Haus Peters

19.11.: 25 Jahre Förderverein Haus Peters – ein erzählender Rückblick

Am 19.11., ab 15 Uhr, blicken Freunde, Gründer und Mitarbeiter des Haus Peters zurück. Wie war es, als vor 25 Jahren der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet wurde? Wie liefen die ersten Jahre ab, wie entwickelte es sich weiter? Dieser Termin ergänzt die aktuelle Ausstellung „25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters“, die noch bis zum 26.2.2017 läuft.

Zum Auftakt der Veranstaltung wird es eine kleine Übersicht über die Geschichte des Haus Peters von Hila Küpper geben. Dann spricht Sönnich Volquardsen, der von 2001-2013 Vorsitzender des Fördervereins Haus Peters e.V., war. Danach berichten Bernd Ipsen und Uwe Renfranz über die Sanierung des Gebäudes und erläutern die damaligen Baumaßnahmen. Es schließt sich ein anekdotischer Teil an, in dem sich die früheren Mitarbeiterinnen Erna Ingwersen, Gisela Oesen und Ilse Möller an ihre Tätigkeit im Haus Peters erinnern. In der Pause versorgt Ingrid Wolf, die ebenfalls schon fast von Anfang an dabei war, die Gäste mit Kaffee und Kuchen und kleinen Anekdoten. Es spielt begleitend Rainer Martens aus Garding.


Danach treten Henning Möller, ehemaliger Bürgermeister von Tetenbüll und Mitbegründer des Fördervereins, und Helmut Oesen (langjähriges Vorstandsmitglied im Verein) in den Dialog. Es geht um die Fragen: Wie wurde der Verein etabliert? Wie kam die Idee damals bei der Bevölkerung an? Welche Hürden mussten genommen werden?

Zum Abschluss zieht Dr. Katrin Schäfer, die jetzige Geschäftsführerin, sozusagen die aktuelle Bilanz und wagt einen Ausblick in die Zukunft. Der Nachmittag wird moderiert vom aktuellen 1. Vorstand Wolfgang Jansen.

1991 wurde der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet, um den ehemaligen Kolonialwarenladen neu zu beleben: einerseits durch einen Ladenbetrieb, andererseits durch Dauerausstellungen und einen wechselnden Galeriebetrieb. Das Haus Peters sollte mehr sein als ein normales Heimatmuseum.

Die ersten Aktivitäten 1991/92 unter der damaligen Geschäftsführerin Kathrin Schumann umfassten einen Dezember- und Ostermarkt, danach wurden erste Ausstellungen präsentiert – eine Kunstausstellung mit Werken von Otmar Alt sowie die Teddybärenausstellung „Teddy Tedt“, die beide überregional Beachtung fanden. Es folgten unter der Nachfolgerin Brigitta Seidel Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009). Aus diesen Ausstellungen ging auch die ständige Ausstellung hervor, die die historische Atmosphäre des Hauses zusätzlich betont und die Besucher quasi auf eine kleine Zeitreise einlädt.

Das Giebelzimmer in der Mitte des Hauses wurde am 11. Oktober 1997 dem Hamburger Künstler Horst Janssen gewidmet. Aus Fördermitteln der Lottozentrale des Landes Schleswig-Holstein konnte die berühmte „Eiderlandmappe“ des Künstlers erworben werden, die hier als Dauerausstellung gezeigt wird.

Das Verzeichnis der Künstler, die in 25 Jahren ausstellten, liest sich wie das Who’s Who der norddeutschen Kunst. Fast alle Künstler der Gruppe der Norddeutschen Realisten waren schon zu Gast: z.B. Nikolaus Störtenbecker, Tobias Duwe, Ulf Petermann, Erhard Göttlicher, Till Warwas, Lars Möller, Brigitta Borchert, Michael Arp, Frauke Gloyer. Andere bekannte Künstlernamen sind Otmar Alt, Chagall, Jens Rusch, Susanne Wind, Gisela Mott-Dreizler, Manuel Knortz oder Gesche Tietjens, um nur einige zu nennen. Kunsthandwerkermärkte und Themenwochenenden um Rosen, Schafe und Meer runden das Programm ab. Insgesamt fanden in 25 Jahren über 80 Ausstellungen statt, an die diese Jubiläumsausstellung erinnern soll.

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25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters – ab 22. Oktober

Zu einer Jubiläumsausstellung, die ab dem 22. Oktober 2016 läuft, finden sich noch einmal fast alle Künstler, die in den vergangenen 25 Jahren im Haus Peters ausstellten, zu einer Gemeinschaftsausstellung zusammen.

36 Künstler spendeten ein oder mehrere Kunstwerke für diese retrospektive Kunst-Schau zum Thema „25 Jahre Kunst und Kultur“, die unter der Schirmherrschaft des Landrats Dieter Harrsen steht und zudem mit einem ausführlichen Katalog dokumentiert wird. Die Ausstellung umfasst knapp 50 Exponate in den unterschiedlichsten Techniken wie Grafik, Öl- und Acrylarbeiten, Fotografien, Aquarelle und Skulpturen und dokumentiert die Bedeutung des Haus Peters als wichtigen Kulturstandort der Region. Die Ausstellung hat kein Oberthema, die Auswahl soll vielmehr einen repräsentativen Querschnitt der Kulturarbeit der letzten 25 Jahre dokumentieren. Trotzdem zeigen sich, obwohl die Auswahl jeweils dem Künstler überlassen blieb, eindeutige Tendenzen. So wird es eine Abteilung mit Malern der Norddeutschen Realisten geben, eine umfangreiche Grafikschau, aber auch die Sparte der Aquarellmaler und Fotografen wird vertreten sein.

1991 wurde der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet, um den ehemaligen Kolonialwarenladen neu zu beleben: einerseits durch einen Ladenbetrieb, andererseits durch Dauerausstellungen und einen wechselnden Galeriebetrieb. Das Haus Peters sollte mehr sein als ein normales Heimatmuseum.

 Die ersten Aktivitäten 1991/92 des neu gegründeten Fördervereins unter der Leitung von Kathrin Schumann umfassten einen Dezember- und Ostermarkt, danach wurden erste Ausstellungen präsentiert – eine Kunstausstellung mit Werken von Otmar Alt sowie die Teddybärenausstellung „Teddy Tedt“, die beide überregional Beachtung fanden. Es folgten unter der Leiterin Brigitta Seidel (2000-2013) Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009).

Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009). Aus diesen Ausstellungen ging auch die ständige Ausstellung hervor, die die historische Atmosphäre des Hauses zusätzlich betont und die Besucher quasi auf eine kleine Zeitreise einlädt.

Das Giebelzimmer in der Mitte des Hauses wurde am 11. Oktober 1997 dem Hamburger Künstler Horst Janssen gewidmet. Aus Fördermitteln der Lottozentrale des Landes Schleswig-Holstein konnte die berühmte „Eiderlandmappe“ des Künstlers erworben werden, die hier als Dauerausstellung gezeigt wird.

Das Verzeichnis der Künstler, die in 25 Jahren ausstellten, liest sich wie das Who’s Who der norddeutschen Kunst. Fast alle Künstler der Gruppe der Norddeutschen Realisten waren schon zu Gast: z.B. Nikolaus Störtenbecker, Tobias Duwe, Ulf Petermann, Erhard Göttlicher, Till Warwas, Lars Möller, Brigitta Borchert, Michael Arp, Frauke Gloyer. Andere bekannte Künstlernamen sind Otmar Alt, Chagall, Jens Rusch, Susanne Wind, Gisela Mott-Dreizler, Manuel Knortz oder Gesche Tietjens, um nur einige zu nennen. Kunsthandwerkermärkte und Themenwochenenden um Rosen, Schafe und Meer runden das Programm ab. Insgesamt fanden in 25 Jahren über 80 Ausstellungen statt, an die diese Jubiläumsausstellung erinnern soll.


Folgende Künstler haben ein oder mehrere Kunstwerke gespendet:
Otmar Alt, Anna Arnskötter, Otto Beckmann, Brigitta Borchert, Marianne Breckwoldt, CHAU TRAN (QING LIAN), Tobias Duwe,Rosemarie Gaede, Frauke Gloyer, Erhard Göttlicher, Peter Haefcke,Karl-Heinz Höppner,Horst Janssen / Galerie St. Gertrude,Manuel Knortz,Hans-Ruprecht Leiß,Hannes Mercker,Gisela Mott-Dreizler (Reinhard Scheuble – Die Quetsche),Angelika Nitsch,Günter Nommsen,Siri Pasina, Julia Pasinski, Ulf Petermann, Frauke Petersen, Peter F. Piening, Karina Reck, Jens Rusch, Ingrid M. Schmeck, Ulrich Schmied, Ursula Schultz-Spenner, Lothar Seruset, Nikolaus Störtenbecker, Peter Streicher, Gesche Tietjens, Till Warwas, Wolfgang Werkmeister, Susanne Wind.

 Dauer der Jubiläumsausstellung: bis 26.2.2017

Eröffnung „25 Jahre Kunst und Kultur“: 22. Oktober, 15 Uhr.

Einführung in die Ausstellung: Dr. Thomas Gädeke, Schloss Gottorf

Grußworte: Schirmherr der Ausstellung Landrat Dieter Harrsen

Musikalische Umrahmung: Vilou

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Hrsg. von Katrin Schäfer, 96 Seiten. 36 farbige Abbildungen. 9,50 €

Zum Jubiläum wird außerdem die erste Publikation des Haus Peters wieder neu aufgelegt: Kathrin und Bernd Schumann: Teddy Tedt in Tetenbüll. Edition Haus Peters. 1993 (neu: 2016). 7,95 €


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Haus Peters auf der Roten Liste der bedrohten Museen

Die Rote Liste, herausgegeben vom Deutschen Kulturrat, stellt in Analogie zu den bekannten Roten Listen der Tiere und Pflanzen bedrohte Kultureinrichtungen in Deutschland vor. In jeder Ausgabe werden gefährdete oder bereits geschlossene Kulturinstitutionen, -vereine und -programme aufgeführt. (Kategorie 4: Gefährdung aufgehoben/ungefährdet; 3: Vorwarnliste; 2: gefährdet; 1: von Schließung bedroht; 0: geschlossen)

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Wenn große Kultureinrichtungen in Gefahr kommen, ist ihnen die öffentliche Aufmerksamkeit meist sicher. Wir stellen deshalb in der Roten Liste besonders die kleineren Kulturprojekte vor, deren Fortbestand bedroht ist. Wir wollen, dass diese wichtigen Projekte gesehen werden, dass ihre Bedeutung erkannt und ihr Fortbestand gesichert wird.“

https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2016/08/25.-Rote-Liste.pd

Nun wurde auch das Haus Peters aufgenommen, um auf die kritische Lage hinzuweisen:

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Tag des offenen Denkmals am 11.9. mit Otto Beckmann

Otto Beckmann (*1945), der aktuell im Haus Peters seine Ausstellung „Sehzeichen“ zeigt, wird am 11. September, dem Tag des offenen Denkmals, durch seine Ausstellung führen und seine Radier-Techniken erklären.

Otto Beckmann ist bekannt als leidenschaftlicher Radierer. Immer wieder lotet er die Möglichkeiten dieser Technik aus, verletzt die Oberflächen seiner Druckplatten auf vielfältige Weise, zart oder brutal, mechanisch oder im Säurebad. Er bearbeitet Zink- oder Kupferplatten sowohl mit spitzer Nadel, als auch mit Bohrer und Winkelschleifer. Im Ergebnis finden sich feinste Linien und Grautöne wie auch harte Kontraste durch tiefe Ätzungen oder schartige Risslagen.
Wie er dabei technisch vorgeht, wird er an diesem Tag erläutern und auf Wunsch den Besuchern auch demonstrieren.

In der Ausstellung ist ein Querschnitt seiner Radierungen aus den letzten fünfzehn Jahren zu sehen. Vor der Natur oder dem Objekt gezeichnete Kaltnadel-Radierungen aus der hiesigen Landschaft, Farbradierungen und Radierungen mit eingewalzten Papieren und übermalte Radierungen mit Originalcharakter sowie figurative Arbeiten, die vornehmlich mit dem Winkelschleifer in die Druckplatten gerissen worden sind.

In seinen skizzenhaften Landschaftsporträts fängt er mit wenigen prägnanten Strichen die Charakteristika der norddeutschen Landschaft ein, einzelne identifizierbare Details wie eine Schleuse, ein Brückengeländer oder Häuser am Hafen ermöglichen sogar dem ortskundigen Betrachter eine exakte topografische Bestimmung. Die ausgewählten Motive erscheinen wie verdichtete Essenzen dieser Landschaft. Ihr zeitloser Charakter wird verstärkt durch den Standpunkt, den der Künstler beim Zeichnen einnahm: Aus erhöhter Position blickt er hinab und distanziert sich damit gleichsam wieder von der porträtierten Landschaft.

Wiederholungen gibt es in seiner Kunst nie; zwar lassen seine Arbeiten eine „typisch Beckmannsche“ Handschrift erkennen, aber dennoch ist er kein Künstler, der konsequent bei einem Stil oder einem Motiv verweilt. Wie Beckmann selbst sagt, ist es „die Lust am Machen“, die ihn stets mit neuen Techniken und neuen Themen experimentieren lässt.

 Ausstellungsdauer: 23.7.-9.10.2016

11.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals: Künstlergespräch mit Otto Beckmann

Öffnungszeiten: Di.-So.: 11-18 Uhr; ab Oktober: Di.-So.: 13-17 Uhr

Zum Vormerken: ab 22. Oktober: „25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters“ – retrospektive Kunstschau mit 36 Künstler aus 25 Jahren und rund 50 Kunstwerken!

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Buntes Sommerwochenende im Haus Peters am 6. und 7. August

Am 6. und 7. August. findet wieder das bunte Sommerwochenende im Haus Peters statt.

An beiden Tagen wird es wieder ein breitgefächertes Kunsthandwerksangebot geben, das vor allem im Garten präsentiert wird, während in den Innenräumen noch bis zum 9. Oktober die Ausstellung „Sehzeichen“ von Otto Beckmann präsentiert wird.

In der Ausstellung ist ein Querschnitt seiner Radierungen aus den letzten fünfzehn Jahren zu sehen. Vor der Natur oder dem Objekt gezeichnete Kaltnadel-Radierungen aus der hiesigen Landschaft, Farbradierungen und Radierungen mit eingewalzten Papieren und übermalte Radierungen mit Originalcharakter sowie figurative Arbeiten.

Zum bunten Wochenende laden wieder zahlreiche Aussteller und Kunsthandwerker, die auch schon in den letzten Jahren zu Gast waren, zum Bummeln, Schauen, Staunen und natürlich Kaufen ein.

Da gibt es Silberschmuck, Filzarbeiten, Gebrauchs- und Gartenkeramik, Flechtwerk aus Weiden, Leinen und Holzarbeiten, Mode, Vogelhäuschen und Maritimes, Fotografie, Kräuterkreationen von der Nordseeküste, Wassersteine und viele weitere kreative Entdeckungen für die Besucher.

Neu ist in diesem Jahr ist, dass es auch einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben wird, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen.

Aus dem musikalischen Bereich werden wieder Küchenlieder des Landfrauentrios Eiderstedt (So, 7.8., ab 15 Uhr) dargeboten.

Angedacht ist außerdem auch ein offener Kinderflohmarkt. Und zum Raten und Mitmachen wird es auch Quiz-Ralleys mit Gewinnchancen geben.

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Ein buntes Wochenende im Haus Peters: Rosen, Schafe und Meer

Mitte Juni, nämlich am 17./18./19.6., steht ein langes Wochenende rund um die Themen Schafe, Rosen und Meer“ im Focus.

Der 17.7. ist dabei speziell den Rosen gewidmet; es werden Rosenableger der historischen Rosen aus dem Haus-Peters-Bauerngarten verkauft, Gesche Siebke, die über lange Jahre Erfahrungen mit Alten Rosen und deren Begleitpflanzen gesammelt hat, wird Fragen zu Pflege und Zucht beantworten, und es wird Schönes, Köstliches und Wissenswertes rund um Rosen und Wildrosen geben. Marion Wick, Wildkräuter-Fachfrau, hält zudem einen Vortrag zur Verwendung und kulturhistorischen Hintergründen der Hundsrose. Zwischen 13 und 15 Uhr geben beide Tipps und halten kleine Vorträge zu verschiedenen Rosenthemen.

Am Wochenende, dem 18. und 19., werden zahlreiche Kunsthandwerker zu Gast sein: u.a. Deichschaf Bertha und seine Freunde, Filzarbeiten, Silberschmuck, Keramik, Holz- und Bernsteinaktionen (für Groß & Klein), Buddelschiffe, Mode aus altem Leinen, Brandmalerei.

Das Eiderstedter Landfrauentrio unterhält die Gäste mit vergnüglichen Volksliedern am 18.6., ab 15 Uhr, und am Sonntag (ab 16 Uhr) treten Vio & Lou auf. Unter dem Namen VILOU vereinen sie musikalische Gegensätze. Traditionell und modern – heimisch und international – akustisch und elektronisch. Diese besondere Mischung bringen Vio und Lou mit ihrer persönlichen und von ihnen geschaffenen TIDE-LOUNGE- Musik zum Ausdruck. 

Ein Besuch der nordfriesischen Lammkönigin Nele Christine Kahl (18.6.: 14-16 Uhr), Spiel- und Bastelangebote für Kinder mit Bernstein und Holz, Streichellämmer und kulinarische Angebote der Landfrauen runden das Wochenende ab.

Zeitgleich wird an diesem Wochenende eine Ausstellung einer Nachwuchskünstlerin (17.6 – 17.7.) eröffnet. Damit startet das Haus Peters ein neues Experiment. Ab sofort soll jedes Jahr ein noch relativ unbekannter Künstler eine Chance bekommen, sich einem breiteren Publikum vorzustellen. Diese Ausstellungen werden immer im Sommer stattfinden und jeweils einen Monat dauern. Julia Pasinski macht den Anfang und zeigt Bilder zum Thema „Meermalen“. Die Malerin ist studierte Grafik-Designerin, hat ihre Wurzeln auf Sylt und lebt heute in Hamburg; auch in ihrer Kunst hat sie sich den Motiven von der Küste und dem Meer verschrieben. Mit Techniken wie Acryl, Aquarell und Linoldruck bannt sie auf Papier, was für sie Heimat ausmacht: „Der Himmel, das Wasser, dieser besondere Geruch …“

Lachmöwe von Julia Pasinski


17./18./19.6.: Schaf, Rosen und Meer“-Wochenende

17.6-17.7.: Julia Pasinksi „Meermalen“


Öffnungszeiten Juni-September: Di.-So.: 11-18 Uhr

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22. Mai – Internationaler Museumstag: Erhard Göttlicher und das pralle Leben

Noch bis zum 5 Juni zeigt das Haus Peters Erhard Göttlichers Ausstellung „Bilder aus dem prallen Leben“. Der Künstler, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, hat sich dem „Realismus der Gegenwart“ und ganz besonders einem „kritischen Realismus“ verschrieben. Der österreichisch-deutsche Grafiker, Maler, Illustrator und Kunstprofessor, der in Graz geboren wurde, lebt heute in seiner Wahlheimat Uetersen.

In der aktuellen Ausstellung – eine retrospektive Auswahl aus dem Zeitraum 1995-2016 – zeigt Göttlicher Akte, Landschaften, Architektur, verspielte Tierporträts und eine Auswahl seiner druckgrafischen Arbeiten.

Passend zur Ausstellung führt Göttlicher am Internationalen Museumstag (22.5.,15 Uhr) durch seine Ausstellung und stellt sich den Fragen der Besucher; auf Wunsch führt er auch auch seine gerne verwendete Drucktechnik der Frottage vor, ein künstlerisches Stilmittel, mit dem Strukturen von Stoffen, Maserungen, Blättern u.a. mittels eines speziellen Verfahrens auf das Papier übertragen werden. Die Technik ist im Prinzip einfach durchzuführen, indem man den Malgrund über die Struktur spannt und dann mit einem Stift darüber reibt. So überträgt sich das Oberflächenrelief eines Gegenstandes auf das Papier. Göttlicher wendet diese Methode zum Beispiel bei Stoffen an, auf oder neben denen seine Aktmodelle dargestellt sind. Stoff ist dabei als Vorlage ungleich schwieriger zu handhaben, sodass er sich hier seine eigene Technik erarbeitet hat.

Göttlichers Motivwelt ist vielfältig, aber keineswegs beliebig. Mit präzisem und unbestechlichem Blick erfasst er die Welt auch hinter ihrem schönen Schein. Dabei scheut er weder vor dem scheinbar Hässlichen noch vor dem Unscheinbaren zurück. So unterschiedlich seine Themen und Motive auch sind, Erhard Göttlichers Stil bleibt unverwechselbar, unabhängig davon, ob er mit Acryl, Pastell oder Bleistift oder druckgrafischen Techniken arbeitet. Typisch ist die Einnahme einer oft ungewöhnlichen Perspektive, eine individuelle Wahl der Motivausschnitte sowie die Fokussierung auf spezielle Details, was die Reduktion auf das Wesentliche der Bildinhalte unterstützt.

 Ausstellungsdauer: bis 5. Juni.
22.5., 15 Uhr: Internationaler Museumstag: Erhard Göttlicher im Gespräch mit Besuchern.

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Tetenbüller Dorfführungen finden wieder statt!

Zum ersten Mal in diesem Jahr findet am Mittwoch, den 13.4.16 , die Veranstaltung “Ein Tag im Bilderbuchdorf Tetenbüll” statt. Der Ortskulturring bietet diese Zeitreise in die Vergangenheit auch diesen Sommer wieder an jedem 2. Mittwoch im Monat für Einheimische und Gäste an, die das Dorf und seine kleinen und großen Geschichten besser kennenlernen möchten. 

Beginn ist um 13 Uhr mit einem traditionellen Eiderstedter Gericht im Kirchspielkrug und um 14 Uhr startet von dort der Spaziergang durch das idyllische Tetenbüll, der vom ehemalige Kröger Jakob Claußen unterhaltsam und informativ kommentiert wird. Die Geschichte vom großen Dorfbrand und ein Besuch im historischen Kaufmannsladen Haus Peters dürfen dabei nicht fehlen, aber auch die Kirche, in der die “Bibel der Armen” wie ein Bilderbuch von den Geschichten der Bibel erzählt, wird erklärt. Danach steht leckerer Kuchen im Café im Theatrium auf dem Plan, bei dem dann noch einige Zeit weiter über die alten Zeiten geklönt wird und anhand der großen alten Schullandkarte die landschaftlichen Zusammenhänge anschaulich erläutert werden können. Die Spende für die Führung kommt dem Ortskulturring zugute, der damit u. a. die Aufarbeitung der Dorfgeschichte weiterführen möchte. Bis 18 Uhr besteht dann noch die Möglichkeit, auf einen Besuch in der Tetenbüller Schafskäserei Volquardsen vorbeizuschauen und dort im Hofladen köstlichen Tetenbüller Käse zu probieren. 

 

Treffpunkt: Kirchspielkrug Tetenbüll, um ggf. telefonische Anmeldung zum Mittagessen wird gebeten Tel.: 04862-8096

Ablaufplan:

13 Uhr: Mittagessen im Kirchspielkrug mit traditioneller Eiderstedter Küche

14 Uhr: Führung durch Tetenbüll mit Jakob Claußen: Dorf – Kirche – Haus Peters

16 Uhr: Kaffee und hausgemachte Kuchenspezialitäten im Café im Theatrium

17 Uhr: Gelegenheit zum Einkauf im Hofladen der Schafskäserei Volquardsen

Termine: jeden 2. Mittwoch im Monat; nächster: 13.4. 

Kosten: Verzehrkosten sowie eine Spende an den Ortskulturring für die Führung

 Veranstalter: Ortskulturring Tetenbüll

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Erhard Göttlicher zum 70. Geburtstag: Bilder aus dem prallen Leben

Die erste Ausstellung der Saison 2016 im Tetenbüller Haus Peters, die zudem das Jubiläumsjahr „25 Jahre Förderverein Haus Peters“ einläutet, ist dem Künstler Erhard Göttlicher gewidmet. Er präsentiert dort vom 12.3 bis zum 5.6. „Bilder aus dem prallen Leben“ – ein Blick auf sein bisheriges Werk, vermischt mit aktuellen Arbeiten.

Göttlicher (*1946) hat sich dem „Realismus der Gegenwart“ und ganz besonders einem „kritischen Realismus“ verschrieben. Der österreichisch-deutsche Grafiker, Maler, Illustrator und Kunstprofessor, der in Graz geboren wurde, lebt heute in seiner Wahlheimat Uetersen. Seit 1991 nimmt er an auch Symposien der Norddeutschen Realisten teil und ist seit 1999 Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland, einem Zusammenschluss von Künstlern, die in ihrer Arbeit verschiedene Tendenzen des Realismus ausloten. Die Liste seiner Ausstellungen, Stipendien und Auszeichnungen ist lang und international.

Zum 70. Geburtstag des Künstlers zeigt das Haus Peters eine retrospektive Auswahl aus dem Zeitraum 1995-2015: Portraits, Akte, Landschaften, Werften, Kirchen, Venedig-Motive, Illustrationen sowie druckgrafische Werke zum Holocaust.

Göttlichers Motivwelt ist vielfältig, aber keineswegs beliebig. Mit präzisem und unbestechlichem Blick erfasst er die Welt auch hinter ihrem schönen Schein. Dabei scheut er weder vor dem scheinbar Hässlichen noch vor dem Unscheinbaren zurück. Das sind Themen wie die Frage nach der Macht und wer sie ausübt, dem menschlichen Umgang miteinander, Folter und Tod. Themen, die aufwühlen. Er ist einer, der die Welt – aber auch sich selbst – immer wieder reflektiert, vor offener Kritik nicht Halt macht, aber genauso auch mal mit seinen Arbeiten den Betrachter amüsiert und ironisch anspricht. Das „pralle Leben“ ist überall, man muss es nur entdecken und aufdecken. Und er erlaubt dem Betrachter so den unverstellten Blick auf das, was man gerne übersieht oder lieber verdrängt. Kunst muss auch unbequem und provokant sein. „Meine Bilder sollen auf Missstände aufmerksam machen, den Blick dafür schärfen, also auch provozieren, um so hoffentlich etwas an den beklagenswerten Zuständen zu ändern“, so der Künstler über seine Intention.

So unterschiedlich seine Themen und Motive auch sind, Erhard Göttlichers Stil bleibt unverwechselbar, unabhängig davon, ob er mit Acryl, Pastell oder Bleistift oder druckgrafischen Techniken arbeitet. Typisch ist die Einnahme einer oft ungewöhnlichen Perspektive, eine individuelle Wahl der Motivausschnitte sowie die Fokussierung auf spezielle Details, was die Reduktion auf das Wesentliche der Bildinhalte unterstützt.

Erhard Göttlicher studierte von 1967 bis 1971 Kunst an der Werkkunstschule Wiesbaden, Industriskole Kopenhagen und Werkkunstschule Bielefeld. Von 1971 bis 1974 besuchte er die Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Kurt Kranz und Alfred Hrdlicka. 1975 wurde er Dozent für Akt- und figürliches Zeichnen an der Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Gestaltung. Nach Stipendien der Villa Massimo und Casa Baldi in Rom (1978/1979) wurde er 1980 zum Professor ernannt. Das Land Schleswig-Holstein gewährte ihm 1981 ein Reisestipendium für Kuba. Dort war er Gast des Kubanischen Kulturministeriums. 1984 wurde er zum Professor für „Medienillustration“ ernannt. Von 1987 bis 1993 war er Künstlerischer Direktor der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung „Pentiment“ in Hamburg.

Erhard Göttlichers Werke wurden in mehr als 170 Einzelausstellungen gezeigt. Er war zudem an annähernd 500 Ausstellungen in 39 Ländern beteiligt. Seine Werke sind dauerhaft in über 30 nationalen und internationalen Museen vertreten.

Eröffnung: 12.3., 15 Uhr, Einführung: Dr. Thomas Gädeke, Schloss Gottorf.

Dauer der Ausstellung: 12.3. bis 5.6.2016

Weitere Termine im Ausstellungszeitraum:
22.5., 15 Uhr: Internationaler Museumstag: Künstlergespräch mit Erhard Göttlicher.

Öffnungszeiten:

März-Mai: Di.-So.: 14-18 Uhr  -  Juni – September: Di.-So.: 11-18 Uhr

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Kalle-Bäcker-Kochbuch „Deichgrafen-Schmarrn und Dithmarscher Deern“ jetzt im Haus Peters erhältlich

Die Dithmarscher Traditionsbäckerei Kalle-Bäcker, die seit 2013 die Veranstaltungen des Haus Peters mit Backwarenspenden unterstützt, hat zusammen mit der Geschäftsführerin des Haus Peters ein Kochbuch herausgegeben, das in Kürze auch dort erhältlich ist.

Brot ist ein Grundnahrungsmittel und in keinem anderen Land gibt es so viele Brot- und Brötchensorten wie in Deutschland. Die Deutsche Brotkultur wurde 2014 sogar in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes eingetragen und hat damit Chancen, als Weltkulturerbe in das internationale Verzeichnis der UNESCO aufgenommen zu werden – mit stattlichen 3200 Brotrezepten aus ganz Deutschland.

Backwaren genießt man zum Frühstück oder als Brotzeit, als Beilage oder am Nachmittag zur Kaffeestunde. Aber kaum einer weiß heute noch, dass sich aus Brot, Brötchen und sogar Kuchen leckere Gerichte zaubern lassen. Und das auch mit Backwaren, die man gerne als „altbacken“ bezeichnet. Einfach in der Zubereitung und mit Zutaten, die man meist schon im Hause hat.

 Nachdem Kalle-Bäcker seinen Kunden über zwei Jahren eine Rezeptkartenserie präsentiert hat, erscheint nun das Kochbuch „Deichgrafen-Schmarrn und Dithmarscher Deern“, das diese Rezepte bündelt und ergänzt. Manche der rund 70 Rezepte in diesem Kochbuch wurden kreativ neu erfunden, andere fanden schon zu Großmutters Zeiten Verwendung, als man mit Lebensmitteln noch achtsamer umging. Daher können auch viele Rezepte problemlos mit Brot- oder Backwarenresten zubereitet werden. Mit diesem Buch und ein paar weiterführenden Tipps soll verdeutlicht werden, dass Brot wertvoll und „zu gut für die Tonne“ ist.

 So findet man neben „versoffenen Jungfern“, „krüseligen Ridders, „Deichgrafenschmarrn“ und „falschen Hasen“ auch ungewöhnliche Kreationen wie Brötchenpudding, Bohnenbrot oder Brottorten und internationale Spezialitäten wie Brot-Lasagne, Panzanella oder eine marokkanische Bohnenpfanne.

Das Kochbuch ist auf 104 Seiten übersichtlich in die Kategorien Vorspeisen, Suppen, herzhafte und süße Hauptgerichte sowie Desserts, Saucen und Verwertungstipps gegliedert.

Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zur Orientierung wurden die Gerichte außerdem mit den hilfreichen Labeln „vegan/vegetarisch“, „traditionell“ und „laktosefrei“ gekennzeichnet.
Eine praktische Ringbuchbindung ermöglicht die unkomplizierte Handhabung direkt beim Kochen.

 Das Kochbuch wird pünktlich zur Vorweihnachtszeit zum Preis von 9.50 € über folgende Vertriebswege erhältlich sein: in allen Kalle-Bäcker-Filialen; im Online-Shop auf http://www.kallebaecker.de/shop/und auf der Facebook-Seite von Kalle-Bäcker (https://www.facebook.com/kallebaecker) sowie im Museum Haus Peters in Tetenbüll, das Kalle-Bäcker regelmäßig bei Veranstaltungen mit Backwarenspenden unterstützt.

Kalle-Bäcker, Feldstraße 58a, 25709 Marne, Tel.: 04851-9555-0

Deichgrafen-Schmarrn und Dithmarscher Deern“. Hrsg. von Kalle-Bäcker. Rezepte u. Fotos: Katrin Schäfer; Layout und Satz: Webagentur Thordis Krieger. Marne 2015. 104 Seiten.
ISBN 978-3-00-050118-0, Preis: 9,50 €

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