Haus Peters

Ole West: ab 7. Oktober im Haus Peters

Leuchttürme und Mee(hr)

Ab dem 7. Oktober zeigt das Haus Peters eine Ausstellung mit Arbeiten von Ole West (*1953). Der Grafiker, Maler und Illustrator ist ein Künstler des Nordens und der Küste; seine Motive und Bücher – Leuchttürme, Schiffe, Seezeichen, Seekarten, Fische, Maritimes, Meer & mehr in kreativer Mischtechnik – kennt fast jeder. Daher auch der Titel der Ausstellung „Leuchttürme und Mee(h)r“. Ole West, der lange auf Norderney lebte und jetzt in Wedel an der Elbe bei Hamburg wohnt, hat hier seinen Lebensmittelpunkt, hier fühlt er sich mit Landschaft und

Menschen verbunden, was sich natürlich in seiner Kunst niederschlägt. Für die Ausstellung im Haus Peters hat er viele neue Motive aus dem Jahr 2017 mitgebracht, thematisch und technisch bunt gemischt. Die Elemente des küstennahen Lebens gehören zu den immer wiederkehrenden, aber sich auch ständig wandelnden Themen seiner Werke. In der Ausstellung wird er einen Querschnitt durch sein Werk zeigen – Neues, aber auch solches mit Wiedererkennungswert.

Von seinem Standort aus zieht Ole West jedoch auch seine Kreise, bereist fast ganz Europa (u.a. Irland, Dänemark, Schottland, Niederlande), aber auch die USA. Überall entstehen Zyklen mit regionalen Motiven: Aquarelle, Zeichnungen, Ölbilder, und natürlich auch immer wieder Leuchttürme, aber auch Bildbände, die die diese Reisen illustrieren.
Eine Besonderheit seiner Kunst ist, dass er oft ungewöhnliche Maluntergründe verwendet: Anstelle von Leinwand oder Papier entstehen viele seiner maritimen Motive auf Seekartenausschnitten, die thematisch einen Bezug zum dargestellten Motiv bilden. Der collagenhafte Charakter dieser Technik macht seine Bilder so unverwechselbar. Entstanden ist diese Technik durch einen Zufall: “Ich hatte eine alte Seekarte zu Hause liegen und habe einfach aus dem Kopf einen Leuchtturm darauf gemalt.” Und dabei ist er geblieben. Mittlerweile hat er jeden Leuchtturm an Deutschlands Küsten porträtiert und schon sehr viele Leuchtzeichen aus ganz Europa. Leuchttürme sind nun mal seine Leidenschaft.

Ole West studierte Malerei sowie Buchillustration bei den Professoren Siegfried Oelke und Manfred Grossmann von 1975 bis 1979 an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Erste Berufspraxis erhielt der Diplom-Designer dann beim NDR, Studio Hamburg und beim Ernst-Deutsch–Theater. Hier entstehen Entwürfe für Film – und Theaterkulissen und für Messestände.

Seit 1982 arbeitet Ole West erfolgreich als freier Maler, Zeichner, Buchautor- und Illustrator. Zahlreiche Ausstellungen, Radio- und Fernsehbeiträge, kleine, limitierte Editionen sowie Drucke in hohen Auflagen, u.a. von Kochbüchern, zeugen von seiner Schaffenskraft. Im eigenen Verlag Tidenhub werden Bücher und Grafiken vertrieben.

Ausstellungsdauer Ole West: 7. Oktober – 25. Februar 2018

Eröffnung: 7.10, 15 Uhr: Ole West im Gespräch, Signierstunde.

 

 Sonstige Veranstaltungen im Verlauf der Ausstellung:

 18.11., 15 Uhr: „Seemannsgarn“ – Extra-Veranstaltung zur laufenden Ausstellung.

(Vor-)Weihnachtszeit: Gönnen Sie sich eine Auszeit vom Weihnachtsstress im Haus Peters!

 14.12., 19 Uhr: Nordfriesischer Advent – heitere Lesung mit Musik

21. Februar, 14.30 Uhr – Tetenbüller Futjesessen am Biike-Tag

Öffnungszeiten:

Oktober – Dezember: Di.-So.: 13-17 Uhr.  Jan./Febr.: Sa./So.: 13-17 Uhr
Hl.Abend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester geschlossen.

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Buntes Sommerwochenende am 12. und 13. August

Am 12. und 13. August. findet wieder das bunte Sommerwochenende im Haus Peters statt.

An beiden Tagen wird es wieder ein breitgefächertes Kunsthandwerksangebot geben, das vor allem im Garten präsentiert wird, während in den Innenräumen noch bis zum 24. September die Ausstellung „Häuser, Hütten, Scheunen, Ställe“ von Uwe Thomas Guschl gezeigt wird. Seine bevorzugte Technik ist die Ölmalerei, seine Bildthemen verarbeitet er vorzugsweise in Serien. Es sind norddeutsche und nordeuropäische Landschaften, Variationen ein und desselben Motivs, oft mit Gebäuden oder Formationen, die den Blick des Betrachters anziehen, sich aber gleichzeitig harmonisch in das Bild einfügen. Die Wiedergabe seiner Motive ist stark verdichtet und abstrahiert.

Zum bunten Wochenende laden wieder zahlreiche Aussteller und Kunsthandwerker, die auch schon in den letzten Jahren oder zum Rosenwochenende zu Gast waren, zum Bummeln, Schauen, Staunen und natürlich Kaufen ein.

Da gibt es Silberschmuck, Filzarbeiten, Gebrauchs- und Gartenkeramik, Flechtwerk aus Weiden, Leinen und Holzarbeiten, Mode, Vogelhäuschen und Maritimes, Fotografie, Kreationen von der Nordseeküste, Wassersteine und viele weitere kreative Entdeckungen für die Besucher.

Weil es im vergangenen Jahr so gut ankam, wird es auch wieder einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen.

Am 12.8. gibt es ab 14 Uhr eine Vorführung zum Thema „klassisches Spinnen“ an historischen Spinnrädern. Ab 15 Uhr singt dann wieder das beliebte Eiderstedter Landfrauentrio vergnügliche Lieder aus der guten alten Zeit.


Am 13.8. tritt ab 15 Uhr das Duo „Vilou“ mit seiner norddeutschen Tide-Lounge-Musik auf.

An diesem Wochenende findet ebenfalls der Dorfflohmarkt Tetenbüll statt, zu dem das gesamte Dorf zu einem Besuch einlädt.


12./13.8.: 11-18 Uhr
Öffnungszeiten Juni-September: Di.-So.: 11-18 Uhr
Ausstellung Uwe Thomas Guschl: Hääuser-Hütten-Scheunen-Ställe: bis 24.9.20217

 Tipp: An- und Abreise nach Tetenbüll ist auch mit dem RufBUS-Mittleres Eiderstedt möglich.
Spätestens zwei Stunden vor Abfahrt  unter der Nummer 04862-1000 788 (zum Festnetztaruf) oder unter 0171-1205655 (für WhatsApp und SMS) anrufen und den RufBUS an die Wunschhaltestelle bestellen.

 

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Uwe Thomas Guschl im Haus Peters: “Häuser, Hütten, Scheunen, Ställe“

Uwe Thomas Guschl (*1945), der vor allem für seine schwungvolle, mit außergewöhnlicher Ausdruckskraft kombinierte Malerei bekannt ist, wird ab dem 8. Juli im Haus Peters mit der Ausstellung zu Gast sein.
Seine bevorzugte Technik ist die Ölmalerei, seine Bildthemen verarbeitet er vorzugsweise in Serien. Es sind norddeutsche und nordeuropäische Landschaften, Variationen ein und desselben Motivs, oft mit Gebäuden oder Formationen, die den Blick des Betrachters anziehen, sich aber gleichzeitig harmonisch in das Bild einfügen. Die Wiedergabe seiner Motive ist stark verdichtet und abstrahiert. So, als würde er die Essenz der Dinge auf die Leinwand bannen. Früher malte er bevorzugt die reine Landschaft, heute steht das Objekt im Vordergrund, die Landschaft bleibt nur angedeutet, aber dennoch präsent.

In Guschls Bildern sind nie Menschen zu sehen, aber dennoch spürt man, dass seine Häuser und Hütten bewohnt sind oder dass Mensch und Tier ihre Spuren hinterlassen haben. „Oft sind Behausungen auch Spiegelbilder menschlicher Beziehungen“, so der Künstler.

Häuser, Hütte, Scheunen, Ställe – das sind alles sind nicht nur Behausungen, sondern sie spenden auch Schutz, sie zähmen quasi die zeitlose Natur, sie sind Symbole einer Suche nach Heimat. „Ich erzähle keine Geschichten, aber es finden Geschichten in meinen Bildern statt“ – und diese Geschichten zu entdecken, ist Aufgabe des Betrachters: So entsteht eine ständige Zwiesprache zwischen ihm und dem Künstler.

Seine malerische Handschrift ist kraftvoll, impulsiv, emotional, mit raschen Pinselstrichen bringt er seine Sujets auf die Leinwand. Mal greift er zu kräftigen Farbtönen, mal spielt er mit Farbnuancen, die fast Ton in Ton daherkommen. Das Bild entsteht während des Malprozesses, wobei Guschl so gut wie nie korrigiert. Lieber belässt er es bei informellem Farbmustern oder skizzenhafter Spontaneität, als dass er Gefahr läuft, ins allzu Naturalistische abzugleiten. Die Wiedergabe von Atmosphäre, Licht, Witterung und Oberflächenstrukturen ist ihm wichtiger. Seine Werke sind nicht seelenloses Abbild, sondern sie sind das pure Leben.

Uwe Thomas Guschl wurde 1945 in Sterup Dingholz, im Kreis Schleswig-Flensburg geboren und studierte von 1972 bis 1977 an der Fachhochschule Hamburg die Fachrichtung Gestaltung. Seit Abschluss des Studiums ist er als Maler und Grafiker tätig und lebt heute in Flensburg, wo er auch sein Atelier betreibt.

Öffnungszeiten während der Ausstellung: Di.-So.: 11-18 Uhr.

Ausstellungsdauer: 8.7. – 24.9.2017

Eröffnung: 8.7, 15 Uhr. Eröffnungsredner: Rüdiger Otto von Brocken

 

Weitere Veranstaltungen im Ausstellungszeitraum:

12./13.8.: Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerkermarkt

10.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals: Künstlergespräch und Einblicke ins Atelierleben mit Uwe Thomas Guschl

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Tipp: An- und Abreise nach Tetenbüll ist auch mit dem RufBUS-Mittleres Eiderstedt möglich.
Spätestens zwei Stunden vor Abfahrt  unter der Nummer 04862-1000 788 (zum Festnetztaruf) oder unter 0171-1205655 (für WhatsApp und SMS) anrufen und den RufBUS an die Wunschhaltestelle bestellen.



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Schafe- und Rosenwochenende am 24. und 25. Juni!

Am 24. und 25. Juni lockt wieder das beliebte „Schaf, Rosen und Meer“-Wochenende Besucher ins Haus Peters.

Hier gibt es wieder Schönes, Wissenswertes und Köstliches rund um Rosen und Wildrosen, einen Verkauf von Rosenablegern aus dem Haus-Peters-Bauerngarten und natürlich den traditionellen Kunsthandwerkermarkt im und rund um das Haus.

Am Sonnabend findet zum Beispiel um 12 Uhr ein Vortrag zum Thema Rosen und Wildrosen, deren kulturhistorische Hintergründe und ihre Verwendung von der Wildkräuter-Fachfrau Marion Wick statt.

Das Deichschaf Bertha und seine Freunde sind zu Besuch und Kunsthandwerker präsentieren Silberschmuck, Filzen, Keramik, Musik, Mode und vieles mehr; außerdem gibt es Kunsthandwerk von Mitarbeitern aus dem Haus Peters. Spiel- und Bastelangebote für Kinder, Streichellämmer und kulinarische Angebote der Landfrauen runden das Wochenende ab. Auch die IG Baupflege ist mit einem Info-Stand mit Haubarg-Modell, Reetbunde, Büchern, Maueranker und Flyern vertreten.

Ein Highlight dürfte in diesem Jahr die Auktion am 24.6. um 15 Uhr werden: Zu diesem Termin kommen die nicht verkauften Bilder aus der letztjährigen Jubiläumsausstellung „25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters“ unter den Hammer. Die Bilder kann man vorab im Internet besichtigen: http://hauspeters.info/galerie-aktuelle-kunstangebote/

Am Sonntag zwischen von 14.00 bis 16.00 Uhr ist Gelegenheit, die neue Lammkönigin Femke Andresen kennenzulernen. Es singt zeitgleich der Frauenchor Garding unter der Leitung von Heike Löw vergnügliche Lieder.

Die aktuelle Ausstellung von Torsten K. Hiebner wurde verlängert bis zum Ende des Schaf-Rosen-Wochenendes.

24./25.6.: 11-18 Uhr

Tipp: An- und Abreise nach Tetenbüll ist auch mit dem RufBUS-Mittleres Eiderstedt möglich.
Spätestens zwei Stunden vor Abfahrt  unter der Nummer 04862-1000 788 (zum Festnetztaruf) oder unter 0171-1205655 (für WhatsApp und SMS) anrufen und den RufBUS an die Wunschhaltestelle bestellen.

 

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Internationaler Museumstag am 21.5. im Haus Peters – mit Thorsten K. Hiebner

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Haus Peters wieder am Internationalen Museumstag. Am 21. Mai führt der Kieler Künstler Thorsten K. Hiebner ab 15 Uhr durch seine aktuelle Ausstellung „mehrsicht – einsicht. landschaften und stillleben“, die noch bis zum 18.6. zu sehen ist. Er beantwortet Fragen der Besucher zur Ausstellung, seinem Werk im Allgemeinen und zu seiner Maltechnik; außerdem gewährt er Einblicke in sein Atelierleben. Der Künstler wird seinen Werkprozess anhand einer Fotoserie veranschaulichen, mit der er die einzelnen Schritte dokumentiert hat.

Der Kieler Maler Thorsten K. Hiebner ist einer der eher stillen Künstler in Schleswig-Holstein. Aber man kann ihn durchaus als Geheimtipp für die Freunde realistischer Malerei bezeichnen. Starke Farbigkeit, ausgeprägte Kontraste und außergewöhnliche Bildausschnitte verleihen den Bildern eine ungewöhnliche Anziehungskraft.

Im Focus stehen die Themenbereiche „Landschaft“ und „Stillleben“. Die Arbeiten, meist mit Acryl auf Leinwand oder grundiertes Papier gemalt, stammen vorwiegend aus den letzten drei Jahren.

„Meine Malerei versucht die Grenzen zwischen Abbild und Abstraktion auszuloten, sie wirft damit auch unterschiedliche Fragen auf. Sie kann aber einfach auch nur ästhetisch sein, dem Betrachter gefallen“, so Thomas K. Hiebner über seine malerische Intention.

Im Bereich „mehrsicht der landschaften“ zeigt Hiebner unterschiedliche Standpunkte durch unterschiedliche Sehweisen. Wechselnde Lichtverhältnisse und verschiedene Standorte reflektieren verschiedene Begebenheiten.

Im zweiten Themenbereich „einsicht der stillleben“ beschäftigt sich der Künstler mit  dem Vanitasgedanken, mit Familiengeschichten und historischen Fragestellungen.

 

Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll

Internationaler Museumstag, 21.5., 15 Uhr

Öffnungszeiten Mai: Di.-So.: 14-18 Uhr.

Dauer der Ausstellung: bis 18.6.

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Saisoneröffnung am 11. März mit thorsten k. hiebner im Haus Peters

Vom 11. März bis zum 18. Juni 2017 stellt Thorsten K. Hiebner im Haus Peters unter dem Titel „mehrsicht – einsicht. landschaften und stillleben“ seine malerischen Arbeiten aus.

Der Kieler Maler Thorsten K. Hiebner, der an der Muthesius Kunsthochschule bei Ekkehard Thieme, Harald Duwe und Peter Nagel studierte, ist einer der eher stillen Künstler in Schleswig-Holstein. Aber man kann ihn durchaus als Geheimtipp für die Freunde realistischer Malerei bezeichnen. Starke Farbigkeit, ausgeprägte Kontraste und außergewöhnliche Bildausschnitte verleihen den Bildern eine ungewöhnliche Anziehungskraft.

Im Focus stehen die Themenbereiche „Landschaft“ und „Stillleben“. Die Arbeiten, meist mit Acryl auf Leinwand oder grundiertes Papier gemalt, stammen vorwiegend aus den letzten drei Jahren.

Meine Malerei versucht die Grenzen zwischen Abbild und Abstraktion auszuloten, sie wirft damit auch unterschiedliche Fragen auf. Sie kann aber einfach auch nur ästhetisch sein, dem Betrachter gefallen“, so Thomas K. Hiebner über seine malerische Intention.

Im Bereich „mehrsicht der landschaften“ zeigt Hiebner unterschiedliche Standpunkte durch unterschiedliche Sehweisen. Wechselnde Lichtverhaltnisse und verschiedene Standorte reflektieren verschiedene Begebenheiten. Er bevorzugt dabei vor allem nordische Motive. Mal sind Landschaften in das Licht der Nachmittagssonne getaucht, mal zieht ein bedeckter, fast bedrohlichen Himmel auf. Unterschiedliche Inhalte verfolgen auch unterschiedliche Ziele: Industrie– und Hafenanlagen stehen reinen Naturausschnitten gegenuber. Alle Bilder zeigen Auseinandersetzungen mit dem Gesehenen, indem sie abbilden und gleichzeitig abstrahieren, sie werden mehrdeutig, vielschichtig im Auge des Betrachters.

Im zweiten Themenbereich „einsicht der stillleben“ beschäftigt sich der Künstler mit dem Vanitasgedanken, mit Familiengeschichten und historischen Fragestellungen. Sie führen zu unterschiedlichen Einsichten. So gibt es z.B. Spielfiguren aus dem Elternhaus, die nicht nur abgebildet werden, sondern hinter denen sich Geschichten verbergen. Manche haben den Krieg uberstanden, andere sind verbrannt und wurden spater wieder neu angeschafft. Schriftandeutungen oder portraitähnliche Zeichen innerhalb des Bildes weisen zum Beispiel auf diese Zusammenhange hin.

Thomas K. Hiebner arbeitet seit 1987 als freischaffender Künstler und seit 1988 auch als Kunsterzieher. Er studierte Kunsterziehung ( Christian-Albrechts-Universität) und Geografie sowie Malerei (Muthesiusschule Kiele bei Ekkehard Thieme, Harald Duwe und Peter Nagel). Seit 1996 ist er Mitglied im Bund Bildender Künstler Schleswig-Holsteins und stellt seit 1992 regelmäßig aus in Einzel- und Gruppenausstellungen aus.

Ausstellungsdauer: 11.3. – 18.6.2017

Eröffnung: 11.3., 15 Uhr. Einführung: Jutta Johannsen M.A., Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Kunstlerhauses Eckernförde

 Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll, http://www.hauspeters.info

Öffnungszeiten: Di.-So.: 14-18 Uhr. Ab Juni: 11-18 Uhr.

 Weiterer Termin während der Ausstellung: Internationaler Museumstag, 21.5., 15 Uhr: Ein Künstlergesprach, eine Führung durch die Ausstellung und Einblicke in das Atelierleben

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Jahreshauptversammlung

Am 11.2. findet um 14.30 Uhr die Jahreshauptversammlung des Födervereins Haus Peters e.V. statt. Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017

 

Liebe Mitglieder des Fördervereins,

zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung lade ich Sie sehr herzlich ein:

 

Sonnabend, 11. Februar 2017, um 14.30 Uhr

im Kirchspielkrug Tetenbüll bei Familie Clausen

 

Tagesordnung:

1. Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Jansen

2. Verlesung und Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2016 (Ille Conze)

3. Abschlussbericht der Geschäftsführung und Ausblick auf 2017 incl. Haushaltsvoranschlag (Dr. Katrin Schäfer)

4. Bericht des Kassenwarts (Michael Löw)

5. Bericht der Kassenprüfer (Günter Boysen und Henning Möller)

6. Entlastung des Vorstands

7. Neuwahlen:

- Wahl des 2. Vorsitzenden (Helmut Oesen) auf 2 Jahre

- Wahl der 1. Beisitzerin (Annegret Hinrichs) auf 2 Jahre

- Wahl des 1. Kassenprüfers (Günter Boysen) auf 2 Jahre

- Wahl der Schriftführerin (Ille Conze) auf 2 Jahre

Wahlvorschläge können schriftlich oder mündlich bis 1 Woche vor der Mitgliederversammlung an den Vorsitzenden eingereicht werden.

8. Besonderer Dank an unsere Sponsoren 2016

9. Sonstiges; Mitgliederwerbung; ehrenamtliches Mitwirken; Sponsoring; Brainstorming

Anträge auf Ergänzungen der Tagesordnung müssen beim Vorstand spätestens 8 Tage vor der Versammlung in Textform eingereicht werden, damit der Vorstand sie noch auf die Tagesordnung setzen kann.

 

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Jansen (Vorsitzender des Fördervereins Haus Peters e.V.)

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25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters – ab 22. Oktober

Zu einer Jubiläumsausstellung, die ab dem 22. Oktober 2016 läuft, finden sich noch einmal fast alle Künstler, die in den vergangenen 25 Jahren im Haus Peters ausstellten, zu einer Gemeinschaftsausstellung zusammen.

36 Künstler spendeten ein oder mehrere Kunstwerke für diese retrospektive Kunst-Schau zum Thema „25 Jahre Kunst und Kultur“, die unter der Schirmherrschaft des Landrats Dieter Harrsen steht und zudem mit einem ausführlichen Katalog dokumentiert wird. Die Ausstellung umfasst knapp 50 Exponate in den unterschiedlichsten Techniken wie Grafik, Öl- und Acrylarbeiten, Fotografien, Aquarelle und Skulpturen und dokumentiert die Bedeutung des Haus Peters als wichtigen Kulturstandort der Region. Die Ausstellung hat kein Oberthema, die Auswahl soll vielmehr einen repräsentativen Querschnitt der Kulturarbeit der letzten 25 Jahre dokumentieren. Trotzdem zeigen sich, obwohl die Auswahl jeweils dem Künstler überlassen blieb, eindeutige Tendenzen. So wird es eine Abteilung mit Malern der Norddeutschen Realisten geben, eine umfangreiche Grafikschau, aber auch die Sparte der Aquarellmaler und Fotografen wird vertreten sein.

1991 wurde der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet, um den ehemaligen Kolonialwarenladen neu zu beleben: einerseits durch einen Ladenbetrieb, andererseits durch Dauerausstellungen und einen wechselnden Galeriebetrieb. Das Haus Peters sollte mehr sein als ein normales Heimatmuseum.

 Die ersten Aktivitäten 1991/92 des neu gegründeten Fördervereins unter der Leitung von Kathrin Schumann umfassten einen Dezember- und Ostermarkt, danach wurden erste Ausstellungen präsentiert – eine Kunstausstellung mit Werken von Otmar Alt sowie die Teddybärenausstellung „Teddy Tedt“, die beide überregional Beachtung fanden. Es folgten unter der Leiterin Brigitta Seidel (2000-2013) Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009).

Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009). Aus diesen Ausstellungen ging auch die ständige Ausstellung hervor, die die historische Atmosphäre des Hauses zusätzlich betont und die Besucher quasi auf eine kleine Zeitreise einlädt.

Das Giebelzimmer in der Mitte des Hauses wurde am 11. Oktober 1997 dem Hamburger Künstler Horst Janssen gewidmet. Aus Fördermitteln der Lottozentrale des Landes Schleswig-Holstein konnte die berühmte „Eiderlandmappe“ des Künstlers erworben werden, die hier als Dauerausstellung gezeigt wird.

Das Verzeichnis der Künstler, die in 25 Jahren ausstellten, liest sich wie das Who’s Who der norddeutschen Kunst. Fast alle Künstler der Gruppe der Norddeutschen Realisten waren schon zu Gast: z.B. Nikolaus Störtenbecker, Tobias Duwe, Ulf Petermann, Erhard Göttlicher, Till Warwas, Lars Möller, Brigitta Borchert, Michael Arp, Frauke Gloyer. Andere bekannte Künstlernamen sind Otmar Alt, Chagall, Jens Rusch, Susanne Wind, Gisela Mott-Dreizler, Manuel Knortz oder Gesche Tietjens, um nur einige zu nennen. Kunsthandwerkermärkte und Themenwochenenden um Rosen, Schafe und Meer runden das Programm ab. Insgesamt fanden in 25 Jahren über 80 Ausstellungen statt, an die diese Jubiläumsausstellung erinnern soll.


Folgende Künstler haben ein oder mehrere Kunstwerke gespendet:
Otmar Alt, Anna Arnskötter, Otto Beckmann, Brigitta Borchert, Marianne Breckwoldt, CHAU TRAN (QING LIAN), Tobias Duwe,Rosemarie Gaede, Frauke Gloyer, Erhard Göttlicher, Peter Haefcke,Karl-Heinz Höppner,Horst Janssen / Galerie St. Gertrude,Manuel Knortz,Hans-Ruprecht Leiß,Hannes Mercker,Gisela Mott-Dreizler (Reinhard Scheuble – Die Quetsche),Angelika Nitsch,Günter Nommsen,Siri Pasina, Julia Pasinski, Ulf Petermann, Frauke Petersen, Peter F. Piening, Karina Reck, Jens Rusch, Ingrid M. Schmeck, Ulrich Schmied, Ursula Schultz-Spenner, Lothar Seruset, Nikolaus Störtenbecker, Peter Streicher, Gesche Tietjens, Till Warwas, Wolfgang Werkmeister, Susanne Wind.

 Dauer der Jubiläumsausstellung: bis 26.2.2017

Eröffnung „25 Jahre Kunst und Kultur“: 22. Oktober, 15 Uhr.

Einführung in die Ausstellung: Dr. Thomas Gädeke, Schloss Gottorf

Grußworte: Schirmherr der Ausstellung Landrat Dieter Harrsen

Musikalische Umrahmung: Vilou

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Hrsg. von Katrin Schäfer, 96 Seiten. 36 farbige Abbildungen. 9,50 €

Zum Jubiläum wird außerdem die erste Publikation des Haus Peters wieder neu aufgelegt: Kathrin und Bernd Schumann: Teddy Tedt in Tetenbüll. Edition Haus Peters. 1993 (neu: 2016). 7,95 €


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Haus Peters auf der Roten Liste der bedrohten Museen

Die Rote Liste, herausgegeben vom Deutschen Kulturrat, stellt in Analogie zu den bekannten Roten Listen der Tiere und Pflanzen bedrohte Kultureinrichtungen in Deutschland vor. In jeder Ausgabe werden gefährdete oder bereits geschlossene Kulturinstitutionen, -vereine und -programme aufgeführt. (Kategorie 4: Gefährdung aufgehoben/ungefährdet; 3: Vorwarnliste; 2: gefährdet; 1: von Schließung bedroht; 0: geschlossen)

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Wenn große Kultureinrichtungen in Gefahr kommen, ist ihnen die öffentliche Aufmerksamkeit meist sicher. Wir stellen deshalb in der Roten Liste besonders die kleineren Kulturprojekte vor, deren Fortbestand bedroht ist. Wir wollen, dass diese wichtigen Projekte gesehen werden, dass ihre Bedeutung erkannt und ihr Fortbestand gesichert wird.“

https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2016/08/25.-Rote-Liste.pd

Nun wurde auch das Haus Peters aufgenommen, um auf die kritische Lage hinzuweisen:

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Tag des offenen Denkmals am 11.9. mit Otto Beckmann

Otto Beckmann (*1945), der aktuell im Haus Peters seine Ausstellung „Sehzeichen“ zeigt, wird am 11. September, dem Tag des offenen Denkmals, durch seine Ausstellung führen und seine Radier-Techniken erklären.

Otto Beckmann ist bekannt als leidenschaftlicher Radierer. Immer wieder lotet er die Möglichkeiten dieser Technik aus, verletzt die Oberflächen seiner Druckplatten auf vielfältige Weise, zart oder brutal, mechanisch oder im Säurebad. Er bearbeitet Zink- oder Kupferplatten sowohl mit spitzer Nadel, als auch mit Bohrer und Winkelschleifer. Im Ergebnis finden sich feinste Linien und Grautöne wie auch harte Kontraste durch tiefe Ätzungen oder schartige Risslagen.
Wie er dabei technisch vorgeht, wird er an diesem Tag erläutern und auf Wunsch den Besuchern auch demonstrieren.

In der Ausstellung ist ein Querschnitt seiner Radierungen aus den letzten fünfzehn Jahren zu sehen. Vor der Natur oder dem Objekt gezeichnete Kaltnadel-Radierungen aus der hiesigen Landschaft, Farbradierungen und Radierungen mit eingewalzten Papieren und übermalte Radierungen mit Originalcharakter sowie figurative Arbeiten, die vornehmlich mit dem Winkelschleifer in die Druckplatten gerissen worden sind.

In seinen skizzenhaften Landschaftsporträts fängt er mit wenigen prägnanten Strichen die Charakteristika der norddeutschen Landschaft ein, einzelne identifizierbare Details wie eine Schleuse, ein Brückengeländer oder Häuser am Hafen ermöglichen sogar dem ortskundigen Betrachter eine exakte topografische Bestimmung. Die ausgewählten Motive erscheinen wie verdichtete Essenzen dieser Landschaft. Ihr zeitloser Charakter wird verstärkt durch den Standpunkt, den der Künstler beim Zeichnen einnahm: Aus erhöhter Position blickt er hinab und distanziert sich damit gleichsam wieder von der porträtierten Landschaft.

Wiederholungen gibt es in seiner Kunst nie; zwar lassen seine Arbeiten eine „typisch Beckmannsche“ Handschrift erkennen, aber dennoch ist er kein Künstler, der konsequent bei einem Stil oder einem Motiv verweilt. Wie Beckmann selbst sagt, ist es „die Lust am Machen“, die ihn stets mit neuen Techniken und neuen Themen experimentieren lässt.

 Ausstellungsdauer: 23.7.-9.10.2016

11.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals: Künstlergespräch mit Otto Beckmann

Öffnungszeiten: Di.-So.: 11-18 Uhr; ab Oktober: Di.-So.: 13-17 Uhr

Zum Vormerken: ab 22. Oktober: „25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters“ – retrospektive Kunstschau mit 36 Künstler aus 25 Jahren und rund 50 Kunstwerken!

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