Haus Peters

Buntes Sommerwochenende im Haus Peters am 6. und 7. August

Am 6. und 7. August. findet wieder das bunte Sommerwochenende im Haus Peters statt.

An beiden Tagen wird es wieder ein breitgefächertes Kunsthandwerksangebot geben, das vor allem im Garten präsentiert wird, während in den Innenräumen noch bis zum 9. Oktober die Ausstellung „Sehzeichen“ von Otto Beckmann präsentiert wird.

In der Ausstellung ist ein Querschnitt seiner Radierungen aus den letzten fünfzehn Jahren zu sehen. Vor der Natur oder dem Objekt gezeichnete Kaltnadel-Radierungen aus der hiesigen Landschaft, Farbradierungen und Radierungen mit eingewalzten Papieren und übermalte Radierungen mit Originalcharakter sowie figurative Arbeiten.

Zum bunten Wochenende laden wieder zahlreiche Aussteller und Kunsthandwerker, die auch schon in den letzten Jahren zu Gast waren, zum Bummeln, Schauen, Staunen und natürlich Kaufen ein.

Da gibt es Silberschmuck, Filzarbeiten, Gebrauchs- und Gartenkeramik, Flechtwerk aus Weiden, Leinen und Holzarbeiten, Mode, Vogelhäuschen und Maritimes, Fotografie, Kräuterkreationen von der Nordseeküste, Wassersteine und viele weitere kreative Entdeckungen für die Besucher.

Neu ist in diesem Jahr ist, dass es auch einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben wird, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen.

Aus dem musikalischen Bereich werden wieder Küchenlieder des Landfrauentrios Eiderstedt (So, 7.8., ab 15 Uhr) dargeboten.

Angedacht ist außerdem auch ein offener Kinderflohmarkt. Und zum Raten und Mitmachen wird es auch Quiz-Ralleys mit Gewinnchancen geben.

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Otto Beckmann mit der Ausstellung “Sehzeichen”

Otto Beckmann (*1945), der in der norddeutschen Kunst schon lange seinen Platz als Maler, Grafiker und vor allem als Meister der Radierung behauptet, wird ab dem 23. Juli im Haus Peters mit der Ausstellung „Sehzeichen“ zu Gast sein.
Er wird vor allem nordische Motive zeigen, die sozusagen „Seh- und Seezeichen“ zugleich sind. „Meerverrückt“ war er schon immer, denn immer wieder zog und zieht es ihn „zur Schatzsuche“ an Ost- und Nordseeküste, und auch an seinem jetzigen Wohnort Hamburg liefert ihm das Element Wasser am Hafen oder den Docks Geschichten und Momente – und dann „packt ihn die Lust, zu kritzeln und zu malen – Bilder zu machen“.

Otto Beckmann ist bekannt als leidenschaftlicher Radierer. Immer wieder lotet er die Möglichkeiten dieser Technik aus, verletzt die Oberflächen seiner Druckplatten auf vielfältige Weise, zart oder brutal, mechanisch oder im Säurebad. Er bearbeitet Zink- oder Kupferplatten sowohl mit spitzer Nadel, als auch mit Bohrer und Winkelschleifer. Im Ergebnis finden sich feinste Linien und Grautöne wie auch harte Kontraste durch tiefe Ätzungen oder schartige Risslagen.
In der Ausstellung ist ein Querschnitt seiner Radierungen aus den letzten fünfzehn Jahren zu sehen. Vor der Natur oder dem Objekt gezeichnete Kaltnadel-Radierungen aus der hiesigen Landschaft, Farbradierungen und Radierungen mit eingewalzten Papieren und übermalte Radierungen mit Originalcharakter sowie figurative Arbeiten, die vornehmlich mit dem Winkelschleifer in die Druckplatten gerissen worden sind.
In seinen skizzenhaften Landschaftsporträts fängt er mit wenigen prägnanten Strichen die Charakteristika der norddeutschen Landschaft ein, einzelne identifizierbare Details wie eine Schleuse, ein Brückengeländer oder Häuser am Hafen ermöglichen sogar dem ortskundigen Betrachter eine exakte topografische Bestimmung. Die ausgewählten Motive erscheinen wie verdichtete Essenzen dieser Landschaft. Ihr zeitloser Charakter wird verstärkt durch den Standpunkt, den der Künstler beim Zeichnen einnahm: Aus erhöhter Position blickt er hinab und distanziert sich damit gleichsam wieder von der porträtierten Landschaft.


Wiederholungen gibt es in seiner Kunst nie; zwar lassen seine Arbeiten eine „typisch Beckmannsche“ Handschrift erkennen, aber dennoch ist er kein Künstler, der konsequent bei einem Stil oder einem Motiv verweilt. Wie Beckmann selbst sagt, ist es „die Lust am Machen“, die ihn stets mit neuen Techniken und neuen Themen experimentieren lässt.

Otto Beckmann wurde 1945 in Knüppeldamm/Mecklenburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Kunsterziehung an der PH in Flensburg. Nach dem Examen war er von 1971 bis 1985 in Friedrichstadt als Kunsterzieher tätig. Danach arbeitete er freischaffend in eigenen Werkstätten in Schleswig-Holstein (Garding/Eiderstedt; Travemünde) und Hamburg, unterbrochen von Studienreisen (1986, Italien) und Studienaufenthalten (1988/98, Künstlerhaus Lauenburg).
Seit 1970 machte er mit Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Galerien und Museen im In- und Ausland auf sich aufmerksam. Seit 1975 ist er Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler, Landesverband Schleswig-Holstein. Und seit 1997 ist er außerdem Mitglied der Künstlervereinigung Grænselandsudstillingen, Aabenraa, Dänemark.
Seit 1992 arbeitet er gelegentlich bei Ausstellungsprojekten, Mappenwerken und Graphikkalendern mit Falko Behrendt und Hans-Ruprecht Leiß zusammen.
Seine Werke sind heute in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten und in einer Reihe von Veröffentlichungen dokumentiert.


Ausstellungsdauer: 23.7.-9.10.2016
Eröffnung: 23.7., 15 Uhr. Eröffnungsredner: Künstlerkollege Augustin M. Noffke

Weitere Veranstaltungen im Ausstellungszeitraum:
6./7.8.: Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerkermarkt
11.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals: Künstlergespräch mit Otto Beckmann

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Ein buntes Wochenende im Haus Peters: Rosen, Schafe und Meer

Mitte Juni, nämlich am 17./18./19.6., steht ein langes Wochenende rund um die Themen Schafe, Rosen und Meer“ im Focus.

Der 17.7. ist dabei speziell den Rosen gewidmet; es werden Rosenableger der historischen Rosen aus dem Haus-Peters-Bauerngarten verkauft, Gesche Siebke, die über lange Jahre Erfahrungen mit Alten Rosen und deren Begleitpflanzen gesammelt hat, wird Fragen zu Pflege und Zucht beantworten, und es wird Schönes, Köstliches und Wissenswertes rund um Rosen und Wildrosen geben. Marion Wick, Wildkräuter-Fachfrau, hält zudem einen Vortrag zur Verwendung und kulturhistorischen Hintergründen der Hundsrose. Zwischen 13 und 15 Uhr geben beide Tipps und halten kleine Vorträge zu verschiedenen Rosenthemen.

Am Wochenende, dem 18. und 19., werden zahlreiche Kunsthandwerker zu Gast sein: u.a. Deichschaf Bertha und seine Freunde, Filzarbeiten, Silberschmuck, Keramik, Holz- und Bernsteinaktionen (für Groß & Klein), Buddelschiffe, Mode aus altem Leinen, Brandmalerei.

Das Eiderstedter Landfrauentrio unterhält die Gäste mit vergnüglichen Volksliedern am 18.6., ab 15 Uhr, und am Sonntag (ab 16 Uhr) treten Vio & Lou auf. Unter dem Namen VILOU vereinen sie musikalische Gegensätze. Traditionell und modern – heimisch und international – akustisch und elektronisch. Diese besondere Mischung bringen Vio und Lou mit ihrer persönlichen und von ihnen geschaffenen TIDE-LOUNGE- Musik zum Ausdruck. 

Ein Besuch der nordfriesischen Lammkönigin Nele Christine Kahl (18.6.: 14-16 Uhr), Spiel- und Bastelangebote für Kinder mit Bernstein und Holz, Streichellämmer und kulinarische Angebote der Landfrauen runden das Wochenende ab.

Zeitgleich wird an diesem Wochenende eine Ausstellung einer Nachwuchskünstlerin (17.6 – 17.7.) eröffnet. Damit startet das Haus Peters ein neues Experiment. Ab sofort soll jedes Jahr ein noch relativ unbekannter Künstler eine Chance bekommen, sich einem breiteren Publikum vorzustellen. Diese Ausstellungen werden immer im Sommer stattfinden und jeweils einen Monat dauern. Julia Pasinski macht den Anfang und zeigt Bilder zum Thema „Meermalen“. Die Malerin ist studierte Grafik-Designerin, hat ihre Wurzeln auf Sylt und lebt heute in Hamburg; auch in ihrer Kunst hat sie sich den Motiven von der Küste und dem Meer verschrieben. Mit Techniken wie Acryl, Aquarell und Linoldruck bannt sie auf Papier, was für sie Heimat ausmacht: „Der Himmel, das Wasser, dieser besondere Geruch …“

Lachmöwe von Julia Pasinski


17./18./19.6.: Schaf, Rosen und Meer“-Wochenende

17.6-17.7.: Julia Pasinksi „Meermalen“


Öffnungszeiten Juni-September: Di.-So.: 11-18 Uhr

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22. Mai – Internationaler Museumstag: Erhard Göttlicher und das pralle Leben

Noch bis zum 5 Juni zeigt das Haus Peters Erhard Göttlichers Ausstellung „Bilder aus dem prallen Leben“. Der Künstler, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, hat sich dem „Realismus der Gegenwart“ und ganz besonders einem „kritischen Realismus“ verschrieben. Der österreichisch-deutsche Grafiker, Maler, Illustrator und Kunstprofessor, der in Graz geboren wurde, lebt heute in seiner Wahlheimat Uetersen.

In der aktuellen Ausstellung – eine retrospektive Auswahl aus dem Zeitraum 1995-2016 – zeigt Göttlicher Akte, Landschaften, Architektur, verspielte Tierporträts und eine Auswahl seiner druckgrafischen Arbeiten.

Passend zur Ausstellung führt Göttlicher am Internationalen Museumstag (22.5.,15 Uhr) durch seine Ausstellung und stellt sich den Fragen der Besucher; auf Wunsch führt er auch auch seine gerne verwendete Drucktechnik der Frottage vor, ein künstlerisches Stilmittel, mit dem Strukturen von Stoffen, Maserungen, Blättern u.a. mittels eines speziellen Verfahrens auf das Papier übertragen werden. Die Technik ist im Prinzip einfach durchzuführen, indem man den Malgrund über die Struktur spannt und dann mit einem Stift darüber reibt. So überträgt sich das Oberflächenrelief eines Gegenstandes auf das Papier. Göttlicher wendet diese Methode zum Beispiel bei Stoffen an, auf oder neben denen seine Aktmodelle dargestellt sind. Stoff ist dabei als Vorlage ungleich schwieriger zu handhaben, sodass er sich hier seine eigene Technik erarbeitet hat.

Göttlichers Motivwelt ist vielfältig, aber keineswegs beliebig. Mit präzisem und unbestechlichem Blick erfasst er die Welt auch hinter ihrem schönen Schein. Dabei scheut er weder vor dem scheinbar Hässlichen noch vor dem Unscheinbaren zurück. So unterschiedlich seine Themen und Motive auch sind, Erhard Göttlichers Stil bleibt unverwechselbar, unabhängig davon, ob er mit Acryl, Pastell oder Bleistift oder druckgrafischen Techniken arbeitet. Typisch ist die Einnahme einer oft ungewöhnlichen Perspektive, eine individuelle Wahl der Motivausschnitte sowie die Fokussierung auf spezielle Details, was die Reduktion auf das Wesentliche der Bildinhalte unterstützt.

 Ausstellungsdauer: bis 5. Juni.
22.5., 15 Uhr: Internationaler Museumstag: Erhard Göttlicher im Gespräch mit Besuchern.

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Tetenbüller Dorfführungen finden wieder statt!

Zum ersten Mal in diesem Jahr findet am Mittwoch, den 13.4.16 , die Veranstaltung “Ein Tag im Bilderbuchdorf Tetenbüll” statt. Der Ortskulturring bietet diese Zeitreise in die Vergangenheit auch diesen Sommer wieder an jedem 2. Mittwoch im Monat für Einheimische und Gäste an, die das Dorf und seine kleinen und großen Geschichten besser kennenlernen möchten. 

Beginn ist um 13 Uhr mit einem traditionellen Eiderstedter Gericht im Kirchspielkrug und um 14 Uhr startet von dort der Spaziergang durch das idyllische Tetenbüll, der vom ehemalige Kröger Jakob Claußen unterhaltsam und informativ kommentiert wird. Die Geschichte vom großen Dorfbrand und ein Besuch im historischen Kaufmannsladen Haus Peters dürfen dabei nicht fehlen, aber auch die Kirche, in der die “Bibel der Armen” wie ein Bilderbuch von den Geschichten der Bibel erzählt, wird erklärt. Danach steht leckerer Kuchen im Café im Theatrium auf dem Plan, bei dem dann noch einige Zeit weiter über die alten Zeiten geklönt wird und anhand der großen alten Schullandkarte die landschaftlichen Zusammenhänge anschaulich erläutert werden können. Die Spende für die Führung kommt dem Ortskulturring zugute, der damit u. a. die Aufarbeitung der Dorfgeschichte weiterführen möchte. Bis 18 Uhr besteht dann noch die Möglichkeit, auf einen Besuch in der Tetenbüller Schafskäserei Volquardsen vorbeizuschauen und dort im Hofladen köstlichen Tetenbüller Käse zu probieren. 

 

Treffpunkt: Kirchspielkrug Tetenbüll, um ggf. telefonische Anmeldung zum Mittagessen wird gebeten Tel.: 04862-8096

Ablaufplan:

13 Uhr: Mittagessen im Kirchspielkrug mit traditioneller Eiderstedter Küche

14 Uhr: Führung durch Tetenbüll mit Jakob Claußen: Dorf – Kirche – Haus Peters

16 Uhr: Kaffee und hausgemachte Kuchenspezialitäten im Café im Theatrium

17 Uhr: Gelegenheit zum Einkauf im Hofladen der Schafskäserei Volquardsen

Termine: jeden 2. Mittwoch im Monat; nächster: 13.4. 

Kosten: Verzehrkosten sowie eine Spende an den Ortskulturring für die Führung

 Veranstalter: Ortskulturring Tetenbüll

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Erhard Göttlicher zum 70. Geburtstag: Bilder aus dem prallen Leben

Die erste Ausstellung der Saison 2016 im Tetenbüller Haus Peters, die zudem das Jubiläumsjahr „25 Jahre Förderverein Haus Peters“ einläutet, ist dem Künstler Erhard Göttlicher gewidmet. Er präsentiert dort vom 12.3 bis zum 5.6. „Bilder aus dem prallen Leben“ – ein Blick auf sein bisheriges Werk, vermischt mit aktuellen Arbeiten.

Göttlicher (*1946) hat sich dem „Realismus der Gegenwart“ und ganz besonders einem „kritischen Realismus“ verschrieben. Der österreichisch-deutsche Grafiker, Maler, Illustrator und Kunstprofessor, der in Graz geboren wurde, lebt heute in seiner Wahlheimat Uetersen. Seit 1991 nimmt er an auch Symposien der Norddeutschen Realisten teil und ist seit 1999 Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland, einem Zusammenschluss von Künstlern, die in ihrer Arbeit verschiedene Tendenzen des Realismus ausloten. Die Liste seiner Ausstellungen, Stipendien und Auszeichnungen ist lang und international.

Zum 70. Geburtstag des Künstlers zeigt das Haus Peters eine retrospektive Auswahl aus dem Zeitraum 1995-2015: Portraits, Akte, Landschaften, Werften, Kirchen, Venedig-Motive, Illustrationen sowie druckgrafische Werke zum Holocaust.

Göttlichers Motivwelt ist vielfältig, aber keineswegs beliebig. Mit präzisem und unbestechlichem Blick erfasst er die Welt auch hinter ihrem schönen Schein. Dabei scheut er weder vor dem scheinbar Hässlichen noch vor dem Unscheinbaren zurück. Das sind Themen wie die Frage nach der Macht und wer sie ausübt, dem menschlichen Umgang miteinander, Folter und Tod. Themen, die aufwühlen. Er ist einer, der die Welt – aber auch sich selbst – immer wieder reflektiert, vor offener Kritik nicht Halt macht, aber genauso auch mal mit seinen Arbeiten den Betrachter amüsiert und ironisch anspricht. Das „pralle Leben“ ist überall, man muss es nur entdecken und aufdecken. Und er erlaubt dem Betrachter so den unverstellten Blick auf das, was man gerne übersieht oder lieber verdrängt. Kunst muss auch unbequem und provokant sein. „Meine Bilder sollen auf Missstände aufmerksam machen, den Blick dafür schärfen, also auch provozieren, um so hoffentlich etwas an den beklagenswerten Zuständen zu ändern“, so der Künstler über seine Intention.

So unterschiedlich seine Themen und Motive auch sind, Erhard Göttlichers Stil bleibt unverwechselbar, unabhängig davon, ob er mit Acryl, Pastell oder Bleistift oder druckgrafischen Techniken arbeitet. Typisch ist die Einnahme einer oft ungewöhnlichen Perspektive, eine individuelle Wahl der Motivausschnitte sowie die Fokussierung auf spezielle Details, was die Reduktion auf das Wesentliche der Bildinhalte unterstützt.

Erhard Göttlicher studierte von 1967 bis 1971 Kunst an der Werkkunstschule Wiesbaden, Industriskole Kopenhagen und Werkkunstschule Bielefeld. Von 1971 bis 1974 besuchte er die Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Kurt Kranz und Alfred Hrdlicka. 1975 wurde er Dozent für Akt- und figürliches Zeichnen an der Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Gestaltung. Nach Stipendien der Villa Massimo und Casa Baldi in Rom (1978/1979) wurde er 1980 zum Professor ernannt. Das Land Schleswig-Holstein gewährte ihm 1981 ein Reisestipendium für Kuba. Dort war er Gast des Kubanischen Kulturministeriums. 1984 wurde er zum Professor für „Medienillustration“ ernannt. Von 1987 bis 1993 war er Künstlerischer Direktor der Internationalen Akademie für Kunst und Gestaltung „Pentiment“ in Hamburg.

Erhard Göttlichers Werke wurden in mehr als 170 Einzelausstellungen gezeigt. Er war zudem an annähernd 500 Ausstellungen in 39 Ländern beteiligt. Seine Werke sind dauerhaft in über 30 nationalen und internationalen Museen vertreten.

Eröffnung: 12.3., 15 Uhr, Einführung: Dr. Thomas Gädeke, Schloss Gottorf.

Dauer der Ausstellung: 12.3. bis 5.6.2016

Weitere Termine im Ausstellungszeitraum:
22.5., 15 Uhr: Internationaler Museumstag: Künstlergespräch mit Erhard Göttlicher.

Öffnungszeiten:

März-Mai: Di.-So.: 14-18 Uhr  -  Juni – September: Di.-So.: 11-18 Uhr

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Kalle-Bäcker-Kochbuch „Deichgrafen-Schmarrn und Dithmarscher Deern“ jetzt im Haus Peters erhältlich

Die Dithmarscher Traditionsbäckerei Kalle-Bäcker, die seit 2013 die Veranstaltungen des Haus Peters mit Backwarenspenden unterstützt, hat zusammen mit der Geschäftsführerin des Haus Peters ein Kochbuch herausgegeben, das in Kürze auch dort erhältlich ist.

Brot ist ein Grundnahrungsmittel und in keinem anderen Land gibt es so viele Brot- und Brötchensorten wie in Deutschland. Die Deutsche Brotkultur wurde 2014 sogar in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes eingetragen und hat damit Chancen, als Weltkulturerbe in das internationale Verzeichnis der UNESCO aufgenommen zu werden – mit stattlichen 3200 Brotrezepten aus ganz Deutschland.

Backwaren genießt man zum Frühstück oder als Brotzeit, als Beilage oder am Nachmittag zur Kaffeestunde. Aber kaum einer weiß heute noch, dass sich aus Brot, Brötchen und sogar Kuchen leckere Gerichte zaubern lassen. Und das auch mit Backwaren, die man gerne als „altbacken“ bezeichnet. Einfach in der Zubereitung und mit Zutaten, die man meist schon im Hause hat.

 Nachdem Kalle-Bäcker seinen Kunden über zwei Jahren eine Rezeptkartenserie präsentiert hat, erscheint nun das Kochbuch „Deichgrafen-Schmarrn und Dithmarscher Deern“, das diese Rezepte bündelt und ergänzt. Manche der rund 70 Rezepte in diesem Kochbuch wurden kreativ neu erfunden, andere fanden schon zu Großmutters Zeiten Verwendung, als man mit Lebensmitteln noch achtsamer umging. Daher können auch viele Rezepte problemlos mit Brot- oder Backwarenresten zubereitet werden. Mit diesem Buch und ein paar weiterführenden Tipps soll verdeutlicht werden, dass Brot wertvoll und „zu gut für die Tonne“ ist.

 So findet man neben „versoffenen Jungfern“, „krüseligen Ridders, „Deichgrafenschmarrn“ und „falschen Hasen“ auch ungewöhnliche Kreationen wie Brötchenpudding, Bohnenbrot oder Brottorten und internationale Spezialitäten wie Brot-Lasagne, Panzanella oder eine marokkanische Bohnenpfanne.

Das Kochbuch ist auf 104 Seiten übersichtlich in die Kategorien Vorspeisen, Suppen, herzhafte und süße Hauptgerichte sowie Desserts, Saucen und Verwertungstipps gegliedert.

Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zur Orientierung wurden die Gerichte außerdem mit den hilfreichen Labeln „vegan/vegetarisch“, „traditionell“ und „laktosefrei“ gekennzeichnet.
Eine praktische Ringbuchbindung ermöglicht die unkomplizierte Handhabung direkt beim Kochen.

 Das Kochbuch wird pünktlich zur Vorweihnachtszeit zum Preis von 9.50 € über folgende Vertriebswege erhältlich sein: in allen Kalle-Bäcker-Filialen; im Online-Shop auf http://www.kallebaecker.de/shop/und auf der Facebook-Seite von Kalle-Bäcker (https://www.facebook.com/kallebaecker) sowie im Museum Haus Peters in Tetenbüll, das Kalle-Bäcker regelmäßig bei Veranstaltungen mit Backwarenspenden unterstützt.

Kalle-Bäcker, Feldstraße 58a, 25709 Marne, Tel.: 04851-9555-0

Deichgrafen-Schmarrn und Dithmarscher Deern“. Hrsg. von Kalle-Bäcker. Rezepte u. Fotos: Katrin Schäfer; Layout und Satz: Webagentur Thordis Krieger. Marne 2015. 104 Seiten.
ISBN 978-3-00-050118-0, Preis: 9,50 €

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Tetenbüller Geschenkideen

Was soll man schenken? Diese Frage stellt sich jedes Jahr aufs Neue. Wenn der zu Beschenkende ein Mensch ist, der gerne liest und sich für Historisches interessiert, dann wird sich in der kleinen Eiderstedt-Bibliothek des Haus Peters in Tetenbüll sicher etwas finden lassen, was ihm oder ihr gefällt. Dort gibt es viele der noch erhältlichen Publikationen des Heimatbundes, wie z. B. die Reihe “Blick über Eiderstedt” mit der aktuellen Neuerscheinung über das Schulwesen sowie einige der “Eiderstedter Hefte”. Ganz neu ist der Band über die historische Warftanlage “Wulfenbüll”, deren kostbare Sandsteinskulpturen heute im Husumer Schloss und in Schloss Gottorf zu besichtigen sind. 

Für diejenigen, die lieber die Geschichte in Romanform erkunden, gibt es die Erzählungen der Eiderstedter Schriftstellerinnen Thusnelda Kühl und K. v. d. Eider. Diese Autorinnen, die Ende des 19. Jh. recht erfolgreich waren, beschreiben das Leben der Menschen auf Eiderstedt, in Oldenswort oder St. Peter. Vieles in diesen Beschreibungen über das Dorfleben kommt einem bekannt vor, die Schilderungen von Reichtum und bitterer Armut geben einem zu denken.

Neben diesen Büchern gibt es ab dem 1. Dezember auch noch einen neuen Kalender, auf dem historische Postkarten von Tetenbüll und den umliegenden Siedlungen zu sehen sind. Dieser immerwährende Geburtstagskalender mit viel Platz für Eintragungen wurde als Sonderausgabe schon auf dem Tetenbüller Dorfabend versteigert. Er erbrachte dort einen Erlös von 180 Euro, die dem Kindergarten in Tetenbüll zur Verfügung gestellt werden und ein Beitrag für die Renovierung des Zirkuswagens sind, der demnächst dort den Kindern neue Erlebnisräume bieten soll.

Öffnungszeiten Dezember: Di.-So.: 13-17 Uhr. Hl. Abend und 1. Weihnachtsfeiertag sowie Silvester geschlossen.

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Nikolaus Störtenbecker: Grafikpräsentation und Künstlergespräch

Noch bis zum 28.2.2016 ist der Künstler Nikolaus Störtenbecker mit der Ausstellung „Querbeet“ zu Gast. Zum 75. Geburtstag des Begründers der norddeutschen Realisten zeigt das Haus Peters einen Querschnitt seines Werkes. Der Ausstellungstitel „Querbeet“ ist dabei doppeldeutig zu verstehen: Es ist sowohl ein Streifzug durch das Lebenswerk des Künstlers als auch ein gärtnerischer Ausflug mit Rosen- und Blumenbildern sowie Gartenszenen.

Am 14.11. sind Interessierte zu einem Künstlergespräch eingeladen und können sich in der Ausstellung mit dem Künstler austauschen und Fragen zu Motiven und Technik stellen. Außerdem wird an diesem Tag eine neue Grafik des Künstlers vorgestellt, die dann im Haus Peters zu einem Sonderpreis erhältlich ist. Die Überraschungsgrafik ist speziell zu diesem Termin entstanden und dürfte für Grafikfreunde von besonderem Interesse sein. Es wird ein Küstenmotiv sein, gedruckt als Farbholzschnitt in japanische Technik, die typisch für den Künstler ist. Die Auflage ist limitiert.
Während der Veranstaltung wird Störtenbecker auch die einzelnen Schritte der Entstehung seiner Grafik erläutern und verschiedene Stadien des Druckvorgangs dokumentieren.

In der Ausstellung werden hauptsächlich Ölgemälde und Farbholzschnitte nach japanischer Art präsentiert. Stillleben, Interieurs und Porträts sind die Themen, aber vor allem auch die norddeutsche Landschaft und insbesondere die Gartenlandschaft direkt vor seiner Tür im heimischen Munkbrarup – Ruhepol und Inspiration zugleich für den Künstler, der in ihr das perfekte Zusammenspiel von Natur und Kunst sieht. Dort entstehen intime Naturansichten, die jedoch keine fotorealistischen Wiedergaben sind, sondern die Natur in eine eigene Formensprache übersetzen.

Ausstellungsdauer: bis 28.2.2016

14.11., 15 Uhr: Künstlergespräch mit Nikolaus Störtenbecker und Präsentation seiner Überraschungsgrafik

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30.10.: Erzähl mir was! Wie Gewürze und Kakao nach Tetenbüll kamen

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