Haus Peters

Internationaler Museumstag am 21.5. im Haus Peters – mit Thorsten K. Hiebner

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Haus Peters wieder am Internationalen Museumstag. Am 21. Mai führt der Kieler Künstler Thorsten K. Hiebner ab 15 Uhr durch seine aktuelle Ausstellung „mehrsicht – einsicht. landschaften und stillleben“, die noch bis zum 18.6. zu sehen ist. Er beantwortet Fragen der Besucher zur Ausstellung, seinem Werk im Allgemeinen und zu seiner Maltechnik; außerdem gewährt er Einblicke in sein Atelierleben. Der Künstler wird seinen Werkprozess anhand einer Fotoserie veranschaulichen, mit der er die einzelnen Schritte dokumentiert hat.

Der Kieler Maler Thorsten K. Hiebner ist einer der eher stillen Künstler in Schleswig-Holstein. Aber man kann ihn durchaus als Geheimtipp für die Freunde realistischer Malerei bezeichnen. Starke Farbigkeit, ausgeprägte Kontraste und außergewöhnliche Bildausschnitte verleihen den Bildern eine ungewöhnliche Anziehungskraft.

Im Focus stehen die Themenbereiche „Landschaft“ und „Stillleben“. Die Arbeiten, meist mit Acryl auf Leinwand oder grundiertes Papier gemalt, stammen vorwiegend aus den letzten drei Jahren.

„Meine Malerei versucht die Grenzen zwischen Abbild und Abstraktion auszuloten, sie wirft damit auch unterschiedliche Fragen auf. Sie kann aber einfach auch nur ästhetisch sein, dem Betrachter gefallen“, so Thomas K. Hiebner über seine malerische Intention.

Im Bereich „mehrsicht der landschaften“ zeigt Hiebner unterschiedliche Standpunkte durch unterschiedliche Sehweisen. Wechselnde Lichtverhältnisse und verschiedene Standorte reflektieren verschiedene Begebenheiten.

Im zweiten Themenbereich „einsicht der stillleben“ beschäftigt sich der Künstler mit  dem Vanitasgedanken, mit Familiengeschichten und historischen Fragestellungen.

 

Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll

Internationaler Museumstag, 21.5., 15 Uhr

Öffnungszeiten Mai: Di.-So.: 14-18 Uhr.

Dauer der Ausstellung: bis 18.6.

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Saisoneröffnung am 11. März mit thorsten k. hiebner im Haus Peters

Vom 11. März bis zum 18. Juni 2017 stellt Thorsten K. Hiebner im Haus Peters unter dem Titel „mehrsicht – einsicht. landschaften und stillleben“ seine malerischen Arbeiten aus.

Der Kieler Maler Thorsten K. Hiebner, der an der Muthesius Kunsthochschule bei Ekkehard Thieme, Harald Duwe und Peter Nagel studierte, ist einer der eher stillen Künstler in Schleswig-Holstein. Aber man kann ihn durchaus als Geheimtipp für die Freunde realistischer Malerei bezeichnen. Starke Farbigkeit, ausgeprägte Kontraste und außergewöhnliche Bildausschnitte verleihen den Bildern eine ungewöhnliche Anziehungskraft.

Im Focus stehen die Themenbereiche „Landschaft“ und „Stillleben“. Die Arbeiten, meist mit Acryl auf Leinwand oder grundiertes Papier gemalt, stammen vorwiegend aus den letzten drei Jahren.

Meine Malerei versucht die Grenzen zwischen Abbild und Abstraktion auszuloten, sie wirft damit auch unterschiedliche Fragen auf. Sie kann aber einfach auch nur ästhetisch sein, dem Betrachter gefallen“, so Thomas K. Hiebner über seine malerische Intention.

Im Bereich „mehrsicht der landschaften“ zeigt Hiebner unterschiedliche Standpunkte durch unterschiedliche Sehweisen. Wechselnde Lichtverhaltnisse und verschiedene Standorte reflektieren verschiedene Begebenheiten. Er bevorzugt dabei vor allem nordische Motive. Mal sind Landschaften in das Licht der Nachmittagssonne getaucht, mal zieht ein bedeckter, fast bedrohlichen Himmel auf. Unterschiedliche Inhalte verfolgen auch unterschiedliche Ziele: Industrie– und Hafenanlagen stehen reinen Naturausschnitten gegenuber. Alle Bilder zeigen Auseinandersetzungen mit dem Gesehenen, indem sie abbilden und gleichzeitig abstrahieren, sie werden mehrdeutig, vielschichtig im Auge des Betrachters.

Im zweiten Themenbereich „einsicht der stillleben“ beschäftigt sich der Künstler mit dem Vanitasgedanken, mit Familiengeschichten und historischen Fragestellungen. Sie führen zu unterschiedlichen Einsichten. So gibt es z.B. Spielfiguren aus dem Elternhaus, die nicht nur abgebildet werden, sondern hinter denen sich Geschichten verbergen. Manche haben den Krieg uberstanden, andere sind verbrannt und wurden spater wieder neu angeschafft. Schriftandeutungen oder portraitähnliche Zeichen innerhalb des Bildes weisen zum Beispiel auf diese Zusammenhange hin.

Thomas K. Hiebner arbeitet seit 1987 als freischaffender Künstler und seit 1988 auch als Kunsterzieher. Er studierte Kunsterziehung ( Christian-Albrechts-Universität) und Geografie sowie Malerei (Muthesiusschule Kiele bei Ekkehard Thieme, Harald Duwe und Peter Nagel). Seit 1996 ist er Mitglied im Bund Bildender Künstler Schleswig-Holsteins und stellt seit 1992 regelmäßig aus in Einzel- und Gruppenausstellungen aus.

Ausstellungsdauer: 11.3. – 18.6.2017

Eröffnung: 11.3., 15 Uhr. Einführung: Jutta Johannsen M.A., Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Kunstlerhauses Eckernförde

 Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll, http://www.hauspeters.info

Öffnungszeiten: Di.-So.: 14-18 Uhr. Ab Juni: 11-18 Uhr.

 Weiterer Termin während der Ausstellung: Internationaler Museumstag, 21.5., 15 Uhr: Ein Künstlergesprach, eine Führung durch die Ausstellung und Einblicke in das Atelierleben

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Jahreshauptversammlung

Am 11.2. findet um 14.30 Uhr die Jahreshauptversammlung des Födervereins Haus Peters e.V. statt. Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017

 

Liebe Mitglieder des Fördervereins,

zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung lade ich Sie sehr herzlich ein:

 

Sonnabend, 11. Februar 2017, um 14.30 Uhr

im Kirchspielkrug Tetenbüll bei Familie Clausen

 

Tagesordnung:

1. Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Jansen

2. Verlesung und Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2016 (Ille Conze)

3. Abschlussbericht der Geschäftsführung und Ausblick auf 2017 incl. Haushaltsvoranschlag (Dr. Katrin Schäfer)

4. Bericht des Kassenwarts (Michael Löw)

5. Bericht der Kassenprüfer (Günter Boysen und Henning Möller)

6. Entlastung des Vorstands

7. Neuwahlen:

- Wahl des 2. Vorsitzenden (Helmut Oesen) auf 2 Jahre

- Wahl der 1. Beisitzerin (Annegret Hinrichs) auf 2 Jahre

- Wahl des 1. Kassenprüfers (Günter Boysen) auf 2 Jahre

- Wahl der Schriftführerin (Ille Conze) auf 2 Jahre

Wahlvorschläge können schriftlich oder mündlich bis 1 Woche vor der Mitgliederversammlung an den Vorsitzenden eingereicht werden.

8. Besonderer Dank an unsere Sponsoren 2016

9. Sonstiges; Mitgliederwerbung; ehrenamtliches Mitwirken; Sponsoring; Brainstorming

Anträge auf Ergänzungen der Tagesordnung müssen beim Vorstand spätestens 8 Tage vor der Versammlung in Textform eingereicht werden, damit der Vorstand sie noch auf die Tagesordnung setzen kann.

 

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Jansen (Vorsitzender des Fördervereins Haus Peters e.V.)

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19.11.: 25 Jahre Förderverein Haus Peters – ein erzählender Rückblick

Am 19.11., ab 15 Uhr, blicken Freunde, Gründer und Mitarbeiter des Haus Peters zurück. Wie war es, als vor 25 Jahren der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet wurde? Wie liefen die ersten Jahre ab, wie entwickelte es sich weiter? Dieser Termin ergänzt die aktuelle Ausstellung „25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters“, die noch bis zum 26.2.2017 läuft.

Zum Auftakt der Veranstaltung wird es eine kleine Übersicht über die Geschichte des Haus Peters von Hila Küpper geben. Dann spricht Sönnich Volquardsen, der von 2001-2013 Vorsitzender des Fördervereins Haus Peters e.V., war. Danach berichten Bernd Ipsen und Uwe Renfranz über die Sanierung des Gebäudes und erläutern die damaligen Baumaßnahmen. Es schließt sich ein anekdotischer Teil an, in dem sich die früheren Mitarbeiterinnen Erna Ingwersen, Gisela Oesen und Ilse Möller an ihre Tätigkeit im Haus Peters erinnern. In der Pause versorgt Ingrid Wolf, die ebenfalls schon fast von Anfang an dabei war, die Gäste mit Kaffee und Kuchen und kleinen Anekdoten. Es spielt begleitend Rainer Martens aus Garding.


Danach treten Henning Möller, ehemaliger Bürgermeister von Tetenbüll und Mitbegründer des Fördervereins, und Helmut Oesen (langjähriges Vorstandsmitglied im Verein) in den Dialog. Es geht um die Fragen: Wie wurde der Verein etabliert? Wie kam die Idee damals bei der Bevölkerung an? Welche Hürden mussten genommen werden?

Zum Abschluss zieht Dr. Katrin Schäfer, die jetzige Geschäftsführerin, sozusagen die aktuelle Bilanz und wagt einen Ausblick in die Zukunft. Der Nachmittag wird moderiert vom aktuellen 1. Vorstand Wolfgang Jansen.

1991 wurde der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet, um den ehemaligen Kolonialwarenladen neu zu beleben: einerseits durch einen Ladenbetrieb, andererseits durch Dauerausstellungen und einen wechselnden Galeriebetrieb. Das Haus Peters sollte mehr sein als ein normales Heimatmuseum.

Die ersten Aktivitäten 1991/92 unter der damaligen Geschäftsführerin Kathrin Schumann umfassten einen Dezember- und Ostermarkt, danach wurden erste Ausstellungen präsentiert – eine Kunstausstellung mit Werken von Otmar Alt sowie die Teddybärenausstellung „Teddy Tedt“, die beide überregional Beachtung fanden. Es folgten unter der Nachfolgerin Brigitta Seidel Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009). Aus diesen Ausstellungen ging auch die ständige Ausstellung hervor, die die historische Atmosphäre des Hauses zusätzlich betont und die Besucher quasi auf eine kleine Zeitreise einlädt.

Das Giebelzimmer in der Mitte des Hauses wurde am 11. Oktober 1997 dem Hamburger Künstler Horst Janssen gewidmet. Aus Fördermitteln der Lottozentrale des Landes Schleswig-Holstein konnte die berühmte „Eiderlandmappe“ des Künstlers erworben werden, die hier als Dauerausstellung gezeigt wird.

Das Verzeichnis der Künstler, die in 25 Jahren ausstellten, liest sich wie das Who’s Who der norddeutschen Kunst. Fast alle Künstler der Gruppe der Norddeutschen Realisten waren schon zu Gast: z.B. Nikolaus Störtenbecker, Tobias Duwe, Ulf Petermann, Erhard Göttlicher, Till Warwas, Lars Möller, Brigitta Borchert, Michael Arp, Frauke Gloyer. Andere bekannte Künstlernamen sind Otmar Alt, Chagall, Jens Rusch, Susanne Wind, Gisela Mott-Dreizler, Manuel Knortz oder Gesche Tietjens, um nur einige zu nennen. Kunsthandwerkermärkte und Themenwochenenden um Rosen, Schafe und Meer runden das Programm ab. Insgesamt fanden in 25 Jahren über 80 Ausstellungen statt, an die diese Jubiläumsausstellung erinnern soll.

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25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters – ab 22. Oktober

Zu einer Jubiläumsausstellung, die ab dem 22. Oktober 2016 läuft, finden sich noch einmal fast alle Künstler, die in den vergangenen 25 Jahren im Haus Peters ausstellten, zu einer Gemeinschaftsausstellung zusammen.

36 Künstler spendeten ein oder mehrere Kunstwerke für diese retrospektive Kunst-Schau zum Thema „25 Jahre Kunst und Kultur“, die unter der Schirmherrschaft des Landrats Dieter Harrsen steht und zudem mit einem ausführlichen Katalog dokumentiert wird. Die Ausstellung umfasst knapp 50 Exponate in den unterschiedlichsten Techniken wie Grafik, Öl- und Acrylarbeiten, Fotografien, Aquarelle und Skulpturen und dokumentiert die Bedeutung des Haus Peters als wichtigen Kulturstandort der Region. Die Ausstellung hat kein Oberthema, die Auswahl soll vielmehr einen repräsentativen Querschnitt der Kulturarbeit der letzten 25 Jahre dokumentieren. Trotzdem zeigen sich, obwohl die Auswahl jeweils dem Künstler überlassen blieb, eindeutige Tendenzen. So wird es eine Abteilung mit Malern der Norddeutschen Realisten geben, eine umfangreiche Grafikschau, aber auch die Sparte der Aquarellmaler und Fotografen wird vertreten sein.

1991 wurde der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet, um den ehemaligen Kolonialwarenladen neu zu beleben: einerseits durch einen Ladenbetrieb, andererseits durch Dauerausstellungen und einen wechselnden Galeriebetrieb. Das Haus Peters sollte mehr sein als ein normales Heimatmuseum.

 Die ersten Aktivitäten 1991/92 des neu gegründeten Fördervereins unter der Leitung von Kathrin Schumann umfassten einen Dezember- und Ostermarkt, danach wurden erste Ausstellungen präsentiert – eine Kunstausstellung mit Werken von Otmar Alt sowie die Teddybärenausstellung „Teddy Tedt“, die beide überregional Beachtung fanden. Es folgten unter der Leiterin Brigitta Seidel (2000-2013) Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009).

Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009). Aus diesen Ausstellungen ging auch die ständige Ausstellung hervor, die die historische Atmosphäre des Hauses zusätzlich betont und die Besucher quasi auf eine kleine Zeitreise einlädt.

Das Giebelzimmer in der Mitte des Hauses wurde am 11. Oktober 1997 dem Hamburger Künstler Horst Janssen gewidmet. Aus Fördermitteln der Lottozentrale des Landes Schleswig-Holstein konnte die berühmte „Eiderlandmappe“ des Künstlers erworben werden, die hier als Dauerausstellung gezeigt wird.

Das Verzeichnis der Künstler, die in 25 Jahren ausstellten, liest sich wie das Who’s Who der norddeutschen Kunst. Fast alle Künstler der Gruppe der Norddeutschen Realisten waren schon zu Gast: z.B. Nikolaus Störtenbecker, Tobias Duwe, Ulf Petermann, Erhard Göttlicher, Till Warwas, Lars Möller, Brigitta Borchert, Michael Arp, Frauke Gloyer. Andere bekannte Künstlernamen sind Otmar Alt, Chagall, Jens Rusch, Susanne Wind, Gisela Mott-Dreizler, Manuel Knortz oder Gesche Tietjens, um nur einige zu nennen. Kunsthandwerkermärkte und Themenwochenenden um Rosen, Schafe und Meer runden das Programm ab. Insgesamt fanden in 25 Jahren über 80 Ausstellungen statt, an die diese Jubiläumsausstellung erinnern soll.


Folgende Künstler haben ein oder mehrere Kunstwerke gespendet:
Otmar Alt, Anna Arnskötter, Otto Beckmann, Brigitta Borchert, Marianne Breckwoldt, CHAU TRAN (QING LIAN), Tobias Duwe,Rosemarie Gaede, Frauke Gloyer, Erhard Göttlicher, Peter Haefcke,Karl-Heinz Höppner,Horst Janssen / Galerie St. Gertrude,Manuel Knortz,Hans-Ruprecht Leiß,Hannes Mercker,Gisela Mott-Dreizler (Reinhard Scheuble – Die Quetsche),Angelika Nitsch,Günter Nommsen,Siri Pasina, Julia Pasinski, Ulf Petermann, Frauke Petersen, Peter F. Piening, Karina Reck, Jens Rusch, Ingrid M. Schmeck, Ulrich Schmied, Ursula Schultz-Spenner, Lothar Seruset, Nikolaus Störtenbecker, Peter Streicher, Gesche Tietjens, Till Warwas, Wolfgang Werkmeister, Susanne Wind.

 Dauer der Jubiläumsausstellung: bis 26.2.2017

Eröffnung „25 Jahre Kunst und Kultur“: 22. Oktober, 15 Uhr.

Einführung in die Ausstellung: Dr. Thomas Gädeke, Schloss Gottorf

Grußworte: Schirmherr der Ausstellung Landrat Dieter Harrsen

Musikalische Umrahmung: Vilou

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Hrsg. von Katrin Schäfer, 96 Seiten. 36 farbige Abbildungen. 9,50 €

Zum Jubiläum wird außerdem die erste Publikation des Haus Peters wieder neu aufgelegt: Kathrin und Bernd Schumann: Teddy Tedt in Tetenbüll. Edition Haus Peters. 1993 (neu: 2016). 7,95 €


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Tag des offenen Denkmals am 11.9. mit Otto Beckmann

Otto Beckmann (*1945), der aktuell im Haus Peters seine Ausstellung „Sehzeichen“ zeigt, wird am 11. September, dem Tag des offenen Denkmals, durch seine Ausstellung führen und seine Radier-Techniken erklären.

Otto Beckmann ist bekannt als leidenschaftlicher Radierer. Immer wieder lotet er die Möglichkeiten dieser Technik aus, verletzt die Oberflächen seiner Druckplatten auf vielfältige Weise, zart oder brutal, mechanisch oder im Säurebad. Er bearbeitet Zink- oder Kupferplatten sowohl mit spitzer Nadel, als auch mit Bohrer und Winkelschleifer. Im Ergebnis finden sich feinste Linien und Grautöne wie auch harte Kontraste durch tiefe Ätzungen oder schartige Risslagen.
Wie er dabei technisch vorgeht, wird er an diesem Tag erläutern und auf Wunsch den Besuchern auch demonstrieren.

In der Ausstellung ist ein Querschnitt seiner Radierungen aus den letzten fünfzehn Jahren zu sehen. Vor der Natur oder dem Objekt gezeichnete Kaltnadel-Radierungen aus der hiesigen Landschaft, Farbradierungen und Radierungen mit eingewalzten Papieren und übermalte Radierungen mit Originalcharakter sowie figurative Arbeiten, die vornehmlich mit dem Winkelschleifer in die Druckplatten gerissen worden sind.

In seinen skizzenhaften Landschaftsporträts fängt er mit wenigen prägnanten Strichen die Charakteristika der norddeutschen Landschaft ein, einzelne identifizierbare Details wie eine Schleuse, ein Brückengeländer oder Häuser am Hafen ermöglichen sogar dem ortskundigen Betrachter eine exakte topografische Bestimmung. Die ausgewählten Motive erscheinen wie verdichtete Essenzen dieser Landschaft. Ihr zeitloser Charakter wird verstärkt durch den Standpunkt, den der Künstler beim Zeichnen einnahm: Aus erhöhter Position blickt er hinab und distanziert sich damit gleichsam wieder von der porträtierten Landschaft.

Wiederholungen gibt es in seiner Kunst nie; zwar lassen seine Arbeiten eine „typisch Beckmannsche“ Handschrift erkennen, aber dennoch ist er kein Künstler, der konsequent bei einem Stil oder einem Motiv verweilt. Wie Beckmann selbst sagt, ist es „die Lust am Machen“, die ihn stets mit neuen Techniken und neuen Themen experimentieren lässt.

 Ausstellungsdauer: 23.7.-9.10.2016

11.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals: Künstlergespräch mit Otto Beckmann

Öffnungszeiten: Di.-So.: 11-18 Uhr; ab Oktober: Di.-So.: 13-17 Uhr

Zum Vormerken: ab 22. Oktober: „25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters“ – retrospektive Kunstschau mit 36 Künstler aus 25 Jahren und rund 50 Kunstwerken!

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Buntes Sommerwochenende im Haus Peters am 6. und 7. August

Am 6. und 7. August. findet wieder das bunte Sommerwochenende im Haus Peters statt.

An beiden Tagen wird es wieder ein breitgefächertes Kunsthandwerksangebot geben, das vor allem im Garten präsentiert wird, während in den Innenräumen noch bis zum 9. Oktober die Ausstellung „Sehzeichen“ von Otto Beckmann präsentiert wird.

In der Ausstellung ist ein Querschnitt seiner Radierungen aus den letzten fünfzehn Jahren zu sehen. Vor der Natur oder dem Objekt gezeichnete Kaltnadel-Radierungen aus der hiesigen Landschaft, Farbradierungen und Radierungen mit eingewalzten Papieren und übermalte Radierungen mit Originalcharakter sowie figurative Arbeiten.

Zum bunten Wochenende laden wieder zahlreiche Aussteller und Kunsthandwerker, die auch schon in den letzten Jahren zu Gast waren, zum Bummeln, Schauen, Staunen und natürlich Kaufen ein.

Da gibt es Silberschmuck, Filzarbeiten, Gebrauchs- und Gartenkeramik, Flechtwerk aus Weiden, Leinen und Holzarbeiten, Mode, Vogelhäuschen und Maritimes, Fotografie, Kräuterkreationen von der Nordseeküste, Wassersteine und viele weitere kreative Entdeckungen für die Besucher.

Neu ist in diesem Jahr ist, dass es auch einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben wird, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen.

Aus dem musikalischen Bereich werden wieder Küchenlieder des Landfrauentrios Eiderstedt (So, 7.8., ab 15 Uhr) dargeboten.

Angedacht ist außerdem auch ein offener Kinderflohmarkt. Und zum Raten und Mitmachen wird es auch Quiz-Ralleys mit Gewinnchancen geben.

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Otto Beckmann mit der Ausstellung “Sehzeichen”

Otto Beckmann (*1945), der in der norddeutschen Kunst schon lange seinen Platz als Maler, Grafiker und vor allem als Meister der Radierung behauptet, wird ab dem 23. Juli im Haus Peters mit der Ausstellung „Sehzeichen“ zu Gast sein.
Er wird vor allem nordische Motive zeigen, die sozusagen „Seh- und Seezeichen“ zugleich sind. „Meerverrückt“ war er schon immer, denn immer wieder zog und zieht es ihn „zur Schatzsuche“ an Ost- und Nordseeküste, und auch an seinem jetzigen Wohnort Hamburg liefert ihm das Element Wasser am Hafen oder den Docks Geschichten und Momente – und dann „packt ihn die Lust, zu kritzeln und zu malen – Bilder zu machen“.

Otto Beckmann ist bekannt als leidenschaftlicher Radierer. Immer wieder lotet er die Möglichkeiten dieser Technik aus, verletzt die Oberflächen seiner Druckplatten auf vielfältige Weise, zart oder brutal, mechanisch oder im Säurebad. Er bearbeitet Zink- oder Kupferplatten sowohl mit spitzer Nadel, als auch mit Bohrer und Winkelschleifer. Im Ergebnis finden sich feinste Linien und Grautöne wie auch harte Kontraste durch tiefe Ätzungen oder schartige Risslagen.
In der Ausstellung ist ein Querschnitt seiner Radierungen aus den letzten fünfzehn Jahren zu sehen. Vor der Natur oder dem Objekt gezeichnete Kaltnadel-Radierungen aus der hiesigen Landschaft, Farbradierungen und Radierungen mit eingewalzten Papieren und übermalte Radierungen mit Originalcharakter sowie figurative Arbeiten, die vornehmlich mit dem Winkelschleifer in die Druckplatten gerissen worden sind.
In seinen skizzenhaften Landschaftsporträts fängt er mit wenigen prägnanten Strichen die Charakteristika der norddeutschen Landschaft ein, einzelne identifizierbare Details wie eine Schleuse, ein Brückengeländer oder Häuser am Hafen ermöglichen sogar dem ortskundigen Betrachter eine exakte topografische Bestimmung. Die ausgewählten Motive erscheinen wie verdichtete Essenzen dieser Landschaft. Ihr zeitloser Charakter wird verstärkt durch den Standpunkt, den der Künstler beim Zeichnen einnahm: Aus erhöhter Position blickt er hinab und distanziert sich damit gleichsam wieder von der porträtierten Landschaft.


Wiederholungen gibt es in seiner Kunst nie; zwar lassen seine Arbeiten eine „typisch Beckmannsche“ Handschrift erkennen, aber dennoch ist er kein Künstler, der konsequent bei einem Stil oder einem Motiv verweilt. Wie Beckmann selbst sagt, ist es „die Lust am Machen“, die ihn stets mit neuen Techniken und neuen Themen experimentieren lässt.

Otto Beckmann wurde 1945 in Knüppeldamm/Mecklenburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Kunsterziehung an der PH in Flensburg. Nach dem Examen war er von 1971 bis 1985 in Friedrichstadt als Kunsterzieher tätig. Danach arbeitete er freischaffend in eigenen Werkstätten in Schleswig-Holstein (Garding/Eiderstedt; Travemünde) und Hamburg, unterbrochen von Studienreisen (1986, Italien) und Studienaufenthalten (1988/98, Künstlerhaus Lauenburg).
Seit 1970 machte er mit Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Galerien und Museen im In- und Ausland auf sich aufmerksam. Seit 1975 ist er Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler, Landesverband Schleswig-Holstein. Und seit 1997 ist er außerdem Mitglied der Künstlervereinigung Grænselandsudstillingen, Aabenraa, Dänemark.
Seit 1992 arbeitet er gelegentlich bei Ausstellungsprojekten, Mappenwerken und Graphikkalendern mit Falko Behrendt und Hans-Ruprecht Leiß zusammen.
Seine Werke sind heute in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten und in einer Reihe von Veröffentlichungen dokumentiert.


Ausstellungsdauer: 23.7.-9.10.2016
Eröffnung: 23.7., 15 Uhr. Eröffnungsredner: Künstlerkollege Augustin M. Noffke

Weitere Veranstaltungen im Ausstellungszeitraum:
6./7.8.: Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerkermarkt
11.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals: Künstlergespräch mit Otto Beckmann

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Ein buntes Wochenende im Haus Peters: Rosen, Schafe und Meer

Mitte Juni, nämlich am 17./18./19.6., steht ein langes Wochenende rund um die Themen Schafe, Rosen und Meer“ im Focus.

Der 17.7. ist dabei speziell den Rosen gewidmet; es werden Rosenableger der historischen Rosen aus dem Haus-Peters-Bauerngarten verkauft, Gesche Siebke, die über lange Jahre Erfahrungen mit Alten Rosen und deren Begleitpflanzen gesammelt hat, wird Fragen zu Pflege und Zucht beantworten, und es wird Schönes, Köstliches und Wissenswertes rund um Rosen und Wildrosen geben. Marion Wick, Wildkräuter-Fachfrau, hält zudem einen Vortrag zur Verwendung und kulturhistorischen Hintergründen der Hundsrose. Zwischen 13 und 15 Uhr geben beide Tipps und halten kleine Vorträge zu verschiedenen Rosenthemen.

Am Wochenende, dem 18. und 19., werden zahlreiche Kunsthandwerker zu Gast sein: u.a. Deichschaf Bertha und seine Freunde, Filzarbeiten, Silberschmuck, Keramik, Holz- und Bernsteinaktionen (für Groß & Klein), Buddelschiffe, Mode aus altem Leinen, Brandmalerei.

Das Eiderstedter Landfrauentrio unterhält die Gäste mit vergnüglichen Volksliedern am 18.6., ab 15 Uhr, und am Sonntag (ab 16 Uhr) treten Vio & Lou auf. Unter dem Namen VILOU vereinen sie musikalische Gegensätze. Traditionell und modern – heimisch und international – akustisch und elektronisch. Diese besondere Mischung bringen Vio und Lou mit ihrer persönlichen und von ihnen geschaffenen TIDE-LOUNGE- Musik zum Ausdruck. 

Ein Besuch der nordfriesischen Lammkönigin Nele Christine Kahl (18.6.: 14-16 Uhr), Spiel- und Bastelangebote für Kinder mit Bernstein und Holz, Streichellämmer und kulinarische Angebote der Landfrauen runden das Wochenende ab.

Zeitgleich wird an diesem Wochenende eine Ausstellung einer Nachwuchskünstlerin (17.6 – 17.7.) eröffnet. Damit startet das Haus Peters ein neues Experiment. Ab sofort soll jedes Jahr ein noch relativ unbekannter Künstler eine Chance bekommen, sich einem breiteren Publikum vorzustellen. Diese Ausstellungen werden immer im Sommer stattfinden und jeweils einen Monat dauern. Julia Pasinski macht den Anfang und zeigt Bilder zum Thema „Meermalen“. Die Malerin ist studierte Grafik-Designerin, hat ihre Wurzeln auf Sylt und lebt heute in Hamburg; auch in ihrer Kunst hat sie sich den Motiven von der Küste und dem Meer verschrieben. Mit Techniken wie Acryl, Aquarell und Linoldruck bannt sie auf Papier, was für sie Heimat ausmacht: „Der Himmel, das Wasser, dieser besondere Geruch …“

Lachmöwe von Julia Pasinski


17./18./19.6.: Schaf, Rosen und Meer“-Wochenende

17.6-17.7.: Julia Pasinksi „Meermalen“


Öffnungszeiten Juni-September: Di.-So.: 11-18 Uhr

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22. Mai – Internationaler Museumstag: Erhard Göttlicher und das pralle Leben

Noch bis zum 5 Juni zeigt das Haus Peters Erhard Göttlichers Ausstellung „Bilder aus dem prallen Leben“. Der Künstler, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, hat sich dem „Realismus der Gegenwart“ und ganz besonders einem „kritischen Realismus“ verschrieben. Der österreichisch-deutsche Grafiker, Maler, Illustrator und Kunstprofessor, der in Graz geboren wurde, lebt heute in seiner Wahlheimat Uetersen.

In der aktuellen Ausstellung – eine retrospektive Auswahl aus dem Zeitraum 1995-2016 – zeigt Göttlicher Akte, Landschaften, Architektur, verspielte Tierporträts und eine Auswahl seiner druckgrafischen Arbeiten.

Passend zur Ausstellung führt Göttlicher am Internationalen Museumstag (22.5.,15 Uhr) durch seine Ausstellung und stellt sich den Fragen der Besucher; auf Wunsch führt er auch auch seine gerne verwendete Drucktechnik der Frottage vor, ein künstlerisches Stilmittel, mit dem Strukturen von Stoffen, Maserungen, Blättern u.a. mittels eines speziellen Verfahrens auf das Papier übertragen werden. Die Technik ist im Prinzip einfach durchzuführen, indem man den Malgrund über die Struktur spannt und dann mit einem Stift darüber reibt. So überträgt sich das Oberflächenrelief eines Gegenstandes auf das Papier. Göttlicher wendet diese Methode zum Beispiel bei Stoffen an, auf oder neben denen seine Aktmodelle dargestellt sind. Stoff ist dabei als Vorlage ungleich schwieriger zu handhaben, sodass er sich hier seine eigene Technik erarbeitet hat.

Göttlichers Motivwelt ist vielfältig, aber keineswegs beliebig. Mit präzisem und unbestechlichem Blick erfasst er die Welt auch hinter ihrem schönen Schein. Dabei scheut er weder vor dem scheinbar Hässlichen noch vor dem Unscheinbaren zurück. So unterschiedlich seine Themen und Motive auch sind, Erhard Göttlichers Stil bleibt unverwechselbar, unabhängig davon, ob er mit Acryl, Pastell oder Bleistift oder druckgrafischen Techniken arbeitet. Typisch ist die Einnahme einer oft ungewöhnlichen Perspektive, eine individuelle Wahl der Motivausschnitte sowie die Fokussierung auf spezielle Details, was die Reduktion auf das Wesentliche der Bildinhalte unterstützt.

 Ausstellungsdauer: bis 5. Juni.
22.5., 15 Uhr: Internationaler Museumstag: Erhard Göttlicher im Gespräch mit Besuchern.

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