Haus Peters

Tag des offenen Ateliers im Haus Peters – 28.4.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Tag der offenen Ateliers in Eiderstedt.

Diesmal nimmt auch das Haus Peters an dieser Aktion direkt teil!
Am Sonntag, den 28. April 2019 von 11 bis 18 Uhr öffnen zahlreiche Kunstschaffende
der Gruppe KunstKlima ihre Ateliers und Galerien für interessierte Besucher.

Ursula Schultz-Spenner ist diesmal nicht in ihrem Atelier anzutreffen, sondern in ihrer derzeitigen Ausstellung “Am Meer!” im Haus Peters!

https://hauspeters.info/2019/03/doppelausstellung-am-meer-im-haus-peters-ab-6-4-ursula-schultz-spenner-malerei-und-wilfried-dunckel-fotografie/

Schauen Sie doch mal vorbei! Ab nachmittags gibt es auch Kaffee und Kuchen!

Doppelausstellung „Am Meer!“ im Haus Peters ab 6.4.: Ursula Schultz-Spenner (Malerei) und Wilfried Dunckel (Fotografie)

Am 6. April wird die erste Ausstellung der neuen Saison im Haus Peters in Tetenbüll eröffnet. Auch 2019 wird das Konzept der Doppelausstellungen beibehalten. Unter dem gemeinsamen Ausstellungsmotto „Am Meer!“ treffen diesmal die Malerin Ursula Schultz-Spenner und der Oldensworter Fotograf Wilfried Dunckel zusammen.


Ursula Schultz-Spenner, die in Hamburg und auf Eiderstedt lebt, beherrscht viele Techniken wie Aquarell, Gouache, Eitempera, Acryl oder Ölmonotypie. Sie hat sich hierbei ihre eigene Herangehensweise erarbeitet, die sie je nach Motiv individuell variiert. Das Motiv bestimmt immer mit, welche Technik sie einsetzt. Jede Arbeit erfordert ein eigenes individuelles Bildkonzept. Sie arbeitet in mehreren Bildschichten und bezieht auch Strukturen in den Bildgrund mit ein, sodass die Motive zum Teil eine ungewöhnliche Tiefenwirkung erhalten. Für die Ausstellung im Haus Peters hat sie sich auf Küstenmotive der Region Eiderstedt mit ihren einzigartigen Momenten konzentriert und auch ganz neue Werke mitgebracht.

Das Meer selbst sowie die Strukturen im und am Meer wie Sand, Dünengras, Wellen oder Reet, die sich aus der ständigen Wandelbarkeit durch Wind, Gezeiten und Lichteinfall ergeben, inspirieren die Künstlerin immer wieder aufs Neue. In letzter Zeit experimentiert Schulz-Spenner besonders gern mit der Technik der Ölmonotypie. Mit dieser anspruchsvollen und zeitaufwändigen Technik kann sie schon während des Entstehungsprozesses des Bildes auf diese Wandlungsfähigkeit der Natur reagieren. So ist die Unvorhersehbarkeit der Optik – z.B. des Meerwassers – auch im Entstehungsprozess eines Bildwerkes als malerisches Mittel zugelassen – Maßstab bleibt aber immer die Realisierung des geplanten Bildkonzeptes.
Eine Skulptur des Bildhauers Frido Röhrs, der ebenfalls seine Arbeitsschwerpunkte auf Eiderstedt und in Hamburg hat, ergänzt die Ausstellung.
Schultz-Spenner studierte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg
Illustration bei Wilhelm M. Busch, Gero Flurschütz sowie Siegfried Oelke sowie Grafikdesign mit Diplomabschluss. Sie war lange Jahre als freiberufliche Grafikdesignerin tätig und schloss zusätzlich noch ein Malereistudium bei Gerd Krenckel ab. Sie ist in verschiedenen Künstlergruppierungen aktiv, unternehmt regelmäßig Malreisen ins In- und Ausland und kann auf eine beachtliche Reihe von Ausstellungen zurücksehen.
(http://www.ursula-schultz-spenner.de)

Der Oldensworter Wilfried Dunckel fühlt sich im Nationalpark Wattenmeer zu Hause. Viele seiner Fotografien entstehen hier, sozusagen vor seiner Haustür. In einer Kabinettausstellung zeigt er einen Ausschnitt seiner beeindruckenden Landschaftsfotografie. Sein Motto lautet: „Bilder gehören an die Wand“ – folgerichtig waren seine Arbeiten bereits in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.
Sein Thema ist die Naturfotografie und hier vor allem Meer- und Küstenmotive, nicht nur hier im Norden, sondern auch in Schottland, Kanada, Alaska oder Skandinavien.

Ursprünglich kommt Dunckel aus der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie, ist dann aber auf die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Fotografie umgestiegen. Seine Bilder, früher eigenhändig in der Dunkelkammer entwickelt, produziert er heute mit einem Fine Art Printer selbst und kann so auch durch den Fotodruck Einfluss auf das Endprodukt nehmen, so z.B. durch die Papierauswahl.
(http://wilfried-dunckel.de)

Eröffnung: 6.4., 15 Uhr: Dieter Staacken führt in die Ausstellung von Ursula Schultz-Spenner ein. Künstlergespräch mit Wilfried Dunckel.
Dauer der Ausstellung: 6.4. – 23.6.
Öffnungszeiten: bis Mai: Di.-So.: 14-18 Uhr, ab Juni: Di.-So.: 11-18 Uhr.

Weitere Termine während des Ausstellungszeitraums:
28.4., 11-18 Uhr
Tag des offenen Ateliers – Ursula Schultz-Spenner gibt vor Ort im Haus Peters Einblicke in ihre Malerei

19.5., 14-18 Uhr
Internationaler Museumstag: Museen – Zukunft lebendiger Traditionen
„Einkaufen und leben wie anno dazumal“, zu Gast ist die Tanz- und Trachtengruppe Drelsdorf

22./23.6.
Schaf- und Rosenwochenende mit Kunsthandwerkermarkt, Musik u.v.m.

Tetenbüll aus der Luftperspektive

Wunderschöne Luftaufnahmen – Tetenbüll von oben.

Die Aufnahmen sind von Wolfgang Claussen, Husum! Herzlichen Dank dafür!
(http://www.wolfblur.de)

Foto: Wolfgang Claussen

Foto: Wolfgang Claussen

Foto: Wolfgang Claussen

 

Digitale Malerei und Futjes am 23.2., 15 Uhr im Haus Peters

Passend zur aktuellen Doppelausstellung Augustin M. Noffke „(Zwischen) Himmel und Erde“ (Grafik, Malerei) und Bernt Hoffmann „Digitale Malerei“ (Fotografie), die noch bis zum 24.3. läuft, bietet das Haus Peters einen Sondertermin am 23. Februar an und lädt zu einem kunstsinnigen und kulinarischen Nachmittag ein.

Der Flensburger Fotograf Bernt Hoffmann erläutert seine Ausstellung und geht auf Fragen der Besucher ein. Die „Digitale Malerei“ ist eine Kunstform, die der Fotograf und Mediendesigner in unendlich vielen Experimenten seit 2007 entwickelt und in den Folgejahren immer weiter verfeinert hat. Hoffmann verwandelt „normale“ Fotografien in malerisch wirkende Bildwerke. Hierzu wird zunächst jedes Foto mit meist drei aufeinander abgestimmten Software-Komponenten – per digitalem Tuschkasten – bearbeitet und erlangt sozusagen durch die Wegnahme von Bildinformation ein Aussehen, das wirkt, als sei es mit Pinsel und Farbe von Hand gemalt worden. Seit Herbst 2017 gibt es noch einen weiteren Verfahrensweg, der den Künstler zur nächsten Stufe, der „Digitalen Malerei 2.0“, führt. Seine Bilder strahlen eine Zeitlosigkeit aus, denn er fühlt sich keinem Stil, keinem Mainstream verbunden.

Für die Ausstellung im Haus Peters hat sich Bernt Hoffmann vor allem auf Eiderstedt- und Nordfriesland-Motive konzentriert und bringt zum 23.2. auch neue Motive mit. Zudem bietet er alle Leinwanddrucke im Aktionsraum 23.2. bis 24.3. mit 20% Rabatt an und fertigt auch auf Wunsch “malerische Bilder” aus Vorlagenfotos von Kunden. 

Dietmar Claußen vom Tetenbüller Kirchspielkrug bereitet an diesem Nachmittag wieder leckere Futjes zu – nach dem Originalrezept von Luise Peters, der letzten Bewohnerin des Haus Peters.

 23.2., 15 Uhr.

 

Malerei und Grafik „(Zwischen) Himmel und Erde“ trifft auf „Digitale Malerei“

Am 10. November wird eine neue Doppelausstellung eröffnet; die letzte in diesem Jahr, dafür läuft sie aber bis Ende März 2019. Erneut treffen zwei Kunstrichtungen aufeinander. Der Grafiker und Maler Augustin M. Noffke aus Ratzeburg zeigt Arbeiten zum Thema „(Zwischen) Himmel und Erde“ und der Flensburger Fotograf und Mediendesigner Bernt Hoffmann präsentiert eine Auswahl seiner „Digitalen Malerei“.

Noffkes (* 1958) Bilder sind Momente der sinnlichen Erfahrung von Natur und Menschlichkeit. Die Motive erscheinen teils experimentell, teils träumerisch. Es gibt für den Betrachter viel zu entdecken in Noffkes Aquarellen, Radierungen und Mischtechnik-Bildern. Und was man entdeckt, ist schwer zu fassen, schwer festzuhalten. Ein Rezensent brachte gar mal den Begriff „Schlachtfeld der Kunst“ ins Spiel, und tatsächlich hat man den Eindruck, der Künstler würde auf dem Mal- oder Radieruntergrund Kämpfe austragen. Intimes und Erotisches trifft hier auf Figuren, die anmuten wie steinzeitliche Höhlenmalereien, aus dem Untergrund schimmern Schriftzüge hindurch und warten auf ihre Dechiffrierung, Flächiges trifft auf Skizzenhaftes. Noffkes Bilder wirken so, als seien sie immer noch mitten in ihrem Entstehungsprozess, verharren in der Schwebe, wie Erzählungen, die kein Ende finden.
Noffke hat von 1980-1987 an der Christian- Albrechts-Universität, Kiel Kunstgeschichte, Philosophie, Theologie, Psychologie und Pädagogik studiert und parallel dazu Grafik bei Ekkehard Thieme und Malerei bei Harald Duwe an der Muthesius Hochschule, Kiel, erlernt. Seit 1982 ist er in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen vertreten.

„Noffke erzählt keine geschlossene Geschichte, und es geht ihm auch nicht um eine verbindliche landschaftliche Ansicht. Stattdessen sind es die Erinnerungen und Erfahrungen, womöglich auch Überlegungen, und vor allem die Sehnsüchte nach dem Unvorhersehbaren, die seine Arbeiten auslösen und in ihrem Erscheinungsbild prägen.“ (U. Haupenthal)

Die „Digitale Malerei“ ist hingegen eine Kunstform, die der Flensburger Bernt Hoffmann in unendlich vielen Experimenten seit 2007 entwickelt und in den Folgejahren immer weiter verfeinert hat. Der gelernte Fotograf verwandelt „normale“ Fotografien in malerisch wirkende Bildwerke. Hierzu wird zunächst jedes Foto mit meist drei aufeinander abgestimmten Software-Komponenten – per digitalem Tuschkasten – bearbeitet und erlangt sozusagen durch die Wegnahme von Bildinformation ein Aussehen, das wirkt, als sei es mit Pinsel und Farbe von Hand gemalt worden. Seit Herbst 2017 gibt es noch einen weiteren Verfahrensweg, der den Künstler zur nächsten Stufe, der „Digitalen Malerei 2.0“, führt. Seine Bilder strahlen eine Zeitlosigkeit aus, denn er fühlt sich keinem Stil, keinem Mainstream verbunden.

Für die Ausstellung im Haus Peters hat sich Bernt Hoffmann vor allem auf Eiderstedt- und Nordfriesland-Motive konzentriert. Zunächst sind bis Februar die Eiderstedt-Bilder zu sehen und im Februar findet ein Wechsel statt, der dann auch schon einen Hauch Frühling in die Ausstellung bringt und sich mehr auf den Bereich Husum konzentriert. (https://www.bernt-hoffmann.de/)

 

Doppelausstellung Augustin M. Noffke „(Zwischen) Himmel und Erde“ (Grafik, Malerei) und Bernt Hoffmann „Digitale Malerei“ (Fotografie)

Eröffnung: 10.11., 15 Uhr: Zur Eröffnung findet ein Künstlergespräch mit den beiden Künstlern statt.

 

23.2.2019, 15 Uhr: Künstlergespräch und Einblicke ins Atelierleben mit den ausstellenden Künstlern

 

10.11.2018 – 24.3.2019

Öffnungszeiten: Di.-So.: 13-17 Uhr. Januar/Februar: nur Sa./So. 13-17 Uhr. März: Do.-So.: 14-18 Uhr

 

Doppelausstellung Malerei trifft Fotografie – Tanja Gott und Heiko Westphalen

Am 13.5., dem Internationalen Museumstag, eröffnet im Haus Peters in Tetenbüll eine Doppelausstellung, ein Dialog zwischen Malerei und Fotografie. Tanja Gott aus Hamburg zeigt Malerei unter dem Titel „Liebste Orte“, und Heiko Westphalen aus Flensburg präsentiert in einer Kabinettausstellung Fotografie „Zwischen Himmel und Erde“. Beide Künstler lieben präzise Momentaufnahmen und beide lieben den Norden. Das verbindet sie, aber das trennt sie auch, denn jeder verarbeitet die Motive auf individuelle Weise.

In den Stillleben von Tanja Gott, die Kunst und Illustration studiert hat, begegnen wir leuchtenden Farben und verschlungener Ornamentik. Schlichtes Karo sowie schillernde Blumenmuster durchziehen die Gemälde und bilden eine Polarität von gegenständlicher Malerei und Abstraktion. Alltag, Ideal und Fiktion berühren sich und werden teilweise humorvoll-ironisch überspitzt.

In ihren maritimen Hamburg-Bildern zeigt Tanja Gott die tiefe Verbundenheit mit der norddeutschen Landschaft und dem Wasser. Lichtreflexe spiegeln sich im Wasser, die Luft flimmert; der Betrachter fühlt diese besondere Stimmung, als sitze er gerade selbst an diesem Ort.

Gotts Bilder sind Momentaufnahmen, präzise beobachtet: “Es ist wie ein Puzzle, das irgendwie zusammengehen muss. Der eigene Blickwinkel, die eigene Haltung verändert das Motiv. Ich versuche, immer im Moment zu sein”, so die Künstlerin.

Sie malt dabei in einer beinahe altmeisterlichen Technik, denn sie fertigt ihre Farben selbst an – aus reinen Farbpigmenten und einem selbstgemachten Bindemittel. Ganz klassisch nach alter Schule, aber gerade dadurch kann sie auch aus unendlich vielen Farbnuancen schöpfen.

Tanja Gott studierte bei Erhard Göttlicher und Almut Heise und lernte bei beiden das genaue Beobachten. Und nur wer genau beobachtet, kann seine Bilder zum Sprechen bringen. Das wiederum verbindet die Malerin mit dem Fotografen. (www.Tanjagott.de)

Seit über 45 Jahren fotografiert sich Heiko Westphalen erst analog, dann digital, durch sein Leben. Inspiriert von der norddeutschen Landschaft, in der er geboren und aufgewachsen ist, interpretiert er diese auf immer neue Art und Weise künstlerisch und in fotografisch ungewohnter Weise. Durch digitale Nachbearbeitung gelingt ihm, seinen Fotografien eine besondere Ausdruckskraft zu verleihen.

In den Arbeiten von Heiko Westphalen klingt eine Vielzahl von Komponenten zusammen: er befasst sich weniger mit der bloßen Abbildung der „Alltagswelt“, sondern interpretiert und verfremdet.

Die grundlegenden Elemente sind Farbe und Struktur. Einzelne Bereiche im Bild bekommen eine intensive Farbigkeit – der Fotokünstler setzt Akzente mit starken Komplementärkontrasten.

In einer komplizierten Nachbearbeitung am Computer legt Westphalen verschiedene Texturen über das eigentliche Motiv. Eine Vielzahl solcher Ebenen, kunstvoll übereinander gelagert und farblich verfremdet, ergeben letztlich das fertige Bild, dass anschließend auf Leinwand- oder andere Träger gedruckt werden kann. Am Ende jedoch, bleibt der Betrachter im Unklaren: ist es ein Foto oder doch Malerei- oder Druckgrafik? (https://www.fotografik-heiko-westphalen.de/)

13.5. – 5.8.2018

 Eröffnung: 13.5., Internationaler Museumstag, 15 Uhr.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 14-18 Uhr. Ab Juni: Dienstag bis Sonntag: 11-18 Uhr.  HINWEIS: Zu den Maifeiertagen (1. Mai, Himmelfahrt, Pfingsten) hat das Haus Peters geöffnet!

Zur Eröffnung sind beide Künstler anwesend und es gibt ein interaktives Künstlergespräch.

Tetenbüll-Flyer erschienen!

Die Eiderstedter Gemeinden arbeiten gemeinsam mit der Lokalen Tourismusorganisation (LTO) St. Peter/Eiderstedt seit einiger Zeit an dem Thema “Erlebnisdörfer” und im Zuge dieser Kampagne wirbt Tetenbüll bei den sommerlichen Dorfführungen schon länger mit dem Slogan “Ein Tag im Bilderbuchdorf Tetenbüll”.
Dieser geflügelte Satz hat nun sozusagen Zuwachs bekommen in Form einer kleinen 20-seitigen Broschüre, in der die Tetenbüller Sehenswürdigkeiten sowie lokale Künstler und Ateliers vorgestellt werden.
Außerdem werden die vielfältigen kulinarischen Möglichkeiten vor Ort beschrieben. Vervollständigt wird das Heftchen durch eine Karte des Dorfzentrums und eine Übersicht über das Gemeindegebiet mit seinen Ortsteilen, so dass sich jeder gut zurechtfindet.
Ein Hinweis auf die Möglichkeit Tetenbüll mit dem Rufbus zu erreichen darf natürlich nicht fehlen.
Die Broschüre ist seit Ostern in den Tourismuszentralen der LTO sowie z. B. im Haus Peters in Tetenbüll kostenlos erhältlich! Ebenso findet man sie auf der Internetseite der LTO (https://www.spo-eiderstedt.de/eiderstedt/eiderstedt-kueste/tetenbuell.html)
Den Flyer können Sie auch direkt hier herunterladen:
Bilderbuchdorf-Flyer-Web
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Workshop “Illustriertes Reisetagebuch” am 28.4.2018

7.4.: Buchvorstellung und Lesung “Die letzte Fähre ging um fünf”

Am 7. April (15 Uhr) lädt das Haus Peters zu einer Lesung mit dem Husumer Autor Günter Wendt ein. Der Autor stellt seinen neuen Halligkrimi „Die letzte Fähre ging um fünf“ aus dem nordfriesischen Verlag „Ahead and Amazing“ vor.

Eigentlich sollte es ein ruhiger, erholsamer Urlaub auf der Hallig Grienoog im nordfriesischen Wattenmeer werden. So dachte es sich jedenfalls Kommissar Kollerup aus Husum. Doch die beschauliche Idylle wird recht bald gestört – zuerst von einem landesuntypischen Hurrikan und dann von einem toten Wattführer. Zusammen mit Onne, dem kauzigen Bewohner der Hallig, übernimmt Kollerup notgedrungen die Ermittlungen. Jeder ist verdächtig: Hotelgäste wie Angestellte. Wenigstens kann sich keiner durch Flucht entziehen, denkt sich Kollerup, denn … die letzte Fähre ging um fünf.

Nach der Lesung besteht Möglichkeit für Fragen an den Autor und natürlich signiert Günter Wendt auf Wunsch auch seine Bücher.

Günter Wendt, in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bremerhaven geboren, entdeckte bereits in der Grundschule seinen Hang zum Geschichtenschreiben. Von 2006 bis 2008 erschienen, als erfolgreiche Beteiligung an Autorenwettbewerben des nordfriesischen „Ahead and Amazing“-Verlags, verschiedene Geschichten aus seiner Feder. So sind in der Buchreihe „Was Wäre Wenn …“ phantastische, kriminelle und gruselige Geschichten von Günter Wendt zu finden. Die Figur des Kommissar Kollerup entstand etwa 2007 und hatte im zweiten Band der Reihe seine Premiere.

2009 gewann sein Essay „Macht Leben klug“ in einem regionalen Literaturwettbewerb den ersten Preis. Zwischendurch und immer mal wieder ist er im Offenen Kanal Westküste als Radiomacher und Drehbuchautor unterwegs. „Die Nacht auf der Hallig“ (2010) und „Der Mann von Gegenüber“ (2011) waren Kriminalhörspiele, die Günter Wendt mit Laienspielern aus Nordfriesland aufgenommen hatte. Die Ideen zu den Drehbüchern kamen von Hannes Nygaard, Sandra Dünschede sowie anderen Autoren aus dem nördlichen Schleswig-Holstein. Ab 2013 folgten Lesungen, unter anderem beim Kulturfestival21. Seit 1995 lebt Günter Wendt mit seiner Frau und drei Katzen in Husum. „Die letzte Fähre ging um fünf“ ist sein Romandebüt.

 7.4., 15 Uhr

Koloniale Erinnerungsorte und Stillleben von Jens Rusch im Haus Peters

Bereits am 3. März (15 Uhr) eröffnet die diesjährige Ausstellungssaison im Tetenbüller Haus Peters. Das Programm startet mit einer Doppelausstellung. Die kulturhistorische Ausstellung „Koloniale Erinnerungsorte“ wird ergänzt durch Stillleben des Dithmarscher Künstlers Jens Rusch.

Die deutsche und dänische Kolonialzeit hat nicht nur in den großen Metropolen ihre Spuren hinterlassen, sondern auch in den Provinzen der kolonialen „Mutterländer“, so auch in der Region zwischen Königsau und Eider, die als als Herzogtum Schleswig im Dänischen Königreich und später als preußische Provinz im Deutschen Reich sogar Teil der Kolonialgeschichte beider Staaten war. Dass eine Region auf die Kolonialgeschichte gleich zweier Nationen verweisen kann, ist in dieser Form einmalig. Die Wanderausstellung vermittelt einen Überblick zur Kolonialgeschichte der Region und stellt ausgewählte Ort, so auch das Haus Peters, in 10 großen Schautafeln vor.

Die Wanderausstellung ist Ergebnis eines Projektes, das in den letzten Jahren gemeinsam vom Flensburger Schifffahrtsmuseum, dem Museum Sønderjylland – Kulturhistorie

Aabenraa, sowie der Schleswigschen Sammlung der Dänischen Zentralbibliothek betreut wurde. Anlass hierzu bot das Gedenkjahr zum Verkauf der dänischen Kolonien samt der dort lebenden Menschen im Jahr 1917. Neben Seminaren, Ausstellungen und Kulturveranstaltungen wird auch ein umfangreicher Sammelband zum Thema publiziert.

Die Ausstellung wird erweitert durch Kolonialwarenexponate aus der eigenen Haus-Peters-Sammlung rund um die Themenschwerpunkte klassischer Kolonialwaren wie Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze und Tabak.

Außerdem zeigt der Künstler Jens Rusch, der bereits 2013 erfolgreich im Haus Peters ausstellte, ausgewählte – thematisch passende – Stillleben. Jens Rusch (* 1950) ist seit rund 40 Jahren erfolgreich und ausschließlich als freischaffender Künstler tätig; seine Grafikserien, Illustrationen, Bilder und Exlibris sind weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins bekannt.

Rusch ist in erster Linie Realist – auch er nahm an Malsymposien der Norddeutschen Realisten teil -, aber wenn man genau hinsieht, bemerkt man seinen latenten Hang zur Surrealität, der auf der Fähigkeit beruht, die verborgenen Seiten der Dinge zu entdecken und Doppeldeutigkeiten aufzudecken. Es ist die Liebe zu den kleinen Dingen, die Jens Rusch eigen ist und was sich besonders in seinen Stillleben sehr anschaulich nachvollziehen lässt. Auch Motive, die an sich banal wirken, können beim längeren Betrachten eine symbolische Lesart erhalten. Eine realistische Malweise steht durchaus nicht im Gegensatz zur Vermittlung tieferer Botschaften. Die Stillleben erfordern eine besonders präzise Malweise. Jens Rusch arbeitet hier in mehreren Malabschnitten, die gut geplant sein müssen, weil einzelne Bildteile immer erst wieder austrocknen müssen, bis nach und nach das ganze Bild vollendet wird.

3.3.-29.4.2018 – Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 14-18 Uhr.

Eröffnung: 3.3., 15 Uhr. Zur Eröffnung spricht:

Marco Petersen, Historiker der Schleswigschen Sammlung

Außerdem findet ein Künstlergespräch mit Jens Rusch statt.