Haus Peters

Einzelausstellung mit Barbara Hirsekorn ab 4. Juni

Im Bereich des Kulturprogramms hat sich das Haus Peters zu einer Neuerung entschlossen. Im Fokus steht diesmal eine Künstlergruppe, die sich zunächst in einer Gemeinschaftsausstellung präsentierte und dann in drei weiteren Ausstellungen jeweils die individuellen Sichtweisen der drei Künstlerinnen beleuchten wird. Zu sehen sind dann auch aktuelle Werke, die während diverser Malsymposien auf Eiderstedt entstehen werden. Nachdem am 18. April die Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“ zum Thema „Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt“ mit Julia Pasinski, Anke Gruss und Barbara Hirsekorn startete, folgt nun ab 4. Juni (bis 18. Juli) die Einzelausstellung mit Barbara Hirsekorn. https://dieaquarellwerkstatt.de/

Was die Künstlerinnen verbindet, ist die Inspiration durch den Norden und die Nähe zum Meer, dennoch bewahrt sich jede der Künstlerinnen ihre malerische Individualität und ihren eigenen Blick auf die Motive.

Neben ihrer Tätigkeit als ausgebildete Musikerin am Kieler Opernhaus widmete Barbara Hirsekorn sich kontinuierlich der Malerei. Die Schönheit der umgebenden Alltagswelt und die Herausforderung, das Licht in ihren Aquarellen festzuhalten, sind ihre Motivation, die sie seit Neustem auch mit Gouachefarben in ihren Bildern einfängt. In der Ausstellung präsentiert sie einen abwechslungsreichen Querschnitt ihrer Arbeiten: Aquarelle mit Motiven vom Leben am Meer, Städtebilder mit expressivem und farbintensivem Ausdruck, aber auch ungewöhnliche Stillleben, die keineswegs unbelebt wirken, sondern so, als sei der Besitzer dieser Dinge nur mal eben aus dem Bild gegangen. Bei den Stillleben arbeitet Hirsekorn bevorzugt mit der Gouache-Technik. Ausgewählte Porträts runden die Ausstellung ab.

Barbara Hirsekorn arbeitet jedoch vorwiegend mit Aquarellfarben. Die Verbindung der Farbpigmente mit dem Element Wasser, das Fließenlassen und behutsame Eingreifen in den Verlauf macht den Reiz dieser Technik aus. Ausgehend von der Vorzeichnung erarbeitet sie sich ihre Bildidee und setzt sie – manchmal über der Linie, manchmal ganz frei – auf dem Aquarellpapier um. Dabei experimentiert sie auch gerne mit neuen, unkonventionellen Arbeitsweisen und lässt sich dabei direkt vom Sujet und vom Umfeld ihrer Motive inspirieren.
Neben ihrer eigenen Malerei gibt Hirsekorn auch Workshops und Kurse im eigenen Atelier in Kiel, in Lübeck und bei Boesner in Hamburg , Bremen und Kiel. Auf Malreisen findet sie für sich und ihre Schüler neue Inspiration.

 

Eine Eröffnungsfeier kann aufgrund der Corona-Bestimmungen leider noch nicht stattfinden.

 Es gelten die üblichen Corona-Regeln:

- Negativtest (Schnelltest: nicht älter als 24 Std.; PCR-Test: nicht älter als 48 Std.!) oder vollständiger Impfpass oder Genesungsnachweis!
- Registrierung mit der Luca-App
- Hygienemaßnahmen (Maskenpflicht, Abstand, beschränkte Besucherzahlen)

Weitere Termine:  14. und 15. Juni: Malsymposium mit allen 3 Künstlerinnen der Gruppe „Roter Hahn“

Öffnungszeiten:bis  Oktober: Di.-So.: 13-18 Uhr

Meeresluft und Rosenduft – Ingrid M. Schmeck im Haus Peters

Die Lübecker Künstlerin Ingrid M. Schmeck ist seit 1974 erfolgreich in den Bereichen Grafik, Illustration und Aquarellmalerei zuhause. Thematischer Schwerpunkt sind Architektur- und Stadtlandschaften, aber beispielsweise auch das bunte Treiben des Karnevals von Venedig, Pflanzenstudien und die kleinen Dinge des Alltags.

Schmeck Plakat

Ab dem 3. Mai zeigt sie ihre Arbeiten im Haus Peters unter dem Motto „Meeresluft und Rosenduft“ und spielt dabei direkt auf die Natur der Westküste an, die in den Sommermonaten zarten Heckenrosenduft mit salziger Meeresluft verschmilzt. „Düfte verstärken die Wahrnehmung, zaubern Transzendenz. Der Duft der Rose zeigt mir im Geist die Blüte, auch das, was damit verbunden war. Die Blüte ist Wirklichkeit, der Duft Wesenheit. Meeresluft weht in den Bildern, nicht nur vom Meer“, so die Künstlerin.

Natürlich hat sie auch Bildmotive mitgebracht, die hier in der Region entstanden sind – reetgedeckte Häuser, Dünenlandschaften, das stürmische Meer.

Charakteristisch für die Arbeiten Schmecks ist die ungewöhnliche Bildsprache, die die Motive in eine geradezu magische Atmosphäre tauchen. Realistisch zwar auf den ersten Blick, aber durch liebenswerte Unstimmigkeiten wie eine verschobene Perspektive quasi magisch überhöht. Denn obwohl sie immer gegenständlich bleibt, verfremdet sie Dinge, hebt Charakteristisches besonders hervor, lässt vermeintlich Vertrautes plötzlich in neuem Licht erscheinen. Die Liebe zu den kleinen und unscheinbaren Dingen erweckt ihre Zauberwelt zum Leben. Und der Betrachter spürt, dass hinter jeder Szene, hinter jedem abgebildeten Ding eine Geschichte steht, die von ihm entdeckt werden will.

Ihre künstlerische Arbeit charakterisiert sie selbst mit diesen Worten: „Herantasten an das Wirkliche, das Unwirkliche beachten, fühlen, hören, empfinden, erleben, notieren, skizzieren, variieren, erarbeiten, verwandeln, verarbeiten, Stoffliches wahrnehmen, Wesentliches suchen.“

Ingrid M. Schmeck stellt seit Jahren erfolgreich im In- und Ausland in Museen, Kunstvereinen und Galerien aus. Viele Arbeiten befinden sich in öffentlichem Besitz. Alljährlich unternimmt sie Reisen u.a. nach Griechenland oder Frankreich und zu Orten des Fastnachtsgeschehens  wie Venedig und die alemannische Schweiz und hält die Eindrücke in ihren Bildern fest. Nach Bildbänden z.B. über Schleswig-Holstein, Coburg, Goslar oder Münster folgten Schiffs-Reisebücher für die Deilmann Reederei und Städtebilder im Auftrag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie Illustrationen wie z.B. zu Storms „Hans und Heinz Kirch“.

Ausstellungseröffnung: 3. Mai, 15 Uhr. Es sprechen: Dr. Katrin Schäfer und Wolfgang Jansen, Vorsitzender Förderverein Haus Peters e.V.

Ausstellungsdauer: bis 27. Juli 2014

Weitere Termine während des Ausstellungszeitraums:

18.5., 15 Uhr: Internationaler Museumstag – „Sammeln verbindet – Museum collections make connections“: Präsentation einer Privatsammlung “Zündhölzer im Wandel der Zeiten” – die Steichholzschachtelsammlung von Uwe Saß (Husum).

14.6., 13-18 Uhr: Ein Tag rund um das Schaf. 

Haus Peters ehrt das nordfriesische Traditionstier.
Mit dabei: Autorin Sabine Marya und „Bertha, das Deichschaf“; Schaf- und Lammspezialitäten von der Friesischen Schafskäserei, Tetenbüll, und der Schäferei Baumbach, Nordstrand; Kunsthandwerk vom „Handarbeitseck“ und „De lütte Stöberstuuv“.

28./29.6., Sa. 11-22 Uhr, So. 11-18 Uhr: Buntes Sommerwochenende im Haus Peters.

Mit Kunsthandwerk, buntem Programm, den Landfrauen und einem langen Abend in Haus und Garten am Samstag (geöffnet bis 22 Uhr!) mit einer Lesung nordfriesischer Autoren (Günter Wendt, Birgit Pauls, Manfred Jelinski u.a.).

6.7., 16 Uhr: “Blatt-Salat”: Lesung mit der Autorengruppe CoLibri.

Ein literarischer Mix, gelesen von norddeutschen Autorinnen und Autoren

Öffnungszeiten: 

Di. – So.: 14 – 18 Uhr, ab 1. Juni: 11-18 Uhr