Haus Peters

Schaf- und Rosenwochenende mit Kunsthandwerkermarkt am 22./23. Juni

Ende Juni, nämlich am 22. und 23.6., findet wieder das alljährliche beliebte Rosen- und Schafwochenende im und rund um das Haus Peters in Tetenbüll statt.

Wie schon in den Vorjahren gibt es Wissenswertes, Schönes und Köstliches rund um Rosen und einen abwechslungsreichen und sehenswerten Kunsthandwerkermarkt, der draußen rund um den blühenden Rosengarten stattfindet. Hier gibt es zum Beispiel Silberschmuck, Gefilztes, Keramik, historisches Spinnen (Monis Spinnstube), Schmuck, Gartenkeramik, Maritimes, Weidenarbeiten, Handgemachtes aus Schafwolle, Wassersteine, Rosenkeramik, Honig, handgesiedete Seifen, Strandgut-Kunstwerke und alles für den Sommergarten. Auch die Innenräume werden von Kunsthandwerkern genutzt, so gibt es unter anderem Kunsthandwerk von Mitarbeitern des Haus Peters und Modisches. Und ein ausgewähltes Rosenangebot wird natürlich auch wieder angeboten. Auch die IG Baupflege ist mit einem Info-Stand mit Haubarg-Modell, Büchern, Maueranker und Flyern vertreten.

Wie immer ist auch der Landfrauenverein Everschop mit hausgemachten Köstlichkeiten und dekorativen Accessoires dabei und unterstützt so, wie schon in den Jahren zuvor, die Kulturarbeit des Haus Peters ehrenamtlich.

Am 22.6. singt ab 15 Uhr gibt es plattdeutsche Lieder und Texte mit Gitarrenbegleitung mit Peter Kööp und Inge Lorenzen, ein bekanntes Duo, das unterhaltsame Momente garantiert. Kööp und Lorenzen singen und spielen eigene Kompositionen, aber auch bekannte Songs in plattdeutscher Interpretation.

Am 23.6. hält die Wildkräuterexpertin und Naturpädagogin Marion Wick ab 13 Uhr Vorträge zu Wildrosen und Wildkräutern, die Themen richten sich ganz nach den Wünschen der Gäste.

Internationaler Museumstag im Haus Peters: „Einkaufen und leben wie anno dazumal“

Der Internationale Museumstag am 19. Mai steht in diesem Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“.

Das Haus Peters als historischer Kolonialwarenladen bietet daher an diesem Tag die Möglichkeit, das Einkaufen und Leben von anno dazumal nachzuempfinden. Außer den ständigen Exponaten aus den Bereichen Kolonialwaren, Hökerei und Landleben wird der Ladenbereich noch mit zusätzlichen zeitgenössischen Archiv-Stücken dekoriert.

Um einen möglichst genauen zeithistorischen Kontext zu schaffen – der Kaufmannsladen Haus Peters wurde im Jahr 1820 eröffnet – tritt die Drelsdorfer Tanz- und Trachtengruppe auf. Die Mitglieder tragen Trachten aus der Zeit zwischen 1780 bis 1850. Die Männer- und Frauentrachten werden in ihrer Funktion erläutert, es wird gezeigt wie man z.B. das Schieddeck der Haube mit Tüllstickerei verziert, was die unterschiedlichen Hauben für Frauen, die Schultertücher und Schürzen bedeuten oder wie sich die typische Tracht des Mannes, der „Ackermann“, zusammensetzt.

Die Trachtengruppe wird auch historische Tänze vorführen – bei schönem Wetter im Bauerngarten – und sich einfach unter die Besucher mischen. Das Personal des Haus Peters wird an diesem Tag ebenfalls in Trachten auftreten. An der Kasse werden die Einkäufe ins traditionelle Anschreibebuch eingetragen und selbstverständlich wird nur in bar bezahlt.

Einkaufen und Leben im frühen 19. Jahrhundert wird so anschaulich erlebbar gemacht. Ein Mitmachtag für Groß und Klein.

In den Ausstellungsräumen läuft noch bis zum 23.6. die Doppelausstellung „Am Meer“ (Malerei von Ursula Schultz-Spenner und Fotografie von Wilfried Dunckel).

 

19. Mai, ab 15 Uhr.

Imagefilm fürs Haus Peters

Ds Haus Peters möchte einen Imagefilm drehen lassen, um damit besser im Netz und bei Sponsoren Aufmerksamkeit zu bekommen.

Doch so ein Film muss auch erst mal gedreht werden … und professionell soll es ja auch sein. Wir haben dafür das Team von FLORIANFILM gewinnen können.

Wir haben daher eine Spendenaktion ins Leben gerufen – jeder kann spenden, anonym und jeder kann den Betrag spenden, den er sich selbst leisten kann. Auf Wunsch erhalten Sie aber auch eine Spendenbescheinigung – dann setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung.

Hier geht es zur Spendenseite:
https://www.leetchi.com/c/imagefilm-fuers-haus-peters

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns helfen würden, dieses Projekt zu finanzieren – der Link darf gerne weitergeleitet und verbreitet werden – auch das hilft!

Herzlichen Dank!

Und hier ist die Projektbeschreibung:

Der Image-Film „Haus Peters in Tetenbüll“ erzählt die einzigartige Geschichte des historischen Kaufmannsladens von 1820 und präsentiert auch seine heutige Nutzung als Museum, Galerie und Verkaufsraum mit dem Flair von anno dazumal.

Er enthält historische Fotos und Postkarten sowie neu gedrehte, hochwertige Außen- und Innenansichten vom Haus und dem angrenzenden Bauern- und Rosengarten sowie markante Einstellungen von Tetenbüll und der unmittelbaren Umgebung auf Eiderstedt – auch aus der Luft.

An zwei Drehtagen soll mit und ohne Publikum das Haus Peters sowie als kurze Einführung der Ort Tetenbüll gefilmt werden.

Gedreht wird mit verschiedenen professionellen Kameras sowie einer Drohne.

Der Film soll eine Länge von etwa fünf bis sechs Minuten haben und auf der Homepage und zu anderen Gelegenheiten öffentlich gemacht werden. Geplant ist außerdem eine kürzere Variante von ca. zwei Minuten, die für Facebook und andere soziale Medien eingesetzt werden und von den Usern geteilt werden kann.

Der Film kann überdies auch auf Monitoren in der Ausstellung und zur Suche nach weiteren Sponsoren eingesetzt werden. Das ist uns besonders wichtig, denn so können wir uns für zukünftige Spendenaktionen, um dieses Kleinod erhalten zu können, besser und zeitgemäßer präsentieren!

Ein Teil der Produktion wird bereits gesponsert, aber die Kosten für Kamerateam, Kameraequipment, Musik, Ton, Sprecher und Fahrtkosten müssen noch finanziert werden.

Imagefilm von André Schäfer (Buch und Regie)

HD / 16:9

5-6 Minuten und 2 Minuten

Kamera: Harald Schlund

Schnitt: Aksana Dijkstra

Eine FLORIANFILM Produktion

Tag des offenen Ateliers im Haus Peters – 28.4.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Tag der offenen Ateliers in Eiderstedt.

Diesmal nimmt auch das Haus Peters an dieser Aktion direkt teil!
Am Sonntag, den 28. April 2019 von 11 bis 18 Uhr öffnen zahlreiche Kunstschaffende
der Gruppe KunstKlima ihre Ateliers und Galerien für interessierte Besucher.

Ursula Schultz-Spenner ist diesmal nicht in ihrem Atelier anzutreffen, sondern in ihrer derzeitigen Ausstellung “Am Meer!” im Haus Peters!

https://hauspeters.info/2019/03/doppelausstellung-am-meer-im-haus-peters-ab-6-4-ursula-schultz-spenner-malerei-und-wilfried-dunckel-fotografie/

Schauen Sie doch mal vorbei! Ab nachmittags gibt es auch Kaffee und Kuchen!

Doppelausstellung „Am Meer!“ im Haus Peters ab 6.4.: Ursula Schultz-Spenner (Malerei) und Wilfried Dunckel (Fotografie)

Am 6. April wird die erste Ausstellung der neuen Saison im Haus Peters in Tetenbüll eröffnet. Auch 2019 wird das Konzept der Doppelausstellungen beibehalten. Unter dem gemeinsamen Ausstellungsmotto „Am Meer!“ treffen diesmal die Malerin Ursula Schultz-Spenner und der Oldensworter Fotograf Wilfried Dunckel zusammen.


Ursula Schultz-Spenner, die in Hamburg und auf Eiderstedt lebt, beherrscht viele Techniken wie Aquarell, Gouache, Eitempera, Acryl oder Ölmonotypie. Sie hat sich hierbei ihre eigene Herangehensweise erarbeitet, die sie je nach Motiv individuell variiert. Das Motiv bestimmt immer mit, welche Technik sie einsetzt. Jede Arbeit erfordert ein eigenes individuelles Bildkonzept. Sie arbeitet in mehreren Bildschichten und bezieht auch Strukturen in den Bildgrund mit ein, sodass die Motive zum Teil eine ungewöhnliche Tiefenwirkung erhalten. Für die Ausstellung im Haus Peters hat sie sich auf Küstenmotive der Region Eiderstedt mit ihren einzigartigen Momenten konzentriert und auch ganz neue Werke mitgebracht.

Das Meer selbst sowie die Strukturen im und am Meer wie Sand, Dünengras, Wellen oder Reet, die sich aus der ständigen Wandelbarkeit durch Wind, Gezeiten und Lichteinfall ergeben, inspirieren die Künstlerin immer wieder aufs Neue. In letzter Zeit experimentiert Schulz-Spenner besonders gern mit der Technik der Ölmonotypie. Mit dieser anspruchsvollen und zeitaufwändigen Technik kann sie schon während des Entstehungsprozesses des Bildes auf diese Wandlungsfähigkeit der Natur reagieren. So ist die Unvorhersehbarkeit der Optik – z.B. des Meerwassers – auch im Entstehungsprozess eines Bildwerkes als malerisches Mittel zugelassen – Maßstab bleibt aber immer die Realisierung des geplanten Bildkonzeptes.
Eine Skulptur des Bildhauers Frido Röhrs, der ebenfalls seine Arbeitsschwerpunkte auf Eiderstedt und in Hamburg hat, ergänzt die Ausstellung.
Schultz-Spenner studierte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg
Illustration bei Wilhelm M. Busch, Gero Flurschütz sowie Siegfried Oelke sowie Grafikdesign mit Diplomabschluss. Sie war lange Jahre als freiberufliche Grafikdesignerin tätig und schloss zusätzlich noch ein Malereistudium bei Gerd Krenckel ab. Sie ist in verschiedenen Künstlergruppierungen aktiv, unternehmt regelmäßig Malreisen ins In- und Ausland und kann auf eine beachtliche Reihe von Ausstellungen zurücksehen.
(http://www.ursula-schultz-spenner.de)

Der Oldensworter Wilfried Dunckel fühlt sich im Nationalpark Wattenmeer zu Hause. Viele seiner Fotografien entstehen hier, sozusagen vor seiner Haustür. In einer Kabinettausstellung zeigt er einen Ausschnitt seiner beeindruckenden Landschaftsfotografie. Sein Motto lautet: „Bilder gehören an die Wand“ – folgerichtig waren seine Arbeiten bereits in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.
Sein Thema ist die Naturfotografie und hier vor allem Meer- und Küstenmotive, nicht nur hier im Norden, sondern auch in Schottland, Kanada, Alaska oder Skandinavien.

Ursprünglich kommt Dunckel aus der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie, ist dann aber auf die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Fotografie umgestiegen. Seine Bilder, früher eigenhändig in der Dunkelkammer entwickelt, produziert er heute mit einem Fine Art Printer selbst und kann so auch durch den Fotodruck Einfluss auf das Endprodukt nehmen, so z.B. durch die Papierauswahl.
(http://wilfried-dunckel.de)

Eröffnung: 6.4., 15 Uhr: Dieter Staacken führt in die Ausstellung von Ursula Schultz-Spenner ein. Künstlergespräch mit Wilfried Dunckel.
Dauer der Ausstellung: 6.4. – 23.6.
Öffnungszeiten: bis Mai: Di.-So.: 14-18 Uhr, ab Juni: Di.-So.: 11-18 Uhr.

Weitere Termine während des Ausstellungszeitraums:
28.4., 11-18 Uhr
Tag des offenen Ateliers – Ursula Schultz-Spenner gibt vor Ort im Haus Peters Einblicke in ihre Malerei

19.5., 14-18 Uhr
Internationaler Museumstag: Museen – Zukunft lebendiger Traditionen
„Einkaufen und leben wie anno dazumal“, zu Gast ist die Tanz- und Trachtengruppe Drelsdorf

22./23.6.
Schaf- und Rosenwochenende mit Kunsthandwerkermarkt, Musik u.v.m.

Tipp: Zeichenkurse mit Hila Küpper

Unsere Mitarbeiterin Hila Küpper hat auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Angebot an Zeichenkursen: Anmelden und mitmachen!

http://www.hilaküpper.de/

 

 

 

 

 

Malerei und Grafik „(Zwischen) Himmel und Erde“ trifft auf „Digitale Malerei“

Am 10. November wird eine neue Doppelausstellung eröffnet; die letzte in diesem Jahr, dafür läuft sie aber bis Ende März 2019. Erneut treffen zwei Kunstrichtungen aufeinander. Der Grafiker und Maler Augustin M. Noffke aus Ratzeburg zeigt Arbeiten zum Thema „(Zwischen) Himmel und Erde“ und der Flensburger Fotograf und Mediendesigner Bernt Hoffmann präsentiert eine Auswahl seiner „Digitalen Malerei“.

Noffkes (* 1958) Bilder sind Momente der sinnlichen Erfahrung von Natur und Menschlichkeit. Die Motive erscheinen teils experimentell, teils träumerisch. Es gibt für den Betrachter viel zu entdecken in Noffkes Aquarellen, Radierungen und Mischtechnik-Bildern. Und was man entdeckt, ist schwer zu fassen, schwer festzuhalten. Ein Rezensent brachte gar mal den Begriff „Schlachtfeld der Kunst“ ins Spiel, und tatsächlich hat man den Eindruck, der Künstler würde auf dem Mal- oder Radieruntergrund Kämpfe austragen. Intimes und Erotisches trifft hier auf Figuren, die anmuten wie steinzeitliche Höhlenmalereien, aus dem Untergrund schimmern Schriftzüge hindurch und warten auf ihre Dechiffrierung, Flächiges trifft auf Skizzenhaftes. Noffkes Bilder wirken so, als seien sie immer noch mitten in ihrem Entstehungsprozess, verharren in der Schwebe, wie Erzählungen, die kein Ende finden.
Noffke hat von 1980-1987 an der Christian- Albrechts-Universität, Kiel Kunstgeschichte, Philosophie, Theologie, Psychologie und Pädagogik studiert und parallel dazu Grafik bei Ekkehard Thieme und Malerei bei Harald Duwe an der Muthesius Hochschule, Kiel, erlernt. Seit 1982 ist er in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen vertreten.

„Noffke erzählt keine geschlossene Geschichte, und es geht ihm auch nicht um eine verbindliche landschaftliche Ansicht. Stattdessen sind es die Erinnerungen und Erfahrungen, womöglich auch Überlegungen, und vor allem die Sehnsüchte nach dem Unvorhersehbaren, die seine Arbeiten auslösen und in ihrem Erscheinungsbild prägen.“ (U. Haupenthal)

Die „Digitale Malerei“ ist hingegen eine Kunstform, die der Flensburger Bernt Hoffmann in unendlich vielen Experimenten seit 2007 entwickelt und in den Folgejahren immer weiter verfeinert hat. Der gelernte Fotograf verwandelt „normale“ Fotografien in malerisch wirkende Bildwerke. Hierzu wird zunächst jedes Foto mit meist drei aufeinander abgestimmten Software-Komponenten – per digitalem Tuschkasten – bearbeitet und erlangt sozusagen durch die Wegnahme von Bildinformation ein Aussehen, das wirkt, als sei es mit Pinsel und Farbe von Hand gemalt worden. Seit Herbst 2017 gibt es noch einen weiteren Verfahrensweg, der den Künstler zur nächsten Stufe, der „Digitalen Malerei 2.0“, führt. Seine Bilder strahlen eine Zeitlosigkeit aus, denn er fühlt sich keinem Stil, keinem Mainstream verbunden.

Für die Ausstellung im Haus Peters hat sich Bernt Hoffmann vor allem auf Eiderstedt- und Nordfriesland-Motive konzentriert. Zunächst sind bis Februar die Eiderstedt-Bilder zu sehen und im Februar findet ein Wechsel statt, der dann auch schon einen Hauch Frühling in die Ausstellung bringt und sich mehr auf den Bereich Husum konzentriert. (https://www.bernt-hoffmann.de/)

 

Doppelausstellung Augustin M. Noffke „(Zwischen) Himmel und Erde“ (Grafik, Malerei) und Bernt Hoffmann „Digitale Malerei“ (Fotografie)

Eröffnung: 10.11., 15 Uhr: Zur Eröffnung findet ein Künstlergespräch mit den beiden Künstlern statt.

 

23.2.2019, 15 Uhr: Künstlergespräch und Einblicke ins Atelierleben mit den ausstellenden Künstlern

 

10.11.2018 – 24.3.2019

Öffnungszeiten: Di.-So.: 13-17 Uhr. Januar/Februar: nur Sa./So. 13-17 Uhr. März: Do.-So.: 14-18 Uhr

 

Tag des offenen Denkmals mit Torsten Richter

Am Tag des offenen Denkmals (9.9.) gibt Torsten Richter, der gerade mit der Ausstellung „Neuland/Hinterland“ seine fotografischen Arbeiten im Haus Peters zeigt, ab 15 Uhr einen Einblick in seine fotografischen Techniken. Er verrät, wie seine Fotos mit malerischen Elementen entstehen und wie er zu der einmaligen Technik gefunden hat.

Die Ausstellung “NEULAND/HINTERLAND” zeigt fotografische Arbeiten des Brunsbütteler Fotokünstlers Torsten Richter. Thematisch steht hier das beobachtende Leben vor und hinterm Deich im Vordergrund, unter Vermeidung der zu erwartenden Postkartenidylle und unter Zuhilfenahme diverser grafischer und fototechnischer Mischtechniken.

Die Bilder entwickeln hierbei eine elementare Eigenständigkeit, die ihren Ursprung nicht verhehlt, und gleichzeitig eine Tür öffnen, die einen universellen Zugang ermöglicht. So entstehen teils klassische Motive in völlig neuen Intensitäten, während auf der anderen Seite besonders der Verzicht auf das Offensichtliche den Betrachter in eine abstrahierte Wahrnehmung mitnimmt, und so den Blick nach innen lenkt.

“Neuland“ ist nicht nur eine geographische Landmarke, sondern vor allem ein psychologischer Startpunkt einer subjektiven Wahrnehmung. Bekanntlich ist es zunehmend schwierig, auf einer Landkarte noch weiße Flecken zu entdecken. Deswegen geht es weniger darum, WAS man sieht, sondern vielmehr darum WIE man das Gesehene interpretiert. Der Brunsbütteler Fotokünstler Torsten Richter hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Land hinterm Deich (und dem Treiben vor dem Deich) einige neue und ungewöhnliche Eindrücke abzutrotzen.

Mit Hilfe der Fotografie und verschiedenster Mal- und Mixed-Media-Techniken wird hierbei nicht einfach die Realität in bekannter Form abgebildet, sondern Bild und Betrachter in eine Position versetzt, die in einem hohen Maße subjektiv bleibt.”

Am Tag des offenen Denkmals gibt er Einblicke in seine Technik und beantwortet Fragen der Besucher.

Parallel läuft natürlich auch weiterhin die Hauptausstellung von Hartmut R. Berlinicke „Windige Geschichten“ (Retrospektive).

Windige Geschichten und Hinterland/Neuland im Haus Peters ab 18.8.

“Windige Geschichten im Neuland”

Neue Doppelausstellung im Haus Peters in Tetenbüll

Am 18. August wird eine neue Doppelausstellung eröffnet. Erneut treffen zwei Kunstrichtungen aufeinander. Von Hartmut R. Berlinicke (1942-2018) ist unter dem Titel „Windige Geschichten“ eine retrospektive Grafikauswahl seines Lebenswerkes zu sehen, während Torsten Richter mit „Neuland/Hinterland“ seine fotografischen Arbeiten zeigt.

Hartmut R. Berlinicke arbeitete vorzugsweise im Bereich Druckgrafik und in der Technik der mehrfarbigen Aquatintaradierung, die ihm erlaubte, einen Farbton in verschiedenen Abstufungen flächig wiederzugeben. Der Künstler lebte viele Jahre in Wildeshausen, wo er auch sein Atelier und seine Galerie betrieb.

„Bilder entstehen als formaler Protest oder als Tröstung. Meine Bilder beinhalten den Dialog mit der Erinnerung an den letzten Augenblick oder gar an die früheste Zeit meiner Kindheit.
Sie sind auch Tagebuchnotiz in der Beziehung zu Weggefährten, auch mal Auseinandersetzung mit Zeitung und Tagesthemen. Als solides Handwerk entstehen meine Arbeiten trotz aller Anstrengung spielerisch und entwickeln sich im Arbeitsprozess unerwartet ausgebufft zu existenziellen Lebensmitte, natürlich durch die Nachsicht und die kritische Anteilnahme meiner Umwelt.“

Berlinicke war ein Meister der Grafik, er beherrschte alle Techniken – von der Radierung mit Kaltnadel, über die Farbaquatinta bis hin zu Sieb- und Holzdruck. In diesem Jahr hätte er sein 50jähriges Künstlerjubiläum feiern können. Berlinicke schreckte vor keinem Thema zurück. So setzte er sich in mehreren Mappenwerken und Zyklen mit dem Holocaust und dem Judentum auseinander, oder widmete sich sensiblen Themen wie Tod und Religion. Gleichermaßen liebte er aber Landschaften, Natur, Architektur und die kleinen, scheinbar unsichtbaren Dinge, die sonst niemand beachtet. Was alle seine Werke kennzeichnet, ist, dass der Betrachter immer sehr genau hinschauen muss. Dann findet er Anspielungen, Zitate und ironische Brechungen, die seine Motive in der Schwebe lassen zwischen Realität und Vision.

Die Ausstellung “NEULAND/HINTERLAND” zeigt fotografische Arbeiten des Brunsbütteler Fotokünstlers Torsten Richter. Thematisch steht hier das beobachtende Leben vor und hinterm Deich im Vordergrund, unter Vermeidung der zu erwartenden Postkartenidylle und unter Zuhilfenahme diverser grafischer und fototechnischer Mischtechniken.

Die Bilder entwickeln hierbei eine elementare Eigenständigkeit, die ihren Ursprung nicht verhehlt, und gleichzeitig eine Tür öffnen, die einen universellen Zugang ermöglicht. So entstehen teils klassische Motive in völlig neuen Intensitäten, während auf der anderen Seite besonders der Verzicht auf das Offensichtliche den Betrachter in eine abstrahierte Wahrnehmung mitnimmt, und so den Blick nach innen lenkt.

“Neuland“ ist nicht nur eine geographische Landmarke, sondern vor allem ein psychologischer Startpunkt einer subjektiven Wahrnehmung. Bekanntlich ist es zunehmend schwierig, auf einer Landkarte noch weiße Flecken zu entdecken. Deswegen geht es weniger darum, WAS man sieht, sondern vielmehr darum WIE man das Gesehene interpretiert. Der Brunsbütteler Fotokünstler Torsten Richter hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Land hinterm Deich (und dem Treiben vor dem Deich) einige neue und ungewöhnliche Eindrücke abzutrotzen.

Mit Hilfe der Fotografie und verschiedenster Mal- und Mixed-Media-Techniken wird hierbei nicht einfach die Realität in bekannter Form abgebildet, sondern Bild und Betrachter in eine Position versetzt, die in einem hohen Maße subjektiv bleibt.” https://www.trchtr.de/

Doppelausstellung: Hartmut R. Berlinicke: „Windige Geschichten“ (Grafik) und Torsten Richter „Neuland/Hinterland“ (Fotografie)

Eröffnung: 18.8., 15 Uhr:

- Einführung in das Werk Berlinickes: Otto Beckmann – Künstlerkollege
- Künstlergespräch mit Torsten Richter

 18.8.- 28.10.2018

Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerk

Der August im Haus Peters wird wieder bunt und abwechslungsreich. Gestartet wird am 4. und 5. August mit dem „Bunten Sommerwochende“.

Ein Kunsthandwerkermarkt, der draußen im Garten und auch in den Innenräumen stattfindet, bietet ein breitgefächertes Angebot für jeden Geschmack, hier gibt es zum Beispiel: Silberschmuck, Keramik, Gartenkeramik, Filzarbeiten, Mode, Altes Leinen, Schmuck, Weidenarbeiten, historisches Spinnen (Monis Spinnstube), Maritimes, Wassersteine sowie fotografische Arbeiten. Weil es im vergangenen Jahr so gut ankam, wird es auch wieder einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen. Viele Kunsthandwerker kennt man aus den letzten Jahren oder dem Rosenwochenende im Juni. Es wird aber auch ganz Neues geben.

Am Samstag, 4.8. 12 Uhr statten Lammkönigin und Lammprinzessin (Lammkönigin Marleen Westensee und Lammprinzessin Heike Marit Carstensen) dem Haus Peters einen Besuch ab. Und am Sonntag (15 Uhr) spielt, wie schon in den Vorjahren, das beliebte Duo Vio und Lou – „Vilou“ – ihre TIDE‐ LOUNGE Musik, die einen entspannten und unterhaltsamen Nachmittag garantiert.

 

4. und 5.8.: 11-18 Uhr
Öffnungszeiten Juni-September: Di.-So.: 11-18 Uhr