Haus Peters

Lesung mit Kristof Magnusson in der Reihe „Erzähl mir was auf Eiderstedt“

Auch in diesem Jahr nimmt das Haus Peters wieder an der Veranstaltungsreihe „Erzähl mir was … auf Eiderstedt“ teil.

Die Veranstaltung am 19. Oktober (19 Uhr) findet wieder im Kirchspielkrug in Tetenbüll statt.

In diesem Jahr in der Autor Kristof Magnusson zu Gast. Er wurde 1976 in Hamburg als Sohn deutsch-isländischer Eltern geboren. Nach einer Ausbildung zum am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavík Kirchenmusiker und dem Zivildienst schloss sich ein Studium an. Er schreibt Romane und Theaterstücke und übersetzt aus dem Isländischen. Magnusson engagiert sich für Literatur in Einfacher Sprache, unterrichtet gelegentlich an Unis und kuratiert Literaturveranstaltungen.

Foto: Gunnar Klack

In der Lesung am 19.10.2020 liest er aus seinem Buch „Das war ich nicht“, das einige Passagen enthält, die auf Eiderstedt (Nordfriesland) spielen. Der Roman spielt zur Hälfte in Chicago und zur Hälfte in einer fiktiven Eiderstedter Ortschaft. Somit ist der Regionalbezug gegeben, wie es sich für die seit einigen Jahren stattfindende Lesungsreihe „Erzähl mir was … auf Eiderstedt“ anbietet. Der Inhalt ist in wenigen Worten erzählt:

Ein junger Banker, auf dem Sprung zur großen Karriere. Eine Literaturübersetzerin, auf der Flucht vor dem schön eingerichteten Leben mit Weinklimaschrank und Salzmühle mit Peugeotmahlwerk. Ein international gefeierter Schriftsteller mit Schreibblockade und Altersangst. Drei Menschen, die sich unversehens in abenteuerlicher Abhängigkeit befinden. Wie konnte es dazu kommen? Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert. Das ist das Erschreckende, aber auch das Komische an diesem Roman, der mit großer Leichtigkeit von unheimlichen Zeiten erzählt.

Im Anschluss wird der Autor noch seinen neuesten Roman “Ein Mann der Kunst” präsentieren, ein Buch über einen berühmten Maler, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt, über Kunstfreunde, die ihn verehren und ihm ein Museum bauen wollen: eine Begegnung, die die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs ausleuchtet, so heiter, komisch und wahr, wie es selten zu lesen ist.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

https://www.kristofmagnusson.de/das-war-ich-nicht-2/

https://www.kristofmagnusson.de/ein-mann-der-kunst/

 

Termin: 19.10.2020, 19 Uhr, verbindliche Anmeldung unter: 04862/681 oder post@hauspeters.info.

Eintritt: 5,- €, gerne auch eine Spende fürs Haus Peters.


Begrenzte Teilnehmerzahl; bitte beachten Sie die Hygienehinweise!

 

Veranstalter: Förderverein Haus Peters,  Ort: Kirchspielkrug Tetenbüll

Horst Janssens Bücherwelt

Eine Reise durch die Bücherwelt Horst Janssens!

VG BILD

Janssen-Vortragsreihe mit Angelika Gerlach: jeweils 15 Uhr; Termine: 10.9. / 8.10. / 12.11. / 10.12.

 „Mein Zeichnen und Malen ist geschaffen fürs Buch, und das Buch ist wie geschaffen für meine Art zu zeichnen und zu malen.“ (Horst Janssen)

 „In den Serien und Arbeitsschüben seiner Werke folgen die Bilder wie die Seiten eines Buches aufeinander. Auch die freieste Art des Fabulierens – im Buch  entfaltet sie die Dramaturgie
einer Erzählung. Wer in seinen Büchern aufgehoben ist, braucht das Museum nicht.

Das Buch ist ihm – buchstäblich – Museum seiner verflossenen Tage und
tagtäglichen Einfälle: sein Tagebuch.

Wie sich denn auch Janssen immer wieder voller Genuß als sein eigener Leser gesehen hat, mit dem „Buch auf dem Bauch“ die Fülle intensiv gelebter Tage zurückruft, indem er Seite für Seite umblättert.“ (Prof. Stefan Blessin)

Wir blättern Ihnen die Fülle der Janssen Bücher auf.

Vorgelesene Textbeispiele werden Ihnen die Vielfalt der schriftstellerischen Meisterschaft Janssens nahebringen.

Anschließend gibt es Gelegenheit, Fragen zu seinem Gesamtwerk zu stellen und zu diskutieren und gemeinsam mit Frau Gerlach das Janssen-Kabinett vom Haus Peters zu besichtigen.

Stimmen zu Lesung:

“Angelika Gerlach war großartig. Von dem Moment an, als sie vorzulesen begann, war auch ich einfach nur noch Zuhörererin – und vollkommen gefesselt.
Sie hat so eine Art, einen mitzunehmen in den Rhythmus des Geschriebenen, der einen dann in sich hineinzieht, dabei zur inhaltlichen Melodie wird … dass selbst ich (eine olle Analysiererin) dann aufhöre, nachzudenken,
und endlich mal:  nur noch zuhöre. Und den Text ganz nah an mich ranlasse. Schön ist das. Und ganz große Klasse.”

(Ursula Sdunnus, Kuratorin in der Hamburger Kunsthalle).

Die Veranstaltung läuft in Kooperation mit MOSTA.
Lokale Anreisemöglichkeiten:

- RUFBUS: bis spätestens 13 Uhr am selben Tag unter der Nummer 04841/67 777 bestellen, gerne auch einige Tage vorher. Rückfahrt wäre dann um 16.30 und um 18.30 Uhr möglich – kann gleich mitbestellt werden oder 90 Minuten vorher noch mal anrufen.

- Bus, Bahn, Mitfahrbänke


Limitierte Zuschauerzahl – coronabedingt! Anmeldung unter 04862-681 oder post@hauspeters.info erbeten; bitte Mund-Nasen-Schutz tragen!

Hinterm-Deich-Krimi-Lesung „Im Schatten der Loge“ im Haus Peters

Im Rahmen der Reihe „Erzähl mir was … auf Eiderstedt“ sind am 22.10. Hannes Nygaard und Jens Rusch mit einer Lesung aus ihrem „Hinterm-Deich-Krimi“ „Im Schatten der Loge“ zu Gast. Ein Abend voller Spannung ist garantiert. Es ist das erste Mal, dass der bekannte nordfriesische Autor Hannes Nygaard und Jens Rusch, Maler und Freimaurer, sich zusammengetan haben, um einen Krimi zu schreiben.

Ein Richter, Freimaurer und jüdischen Glaubens, wird auf Föhr rituell ermordet. Hat er Geheimnisse der Bruderschaft verraten? Oder hat ihn sein Amt das Leben gekostet? Lüder Lüders bekommt in diesem verzwickten Fall Unterstützung von den Kollegen aus Husum: Gemeinsam tauchen sie in ein Dickicht aus Verschwiegenheit, dunklen Machenschaften und Zeremonien.

 Hannes Nygaard ist das Pseudonym von Rainer Dissars-Nygaard. 1949 in Hamburg geboren, hat er sein halbes Leben in Schleswig-Holstein verbracht. Er studierte Betriebswirtschaft und war viele Jahre als Unternehmensberater tätig. Hannes Nygaard lebt auf der Insel Nordstrand. Er ist heute erfolgreich als Autor tätig und schreibt vor allem Bücher, die „Hinterm Deich“ spielen und deutschlandweit sehr erfolgreich sind. (www.hannes-nygaard.de)
Jens Rusch wurde 1950 in Norddeutschland geboren und war nach einer Elektrikerlehre und einem Fernstudium an der Famous Artists School 1979 Meisterschüler bei Prof. E. Schlotter in Spanien. 1994 wurde er als Freimaurer aufgenommen; 2009 gründete er das Online-Lexikon »Freimaurer-Wiki«. Jens Rusch ist erfolgreicher Maler und Grafiker und hat schon mehrmals im Haus Peters ausgestellt.

 

Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll, Tel.: 04862-681

22.10., 19 Uhr.  Eintritt frei – um Anmeldung und eine Spende wird gebeten.

7.4.: Buchvorstellung und Lesung “Die letzte Fähre ging um fünf”

Am 7. April (15 Uhr) lädt das Haus Peters zu einer Lesung mit dem Husumer Autor Günter Wendt ein. Der Autor stellt seinen neuen Halligkrimi „Die letzte Fähre ging um fünf“ aus dem nordfriesischen Verlag „Ahead and Amazing“ vor.

Eigentlich sollte es ein ruhiger, erholsamer Urlaub auf der Hallig Grienoog im nordfriesischen Wattenmeer werden. So dachte es sich jedenfalls Kommissar Kollerup aus Husum. Doch die beschauliche Idylle wird recht bald gestört – zuerst von einem landesuntypischen Hurrikan und dann von einem toten Wattführer. Zusammen mit Onne, dem kauzigen Bewohner der Hallig, übernimmt Kollerup notgedrungen die Ermittlungen. Jeder ist verdächtig: Hotelgäste wie Angestellte. Wenigstens kann sich keiner durch Flucht entziehen, denkt sich Kollerup, denn … die letzte Fähre ging um fünf.

Nach der Lesung besteht Möglichkeit für Fragen an den Autor und natürlich signiert Günter Wendt auf Wunsch auch seine Bücher.

Günter Wendt, in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bremerhaven geboren, entdeckte bereits in der Grundschule seinen Hang zum Geschichtenschreiben. Von 2006 bis 2008 erschienen, als erfolgreiche Beteiligung an Autorenwettbewerben des nordfriesischen „Ahead and Amazing“-Verlags, verschiedene Geschichten aus seiner Feder. So sind in der Buchreihe „Was Wäre Wenn …“ phantastische, kriminelle und gruselige Geschichten von Günter Wendt zu finden. Die Figur des Kommissar Kollerup entstand etwa 2007 und hatte im zweiten Band der Reihe seine Premiere.

2009 gewann sein Essay „Macht Leben klug“ in einem regionalen Literaturwettbewerb den ersten Preis. Zwischendurch und immer mal wieder ist er im Offenen Kanal Westküste als Radiomacher und Drehbuchautor unterwegs. „Die Nacht auf der Hallig“ (2010) und „Der Mann von Gegenüber“ (2011) waren Kriminalhörspiele, die Günter Wendt mit Laienspielern aus Nordfriesland aufgenommen hatte. Die Ideen zu den Drehbüchern kamen von Hannes Nygaard, Sandra Dünschede sowie anderen Autoren aus dem nördlichen Schleswig-Holstein. Ab 2013 folgten Lesungen, unter anderem beim Kulturfestival21. Seit 1995 lebt Günter Wendt mit seiner Frau und drei Katzen in Husum. „Die letzte Fähre ging um fünf“ ist sein Romandebüt.

 7.4., 15 Uhr

Advent im Haus Peters

Am 14.12. lädt das Haus Peters zu einem adventlichen Abend mit Musik und Lesung ein.

Heike Löw, bekannt vom Eiderstedter Landfrauen-Trio und Vorstandsmitglied im Förderverein Haus Peters, präsentiert heiter-besinnliche Advents- und Weihnachtstexte zusammen mit norddeutschen Weihnachtsliedern, begleitet auf der Gitarre. Bei den Lesungen wird sie von Ingrid Seemann unterstützt, bei den musikalischen Beiträgen steht ihr der Gardinger Frauenchor zur Seite. Die Texte spannen den Bogen von Rilke, über Storm hin zu Arnd Brummer, während die Lieder auch zum Mitsingen animieren sollen. Ein Abend zum Entspannen, Genießen und Mitmachen.
Die Veranstaltung findet zugleich im Rahmen der Tetenbüller Aktion „Lebendiger Adventskalender“ statt.

An den Adventswochenenden will das Haus Peters zudem eine kleine Auszeit vom vorweihnachtlichen Stress bieten: Ganz ohne weihnachtliche Berieselung kann man hier gemütlich eine Tasse Tee trinken und dazu ein leckeres Gebäckstück genießen. Und natürlich die aktuelle Ausstellung von Ole West „Leuchttürme und Mee(h)r“ studieren, die noch bis 25.2.2018 läuft.

14.12., 18.30 Uhr

Winter-Öffnungszeiten: Dezember bis 7.1.2018: Di-So.: 13-17 Uhr. Hl.Abend, 1. Weihnachtstag und Silvester geschlossen. Ab 8.1. bis Ende Febr.: nur Sa/So.: 13-17 Uhr.

Musik und Lesung mit dem Eiderstedter Landfrauentrio im Haus Peters

Im Rahmen der Eiderstedter Kultursaison findet am Dienstag, den 1.09., um 19 Uhr im Haus Peters eine Lesung mit Gesangsdarbietungen des Landfrauen-Trios Eiderstedt statt. Die Auftritte des beliebten Trios finden immer wieder großen Zulauf, weil sich die Zuhörer in die Zeit von anno dazumal zurückversetzt fühlen. In ihren Kostümen, die zum Teil 100 Jahre alt sind und der damaligen Mode der Eiderstedter Hausfrauen entsprechen, tragen sie klassische Küchenlieder aus der guten, alten Zeit vor; zum Teil mit heiterer Note, zum Teil makaber, sentimental oder sogar kitschig erzählen sie von Liebe, Tod und Leidenschaft und vom Leben auf dem Lande, das nicht immer so beschaulich war wie man es vermuten könnte. Küchenlieder waren ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern wurden von Hausfrauen, Mamsellen oder Dienstmägden bei der Arbeit gesungen; oft ging es dabei um die Schicksale junger Frauen oder Mägde, Liebesleid und Kümmernisse des Alltags. Verbreitung fanden die Lieder später durch Leierkastenmänner oder Straßensänger. Bekanntgewordene Lieder, die mittlerweile zum Volksliedgut gehören, sind z.B. „Mariechen saß weinend im Garten“ oder „Früh, wenn die Hähne kräh’n“.


Untermalt werden die Gesangseinlagen von passenden Texten und Gedichten, die den Küchenlieder- und Moritätenflair unterstreichen. Dr. Katrin Schäfer, die Geschäftsführerin vom Haus Peters, hat dazu Texte von Fred Endrikat, Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz und Hans Christian Andersen ausgewählt. Wie das Küchenliedgut sind auch diese Texte vordergründig erheiternd, beim genaueren Hinhören aber immer auch mit einem moralischen Hintergrund.

Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung im historischen Bauerngarten statt, sonst in der Galerie. Man kann sich auf einen heiteren, aber bisweilen auch nachdenklichen Abend freuen. Es werden Snacks und Wein gereicht.

Impressionen von unseren Sommerveranstaltungen

Sommerabendlesung 28.6. – 19 – 22 Uhr:

Christine Hartung-Czaja

Günter Wendt – “Kollerup”

Birgit Pauls

 

Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerk, den Landfrauen, Musik und mehr – 28.6.:

Der Stand der Landfrauen

Staudenmarkt der Landfrauen

 

 

 


 

 

 

Blumentöpfchen

 

 

 

 

 

 

 

Kunsthandwerk

Kunsthandwerk

Liedermacher Volker Thomsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag des Schafes am 14.6.:

Lämmchen von Frau Wolf

 

 

 

Lammkönigin Kerstin Carstensen und der stellvert. Landrat Jörg F. von Sobbe

Die Lammkönigin mit dem “Marmeladenmann” Hans-Uwe Glashoff

Schafversteherin Sabine Marya (Bertha, das Deichschaf)

Gastwirt Clausen vom Kirchspielkrug Tetenbüll

Lämmchen

Lämmchen

Träume und Erinnerungen – Eine sommerliche Lesung im Haus Peters

Die Autorinnen Therese Chromik, Bettina Görke und Irmela Mukurarinda laden am Sonntag, den 6. Juli 2014, um 16 Uhr, zu einer sommerlichen Lesung unter dem Motto „Träume und Erinnerungen“ ins Haus Peters ein. Die Lesung wird bei gutem Wetter im idyllisch gelegenen Bauerngarten hinter dem Haus stattfinden.

Die drei Autorinnen haben sich in Schleswig-Holstein einen Namen gemacht und bieten mit ihrer Lesung einen spannenden Streifzug durch die verschiedenen literarischen Gattungen an.

Therese Chromik gehört zu den wohl wichtigsten zeitgenössischen Autoren Schleswig-Holsteins. Sie lebt in Kiel und Husum und ist mehrfach ausgezeichnet worden. Zuletzt erhielt sie den Andreas-Gryphius-Preis 2014. Sie wird Gedichte und Kurzprosa unter anderem aus ihrem Buch „Da ich ein Kind war“ lesen.

Bettina Görke ist freie Journalistin und Autorin. Sie wuchs in Bielefeld auf, wo sie Geschichte und Literaturwissenschaft studierte, und lebt heute in Husum. Sie wird Kurzprosa aus verschiedenen Anthologien lesen.

Irmela Mukurarinda wuchs in Sachsen auf, studierte Theologie in Ostberlin und reiste 1976 nach Westberlin aus. Sie arbeitete als Pastorin in Westberlin, Österreich und nach der Wende auch in Brandenburg. Heute lebt sie als freie Autorin in Horstedt. Sie wird unter anderem aus ihrem Roman „Wendeschleife“ lesen.

 

Irmela Mukurarinda

Termin: 6.7.2014, 16 Uhr.

Buntes Sommerwochenende am 28./29.6.

Am 28. und 29.6. findet das bunte Sommerwochenende im Haus Peters statt. Das Besondere daran: Der Sonnabend verlockt mit Öffnungszeiten bis 22 Uhr, den man bei schönem Wetter auch im historischen Bauerngarten ausklingen lassen kann.

An beiden Tagen wird es wieder ein breitgefächertes Kunsthandwerksangebot geben, das vor allem im Garten präsentiert wird, während in den Innenräumen noch bis zum 27. Juli die Ausstellung „Rosenduft und Meeresluft“ der Lübecker Künstlerin Ingrid M. Schmeck zu sehen ist. Zahlreiche Aussteller, die schon seit vielen Jahren anlässlich der Rosentage mit dabei waren, werden auch in diesem Jahr wieder anwesend sein. Da findet man zum Beispiel Silberschmuck und ozeanischen Naturschmuck, Papierkunst, Fotografie, Holzarbeiten für den Garten und Flechtwerk aus Weide, Gartenkeramik und Textiles aus altem Leinen, Kräuter und Wildpflanzen u.v.m.

Die beliebten Angebote und Darbietungen de Eiderstedter Landfrauen wird es natürlich auch wieder geben; der Landfrauenverein Evershop bietet Rosenlikör und diverse andere Köstlichkeiten an sowie einen kleinen Blumen- und Staudenmarkt.

Aus dem musikalischen Bereich werden wieder Küchenlieder des Landfrauentrios Eiderstedt dargeboten sowie Liedermacherkunst von Volker Thomsen.
Am Sonnabend lesen ab 19 Uhr vier nordfriesische Autoren und Autorinnen aus ihren Werken – bei schönem Wetter natürlich im Sommernachtsambiente des historischen Bauerngartens: Christine Hartung-Czaja liest aus ihrem Fantasy-Roman „Quabil – oder als die Vögel vom Himmel fielen“, Günter Wendt stellt seine Romanfigur Hauptkommissar Kollerup vor und Manfred Jelinski unterhält mir Humor und Satire; Birgit Pauls liest Ausschnitte aus ihrem bereits veröffentlichten Krimi„Hexenerbschaft“.

Öffnungszeiten 28.6.: 11-22 Uhr, 29.6.: 11-18 Uhr; sonst: Juni bis September: Di. – So.: 11 – 18 Uhr; Feiertage geöffnet; Eintritt frei

8. September: Geschichten aus dem Kolonialwarenladen

Tag des Offenen Denkmals im Haus Peters

 

Am 8. September ist „Tag des Offenen Denkmals“ und auch das Kulturdenkmal „Haus Peters“ in Tetenbüll hat sich für diesen Tag ein besonderes Programm einfallen lassen.
Passend zur historischen Kolonialwarenladeneinrichtung von 1820 wird die Autorin Irmela Mukurarinda „Geschichten aus dem Kolonialwarenladen“ lesen und die Zuhörer so in die Zeit von „anno dazumal“ versetzen. Die Lesungen finden jeweils um 13.00 Uhr, 15.00 Uhr und 17.00 Uhr statt.

 

Die Geschichte, die um 13 Uhr erzählt wird, spielt in den fünfziger Jahren in der DDR; sie beginnt in einem Kramladen und bringt schließlich ein ganzes Dorf zum Singen.

 

Um 15 Uhr geht es um ein alles überragendes und übertönendes Denkmal – eine alte Dorfkirche.

 

Und um 17 Uhr liest Mukurarinda eine heitere und zugleich nachdenklich stimmende Geschichte vor, die sich auch in Tetenbüll ereignet haben könnte.

Kolonialwarenladen, Haus Peters, Tetenbüll

 

Die Autorin wurde 1949 in Zwickau geboren, verbrachte ihre Kindheit in Sachsen und Brandenburg. Sie studierte Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (Ost) und wechselte nach einem fast sechsjährigen Ausreisekampf 1976 vom Ostteil Berlins in den Westteil der Stadt. Sie arbeitete als Pastorin in West-Berlin, Österreich und Brandenburg. Heute lebt sie als freie Autorin in Nordfriesland und hat bereits einen Roman sowie eine Reihe von Geschichten veröffentlicht.

 

Noch bis zum 27. Oktober läuft außerdem im Haus Peters die Ausstellung „Stelzkühe, Wattspinner und Vogelmenschen“ des Dithmarscher Künstlers Jens Rusch, der seit rund 40 Jahren erfolgreich und ausschließlich als freischaffender Künstler tätig ist.