Haus Peters

Buntes Sommerwochenende und Musiknachmittag mit Kaffee, Kuchen und Westcoast

Der August im Haus Peters wird wieder bunt und abwechslungsreich. Gestartet wird am 3. und 3. August mit dem „Bunten Sommerwochenende“. Ein Kunsthandwerkermarkt, der draußen im Garten und auch in den Innenräumen stattfindet, bietet ein breitgefächertes Angebot für jeden Geschmack, hier gibt es zum Beispiel: Silberschmuck, Keramik, Gartenkeramik, Filzarbeiten, Mode, Altes Leinen, Schmuck, Weidenarbeiten, historisches Spinnen (Monis Spinnstube), Maritimes, Wassersteine, Seifen und Imkereiprodukte. Weil es im vergangenen Jahr so gut ankam, wird es auch wieder einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen. Viele Kunsthandwerker kennt man aus den letzten Jahren oder dem Rosenwochenende im Juni. Es wird aber auch ganz Neues geben.

Am Samstag unterhält Liedermacher und Gitarrist Volker Thomsen die Besucher, am Sonntag ab 14 Uhr stattet die Lammprinzessin Nadine Dethlefs dem Haus Peters einen Besuch ab. Und um 15 Uhr spielt dann – wie schon in den Vorjahren – das beliebte Duo Vio und Lou – „Vilou“ – ihre TIDE‐ LOUNGE Musik, die einen entspannten und unterhaltsamen Nachmittag garantiert.

Am 11.8. gibt es einen unterhaltsamen Nachmittag im Haus Peters, bei gutem Wetter findet die Veranstaltung selbstverständlich im Freien statt.
Das Eiderstedter Duo „Westcoast“ – Birgit und Uwe Schwalm –  bietet bei Kaffee und Kuchen anspruchsvolle und swingende Livemusik. Die Künstler, die in der Region schon einen guten Ruf haben, beherrschen Keyboard, Saxofon, Gitarre und Gesang. Die Gäste erwartet ein umfangreiches Repertoire vom Jazz zum Swing bis zu Klassikern und deren Neuinterpretationen. Es darf mitgetanzt werden und auf Wünsche der Gäste geht die Gruppe auch gerne ein.
Das Westcoast-Duo aus Tating ist musikalisch sehr breit aufgestellt: Vom kleinen grünen Kaktus über Jazz-Balladen und Soft-Rock-Titeln bis hin zu Evergreens und aktuellen Hits. Hörproben gibt es unter: www.saxofon-livemusik.de/saxofon-mit-gesang und www.saxofon-livemusik.de/saxofon-solo .

Eintritt: gegen eine Spende für die Kulturarbeit des Haus Peters

Meike Lipps expressiver Realismus trifft auf Plakate von Horst Janssen – ab 6.7.

Kultursommer im Haus Peters:

Ab Anfang Juli startet das Haus Peters in seinen Kultursommer. In einer Doppelausstellung begegnen sich die Hamburger Malerin Meike Lipp (*1955), die aktuelle Bilder unter dem Ausstellungsmotto „Von der Elbe ans Meer“ zeigt, und eine Auswahl aus Horst Janssens Plakatkunst.

Meike Lipp vertritt einen Stil, den man mit expressivem Realismus umschreiben könnte. In ihrer Malerei bleibt Meike Lipp der realen Welt als Vorbild zwar treu, das heißt, man erkennt die Motive, z.B. eine Gegend oder eine Stadt durchaus wieder, aber sie nähert sich nicht der Nachahmungswelt des klassischen Realismus. Vielmehr verfremdet sie die Außenwelt durch den Einsatz leuchtender Farben, die sie frei und fernab jedes Vorbildes über ihre Leinwand tanzen lässt. Ihre unverwechselbare Interpretation der Realwelt durch ihre „tanzenden Farben“ machen ihre Bilder so lebendig und gewissermaßen voller Sinnlichkeit, denn bei intensiver Betrachtung öffnen sich die Sinne, man nimmt nicht nur das Motiv wahr, sondern spürt die Entstehungssituation: Wind, Gerüche, Rauschen der Bäume, das Plätschern des Wassers. Und selbst leblose Objekte wie in Stillleben erwachen durch ihre dynamische Farbkomposition zum Leben. Lipp lebt ihre malerische Kraft am liebsten in der „plen air-Malerei“ aus, also im direkten Kontakt mit ihren Motiven.

Meike Lipp studierte ab 1977 zunächst an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg, bis 1981 an der der HfBK in Hamburg, als Schülerin von Gisela Bührmann, Kai Sudeck, Werner Bunz und Harald Duwe. Es schloss sich von 1982-83 ein Studium an der Rijksakademie Amsterdam an. Seit 1983 ist sie freischaffende Malerin. Sie war in unzähligen Ausstellungen präsent und unternahm Mal- und Studienreisen, unter anderem nach Südafrika oder Odessa. Meike Lipp nahm auch an Malsymposien der Norddeutschen Realisten teil, hat zum Beispiel mit Tobias Duwe die Flensburger Förde porträtiert und war in diesem Juni erst für einige Tage mit der Gruppe in Warschau.

Zum 90. Geburtstag des Grafikers Horst Janssen zeigt das Haus Peters außerdem einen Querschnitt seiner Plakatkunst und bieten eine breite Auswahl an Plakaten zum Kauf an. Seit 1997 beherbergt das Haus Peters eine Dauerausstellung mit der „Eiderlandmappe“ Janssens, der Anfang der 1970er Jahre unweit von Tetenbüll im Witzworter „Flöhdorfer Haubarg“ mit seiner damaligen Lebensgefährtin Gesche Tietjens wohnte. Der Sommer ist jedoch ausschließlich seiner Plakatkunst gewidmet. Denn tatsächlich waren Ausstellungsplakate für Janssen weit mehr als nur Ankündigung, sondern vielmehr eigenständige Kunstobjekte, im Original gezeichnet oder gemalt, dann als Lithographie gedruckt.

Außerdem gibt es in diesem Sommer eine kleine Extra-Ausstellung: Seit rund 28 Jahren finden im Haus Peters Kunst- und Kulturausstellungen statt. Und viele Künstler spendeten dem Haus Peters großzügig Kunstwerke, auch mit dem Zweck, den Verkaufserlös dem Erhalt des historischen Kolonialwarenladens zukommen zu lassen. Aus Platzgründen können diese Bilder, die zum Verkauf stehen, nicht dauerhaft gezeigt werden. In der Sommersaison 2019 sind die Grafiken, Bilder und Fotografien im 1. Stock des Haus Peters ausgestellt, darunter befinden sich namhafte Künstler wie Otmar Alt, Horst Janssen, Ulf Petermann, Nikolaus Störtenbecker, Till Warwas, Jens Rusch, Ingrid M. Schmeck oder Gesche Tietjens.

Alles Bilder sind hier zu sehen: https://hauspeters.info/galerie-aktuelle-kunstangebote/

Ein Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerk und Musik, ein musikalischer Nachmittag und eine Führung durch ihre Ausstellung mit Meike Lipp runden das Sommerprogramm ab.

 

Eröffnung: 6.7., 15 Uhr: Einführung in die Ausstellungen: Dr. Thomas Gädeke

Dauer der Ausstellungen: 6.7. – 29.9.

Meike Lipp (Malerei): „Von der Elbe ans Meer“ – Kabinettausstellung Horst-Janssen-Plakate (zum 90. Geb.) – Sonderausstellung im 1. Stock mit aktuellen Kunstangeboten
Öffnungszeiten: Juni bis September: Di.-So.: 11-18 Uhr.

 

Weitere Termine während des Kultursommers:

- Verkaufsausstellung im 1. Stock: Künstler der Galerie.

- 3./4.8.: Buntes Sommerwochenende im Haus und im Bauerngarten

Silberschmuck, Keramik, Gartenkeramik, Filzarbeiten, Mode, Altes Leinen, Schmuck, historisches Spinnen, Imkereiprodukte, Maritimes u.v.m. sowie Kunsthandwerk aus dem Haus Peters.

3.8., 14-17 Uhr: Vorträge der Wildkräuter-Expertin Marion Wick

Musik 4.8., ab 15 Uhr: Vilou – Tidelounge-Musik

- 11.8., 15 Uhr: Kaffee, Kuchen und anspruchsvolle und swingende Livemusik mit der Gruppe „Westcoast” (Keyboard, Saxofon, Gitarre und Gesang)

- 8.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals – Meike Lipp führt durch ihre Ausstellung und antwortet auf Fragen der Besucher

Windige Geschichten und Hinterland/Neuland im Haus Peters ab 18.8.

“Windige Geschichten im Neuland”

Neue Doppelausstellung im Haus Peters in Tetenbüll

Am 18. August wird eine neue Doppelausstellung eröffnet. Erneut treffen zwei Kunstrichtungen aufeinander. Von Hartmut R. Berlinicke (1942-2018) ist unter dem Titel „Windige Geschichten“ eine retrospektive Grafikauswahl seines Lebenswerkes zu sehen, während Torsten Richter mit „Neuland/Hinterland“ seine fotografischen Arbeiten zeigt.

Hartmut R. Berlinicke arbeitete vorzugsweise im Bereich Druckgrafik und in der Technik der mehrfarbigen Aquatintaradierung, die ihm erlaubte, einen Farbton in verschiedenen Abstufungen flächig wiederzugeben. Der Künstler lebte viele Jahre in Wildeshausen, wo er auch sein Atelier und seine Galerie betrieb.

„Bilder entstehen als formaler Protest oder als Tröstung. Meine Bilder beinhalten den Dialog mit der Erinnerung an den letzten Augenblick oder gar an die früheste Zeit meiner Kindheit.
Sie sind auch Tagebuchnotiz in der Beziehung zu Weggefährten, auch mal Auseinandersetzung mit Zeitung und Tagesthemen. Als solides Handwerk entstehen meine Arbeiten trotz aller Anstrengung spielerisch und entwickeln sich im Arbeitsprozess unerwartet ausgebufft zu existenziellen Lebensmitte, natürlich durch die Nachsicht und die kritische Anteilnahme meiner Umwelt.“

Berlinicke war ein Meister der Grafik, er beherrschte alle Techniken – von der Radierung mit Kaltnadel, über die Farbaquatinta bis hin zu Sieb- und Holzdruck. In diesem Jahr hätte er sein 50jähriges Künstlerjubiläum feiern können. Berlinicke schreckte vor keinem Thema zurück. So setzte er sich in mehreren Mappenwerken und Zyklen mit dem Holocaust und dem Judentum auseinander, oder widmete sich sensiblen Themen wie Tod und Religion. Gleichermaßen liebte er aber Landschaften, Natur, Architektur und die kleinen, scheinbar unsichtbaren Dinge, die sonst niemand beachtet. Was alle seine Werke kennzeichnet, ist, dass der Betrachter immer sehr genau hinschauen muss. Dann findet er Anspielungen, Zitate und ironische Brechungen, die seine Motive in der Schwebe lassen zwischen Realität und Vision.

Die Ausstellung “NEULAND/HINTERLAND” zeigt fotografische Arbeiten des Brunsbütteler Fotokünstlers Torsten Richter. Thematisch steht hier das beobachtende Leben vor und hinterm Deich im Vordergrund, unter Vermeidung der zu erwartenden Postkartenidylle und unter Zuhilfenahme diverser grafischer und fototechnischer Mischtechniken.

Die Bilder entwickeln hierbei eine elementare Eigenständigkeit, die ihren Ursprung nicht verhehlt, und gleichzeitig eine Tür öffnen, die einen universellen Zugang ermöglicht. So entstehen teils klassische Motive in völlig neuen Intensitäten, während auf der anderen Seite besonders der Verzicht auf das Offensichtliche den Betrachter in eine abstrahierte Wahrnehmung mitnimmt, und so den Blick nach innen lenkt.

“Neuland“ ist nicht nur eine geographische Landmarke, sondern vor allem ein psychologischer Startpunkt einer subjektiven Wahrnehmung. Bekanntlich ist es zunehmend schwierig, auf einer Landkarte noch weiße Flecken zu entdecken. Deswegen geht es weniger darum, WAS man sieht, sondern vielmehr darum WIE man das Gesehene interpretiert. Der Brunsbütteler Fotokünstler Torsten Richter hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Land hinterm Deich (und dem Treiben vor dem Deich) einige neue und ungewöhnliche Eindrücke abzutrotzen.

Mit Hilfe der Fotografie und verschiedenster Mal- und Mixed-Media-Techniken wird hierbei nicht einfach die Realität in bekannter Form abgebildet, sondern Bild und Betrachter in eine Position versetzt, die in einem hohen Maße subjektiv bleibt.” https://www.trchtr.de/

Doppelausstellung: Hartmut R. Berlinicke: „Windige Geschichten“ (Grafik) und Torsten Richter „Neuland/Hinterland“ (Fotografie)

Eröffnung: 18.8., 15 Uhr:

- Einführung in das Werk Berlinickes: Otto Beckmann – Künstlerkollege
- Künstlergespräch mit Torsten Richter

 18.8.- 28.10.2018

Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerk

Der August im Haus Peters wird wieder bunt und abwechslungsreich. Gestartet wird am 4. und 5. August mit dem „Bunten Sommerwochende“.

Ein Kunsthandwerkermarkt, der draußen im Garten und auch in den Innenräumen stattfindet, bietet ein breitgefächertes Angebot für jeden Geschmack, hier gibt es zum Beispiel: Silberschmuck, Keramik, Gartenkeramik, Filzarbeiten, Mode, Altes Leinen, Schmuck, Weidenarbeiten, historisches Spinnen (Monis Spinnstube), Maritimes, Wassersteine sowie fotografische Arbeiten. Weil es im vergangenen Jahr so gut ankam, wird es auch wieder einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen. Viele Kunsthandwerker kennt man aus den letzten Jahren oder dem Rosenwochenende im Juni. Es wird aber auch ganz Neues geben.

Am Samstag, 4.8. 12 Uhr statten Lammkönigin und Lammprinzessin (Lammkönigin Marleen Westensee und Lammprinzessin Heike Marit Carstensen) dem Haus Peters einen Besuch ab. Und am Sonntag (15 Uhr) spielt, wie schon in den Vorjahren, das beliebte Duo Vio und Lou – „Vilou“ – ihre TIDE‐ LOUNGE Musik, die einen entspannten und unterhaltsamen Nachmittag garantiert.

 

4. und 5.8.: 11-18 Uhr
Öffnungszeiten Juni-September: Di.-So.: 11-18 Uhr

Doppelausstellung Malerei trifft Fotografie – Tanja Gott und Heiko Westphalen

Am 13.5., dem Internationalen Museumstag, eröffnet im Haus Peters in Tetenbüll eine Doppelausstellung, ein Dialog zwischen Malerei und Fotografie. Tanja Gott aus Hamburg zeigt Malerei unter dem Titel „Liebste Orte“, und Heiko Westphalen aus Flensburg präsentiert in einer Kabinettausstellung Fotografie „Zwischen Himmel und Erde“. Beide Künstler lieben präzise Momentaufnahmen und beide lieben den Norden. Das verbindet sie, aber das trennt sie auch, denn jeder verarbeitet die Motive auf individuelle Weise.

In den Stillleben von Tanja Gott, die Kunst und Illustration studiert hat, begegnen wir leuchtenden Farben und verschlungener Ornamentik. Schlichtes Karo sowie schillernde Blumenmuster durchziehen die Gemälde und bilden eine Polarität von gegenständlicher Malerei und Abstraktion. Alltag, Ideal und Fiktion berühren sich und werden teilweise humorvoll-ironisch überspitzt.

In ihren maritimen Hamburg-Bildern zeigt Tanja Gott die tiefe Verbundenheit mit der norddeutschen Landschaft und dem Wasser. Lichtreflexe spiegeln sich im Wasser, die Luft flimmert; der Betrachter fühlt diese besondere Stimmung, als sitze er gerade selbst an diesem Ort.

Gotts Bilder sind Momentaufnahmen, präzise beobachtet: “Es ist wie ein Puzzle, das irgendwie zusammengehen muss. Der eigene Blickwinkel, die eigene Haltung verändert das Motiv. Ich versuche, immer im Moment zu sein”, so die Künstlerin.

Sie malt dabei in einer beinahe altmeisterlichen Technik, denn sie fertigt ihre Farben selbst an – aus reinen Farbpigmenten und einem selbstgemachten Bindemittel. Ganz klassisch nach alter Schule, aber gerade dadurch kann sie auch aus unendlich vielen Farbnuancen schöpfen.

Tanja Gott studierte bei Erhard Göttlicher und Almut Heise und lernte bei beiden das genaue Beobachten. Und nur wer genau beobachtet, kann seine Bilder zum Sprechen bringen. Das wiederum verbindet die Malerin mit dem Fotografen. (www.Tanjagott.de)

Seit über 45 Jahren fotografiert sich Heiko Westphalen erst analog, dann digital, durch sein Leben. Inspiriert von der norddeutschen Landschaft, in der er geboren und aufgewachsen ist, interpretiert er diese auf immer neue Art und Weise künstlerisch und in fotografisch ungewohnter Weise. Durch digitale Nachbearbeitung gelingt ihm, seinen Fotografien eine besondere Ausdruckskraft zu verleihen.

In den Arbeiten von Heiko Westphalen klingt eine Vielzahl von Komponenten zusammen: er befasst sich weniger mit der bloßen Abbildung der „Alltagswelt“, sondern interpretiert und verfremdet.

Die grundlegenden Elemente sind Farbe und Struktur. Einzelne Bereiche im Bild bekommen eine intensive Farbigkeit – der Fotokünstler setzt Akzente mit starken Komplementärkontrasten.

In einer komplizierten Nachbearbeitung am Computer legt Westphalen verschiedene Texturen über das eigentliche Motiv. Eine Vielzahl solcher Ebenen, kunstvoll übereinander gelagert und farblich verfremdet, ergeben letztlich das fertige Bild, dass anschließend auf Leinwand- oder andere Träger gedruckt werden kann. Am Ende jedoch, bleibt der Betrachter im Unklaren: ist es ein Foto oder doch Malerei- oder Druckgrafik? (https://www.fotografik-heiko-westphalen.de/)

13.5. – 5.8.2018

 Eröffnung: 13.5., Internationaler Museumstag, 15 Uhr.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 14-18 Uhr. Ab Juni: Dienstag bis Sonntag: 11-18 Uhr.  HINWEIS: Zu den Maifeiertagen (1. Mai, Himmelfahrt, Pfingsten) hat das Haus Peters geöffnet!

Zur Eröffnung sind beide Künstler anwesend und es gibt ein interaktives Künstlergespräch.

Buntes Sommerwochenende am 12. und 13. August

Am 12. und 13. August. findet wieder das bunte Sommerwochenende im Haus Peters statt.

An beiden Tagen wird es wieder ein breitgefächertes Kunsthandwerksangebot geben, das vor allem im Garten präsentiert wird, während in den Innenräumen noch bis zum 24. September die Ausstellung „Häuser, Hütten, Scheunen, Ställe“ von Uwe Thomas Guschl gezeigt wird. Seine bevorzugte Technik ist die Ölmalerei, seine Bildthemen verarbeitet er vorzugsweise in Serien. Es sind norddeutsche und nordeuropäische Landschaften, Variationen ein und desselben Motivs, oft mit Gebäuden oder Formationen, die den Blick des Betrachters anziehen, sich aber gleichzeitig harmonisch in das Bild einfügen. Die Wiedergabe seiner Motive ist stark verdichtet und abstrahiert.

Zum bunten Wochenende laden wieder zahlreiche Aussteller und Kunsthandwerker, die auch schon in den letzten Jahren oder zum Rosenwochenende zu Gast waren, zum Bummeln, Schauen, Staunen und natürlich Kaufen ein.

Da gibt es Silberschmuck, Filzarbeiten, Gebrauchs- und Gartenkeramik, Flechtwerk aus Weiden, Leinen und Holzarbeiten, Mode, Vogelhäuschen und Maritimes, Fotografie, Kreationen von der Nordseeküste, Wassersteine und viele weitere kreative Entdeckungen für die Besucher.

Weil es im vergangenen Jahr so gut ankam, wird es auch wieder einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen.

Am 12.8. gibt es ab 14 Uhr eine Vorführung zum Thema „klassisches Spinnen“ an historischen Spinnrädern. Ab 15 Uhr singt dann wieder das beliebte Eiderstedter Landfrauentrio vergnügliche Lieder aus der guten alten Zeit.


Am 13.8. tritt ab 15 Uhr das Duo „Vilou“ mit seiner norddeutschen Tide-Lounge-Musik auf.

An diesem Wochenende findet ebenfalls der Dorfflohmarkt Tetenbüll statt, zu dem das gesamte Dorf zu einem Besuch einlädt.


12./13.8.: 11-18 Uhr
Öffnungszeiten Juni-September: Di.-So.: 11-18 Uhr
Ausstellung Uwe Thomas Guschl: Hääuser-Hütten-Scheunen-Ställe: bis 24.9.20217

 Tipp: An- und Abreise nach Tetenbüll ist auch mit dem RufBUS-Mittleres Eiderstedt möglich.
Spätestens zwei Stunden vor Abfahrt  unter der Nummer 04862-1000 788 (zum Festnetztaruf) oder unter 0171-1205655 (für WhatsApp und SMS) anrufen und den RufBUS an die Wunschhaltestelle bestellen.

 

Uwe Thomas Guschl im Haus Peters: “Häuser, Hütten, Scheunen, Ställe“

Uwe Thomas Guschl (*1945), der vor allem für seine schwungvolle, mit außergewöhnlicher Ausdruckskraft kombinierte Malerei bekannt ist, wird ab dem 8. Juli im Haus Peters mit der Ausstellung zu Gast sein.
Seine bevorzugte Technik ist die Ölmalerei, seine Bildthemen verarbeitet er vorzugsweise in Serien. Es sind norddeutsche und nordeuropäische Landschaften, Variationen ein und desselben Motivs, oft mit Gebäuden oder Formationen, die den Blick des Betrachters anziehen, sich aber gleichzeitig harmonisch in das Bild einfügen. Die Wiedergabe seiner Motive ist stark verdichtet und abstrahiert. So, als würde er die Essenz der Dinge auf die Leinwand bannen. Früher malte er bevorzugt die reine Landschaft, heute steht das Objekt im Vordergrund, die Landschaft bleibt nur angedeutet, aber dennoch präsent.

In Guschls Bildern sind nie Menschen zu sehen, aber dennoch spürt man, dass seine Häuser und Hütten bewohnt sind oder dass Mensch und Tier ihre Spuren hinterlassen haben. „Oft sind Behausungen auch Spiegelbilder menschlicher Beziehungen“, so der Künstler.

Häuser, Hütte, Scheunen, Ställe – das sind alles sind nicht nur Behausungen, sondern sie spenden auch Schutz, sie zähmen quasi die zeitlose Natur, sie sind Symbole einer Suche nach Heimat. „Ich erzähle keine Geschichten, aber es finden Geschichten in meinen Bildern statt“ – und diese Geschichten zu entdecken, ist Aufgabe des Betrachters: So entsteht eine ständige Zwiesprache zwischen ihm und dem Künstler.

Seine malerische Handschrift ist kraftvoll, impulsiv, emotional, mit raschen Pinselstrichen bringt er seine Sujets auf die Leinwand. Mal greift er zu kräftigen Farbtönen, mal spielt er mit Farbnuancen, die fast Ton in Ton daherkommen. Das Bild entsteht während des Malprozesses, wobei Guschl so gut wie nie korrigiert. Lieber belässt er es bei informellem Farbmustern oder skizzenhafter Spontaneität, als dass er Gefahr läuft, ins allzu Naturalistische abzugleiten. Die Wiedergabe von Atmosphäre, Licht, Witterung und Oberflächenstrukturen ist ihm wichtiger. Seine Werke sind nicht seelenloses Abbild, sondern sie sind das pure Leben.

Uwe Thomas Guschl wurde 1945 in Sterup Dingholz, im Kreis Schleswig-Flensburg geboren und studierte von 1972 bis 1977 an der Fachhochschule Hamburg die Fachrichtung Gestaltung. Seit Abschluss des Studiums ist er als Maler und Grafiker tätig und lebt heute in Flensburg, wo er auch sein Atelier betreibt.

Öffnungszeiten während der Ausstellung: Di.-So.: 11-18 Uhr.

Ausstellungsdauer: 8.7. – 24.9.2017

Eröffnung: 8.7, 15 Uhr. Eröffnungsredner: Rüdiger Otto von Brocken

 

Weitere Veranstaltungen im Ausstellungszeitraum:

12./13.8.: Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerkermarkt

10.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals: Künstlergespräch und Einblicke ins Atelierleben mit Uwe Thomas Guschl

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Tipp: An- und Abreise nach Tetenbüll ist auch mit dem RufBUS-Mittleres Eiderstedt möglich.
Spätestens zwei Stunden vor Abfahrt  unter der Nummer 04862-1000 788 (zum Festnetztaruf) oder unter 0171-1205655 (für WhatsApp und SMS) anrufen und den RufBUS an die Wunschhaltestelle bestellen.



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Buntes Sommerwochenende im Haus Peters am 6. und 7. August

Am 6. und 7. August. findet wieder das bunte Sommerwochenende im Haus Peters statt.

An beiden Tagen wird es wieder ein breitgefächertes Kunsthandwerksangebot geben, das vor allem im Garten präsentiert wird, während in den Innenräumen noch bis zum 9. Oktober die Ausstellung „Sehzeichen“ von Otto Beckmann präsentiert wird.

In der Ausstellung ist ein Querschnitt seiner Radierungen aus den letzten fünfzehn Jahren zu sehen. Vor der Natur oder dem Objekt gezeichnete Kaltnadel-Radierungen aus der hiesigen Landschaft, Farbradierungen und Radierungen mit eingewalzten Papieren und übermalte Radierungen mit Originalcharakter sowie figurative Arbeiten.

Zum bunten Wochenende laden wieder zahlreiche Aussteller und Kunsthandwerker, die auch schon in den letzten Jahren zu Gast waren, zum Bummeln, Schauen, Staunen und natürlich Kaufen ein.

Da gibt es Silberschmuck, Filzarbeiten, Gebrauchs- und Gartenkeramik, Flechtwerk aus Weiden, Leinen und Holzarbeiten, Mode, Vogelhäuschen und Maritimes, Fotografie, Kräuterkreationen von der Nordseeküste, Wassersteine und viele weitere kreative Entdeckungen für die Besucher.

Neu ist in diesem Jahr ist, dass es auch einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben wird, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen.

Aus dem musikalischen Bereich werden wieder Küchenlieder des Landfrauentrios Eiderstedt (So, 7.8., ab 15 Uhr) dargeboten.

Angedacht ist außerdem auch ein offener Kinderflohmarkt. Und zum Raten und Mitmachen wird es auch Quiz-Ralleys mit Gewinnchancen geben.

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Buntes Sommerwochenende am 1./2.8. mit Kunsthandwerk, Puppenspiel und Musik

Am 1. und 2. August. findet das bunte Sommerwochenende im Haus Peters statt. Am Sonnabend und Sonntag ist jeweils bis 20 Uhr geöffnet, sodass man den Tag  bei schönem Wetter auch im historischen Bauerngarten ausklingen lassen kann.

An beiden Tagen wird es wieder ein breitgefächertes Kunsthandwerksangebot geben, das vor allem im Garten präsentiert wird, während in den Innenräumen noch bis zum 4. Oktober die Ausstellung „Nordseeluft“ von Susanne Wind zu sehen ist. Zahlreiche Aussteller und Kunsthandwerker, die auch schon in den letzten Jahren zu Gast waren, laden zum Bummeln ein. Da gibt es Silberschmuck, Filzarbeiten, Gebrauchs- und Gartenkeramik, Flechtwerk aus Weiden, Leinen und Holzarbeiten, Vogelhäuschen und Maritimes, Fotografie, Kräuterkreationen von der Nordseeküste und viele weitere kreative Entdeckungen für die Besucher.

Buntes Sommerwochenende

Die beliebten Angebote und Darbietungen der Eiderstedter Landfrauen wird es natürlich auch wieder geben; der Landfrauenverein Everschop bietet außerdem Rosenlikör und diverse andere Köstlichkeiten der Eiderstedter Küche an. Aus dem musikalischen Bereich werden wieder Küchenlieder des Landfrauentrios Eiderstedt (Sa. u. So. jeweils ca. 15.30 Uhr) dargeboten sowie Liedermacherkunst von Volker Thomsen. Außerdem tritt am Sonnabend um 14 Uhr das Duo IN2PARTS mit zwei jungen Musikerinnen aus Tönning auf. Am 2.8. steht um 16 Uhr das Puppenspiel von Shel Silverstein „Der freigebige Baum“ mit dem Puppentheater Marianne Vocke aus Garding auf dem Programm. Das 20minütige Theaterstück mit romantischer Klaviermusik ist dem Thema „Geben ist seliger denn nehmen“ gewidmet. Auch hier ist die Aufführung im Freien geplant.

Landfrauen Eiderstedt Trio Gesang Küchenlieder

Das Landfrauen-Trio

Das Künstlerpaar Anna Arnskötter und Lothar Seruset zeigt sein künstlerisches Zusammenspiel

Ab dem 9. August ist das Künstlerpaar Lothar Seruset und Anna Arnskötter zu Gast im Haus Peters. Unter dem mehrdeutigen Titel „wechselgesang“ zeigen beide Grafiken, Skulpturen und Reliefs in den Ausstellungsräumen und im Garten.

Lothar Seruset hat seine Kunstwerke sehr treffend charakterisiert: „Der Versuch des Menschen, sich in seiner Mitte zu halten – und das in einer Welt, die manchmal auf dem Kopf steht“. Man könnte auch sagen: in einer kopflosen Welt, in der alles aus den Fugen geraten ist. Die figürliche Darstellung war und ist sein bevorzugtes Thema, sowohl in seinen grafischen als auch seinen plastischen Arbeiten; immer wieder versucht er den Standort des Menschen in dessen eigenem Leben auszuloten. Im Bereich Bildhauerei bevorzugt er als Material Holz.

Lothar Seruset: Hausmann auf Fisch; Foto: Leo Seidel

Lothar Seruset wurde 1956 in Ulm geboren. Er studierte an der Berliner Hochschule der Künste und war Meisterschüler der Professoren Joachim Schmettau und Edwins Strautmannis. Von 1988-1989 führte ihn ein DAAD-Jahrestipendium nach Amsterdam. In den Jahren 1993-1995 erhielt er das Karl-Hofer-Stipendium, Berlin. Seit 1988 dokumentieren zahlreiche Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Teilnahmen an Kunstsymposien im In- und Ausland seine erfolgreiche künstlerische Karriere. Viele seiner Arbeiten befinden sich in öffentlichem Besitz. Neben seiner künstlerischen Arbeit als Maler, Bildhauer und Grafiker entstehen seit 1990 auf der eigenen Hochdruckpresse Mappen, Bücher und Kalender in kleinen, bibliophilen Auflagen.

Anna Arnskötter, Bildhauerin und Grafikerin, stammt aus Greven in Westfalen und lebt zusammen mit Lothar Seruset im ländlichen Brandenburgischen. Ihre Skulpturen sind stark architektonisch geprägt, symbolisieren Häuser, Orte und bestimmte Stätten, die auf geheimnisvolle Art mythologisch oder bisweilen mystisch aufgeladen sind. Die Plastiken besitzen für den Betrachter einen gewissen Wiedererkennungswert; Assoziationen werden wach – die Arche Noah, der Turm zu Babel, der Elfenbeinturm, Himmelsleitern, Behausungen archaischer Kulturen. Aber es sind nicht reale Nachbauten, sondern universelle Chiffren, die sich weder auf eine Epoche noch auf eine bestimmte Kultur festlegen lassen.

Anna Arnskötter: Skulpturenauswahl.
Fotos: Leo Seidel

Anna Arnskötter studierte an der Freien Akademie Nürtingen und der Kunsthochschule Weissensee in Berlin. Seit 1995 nimmt sie an Bildhauersymposien im In- und Ausland teil und wurde für ihre künstlerische Tätigkeit mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Regelmäßige Stipendien ermöglichten ihr, sich stetig weiterzubilden und ihren Stil ausreifen zu lassen. Seit 2000 stellt sie ihre Skulpturen erfolgreich und regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen aus.

Eröffnung: 9.8., 15 Uhr. Zur Eröffnung sprechen: Reinhard Scheuble, Die Quetsche/Witzwort, und Wolfgang Jansen, Vorsitzender Förderverein Haus Peters e.V.

 Ausstellungsdauer: bis 19. Oktober 2014

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Weitere Termine während des Ausstellungszeitraums:

30./31.8., jeweils 10-18 Uhr: Fotokurs: Das Haus Peters als Zeitzeuge mit Wolfgang Diederich (http://www.meerfoto.de)

 Das Fotografieren in und um den ehemaligen Kolonialwarenladen Haus Peters in Tetenbüll/Eiderstedt ist Thema dieses Kurses. Fotografiert wird im und außerhalb des Hauses.

Die Lage des Geschäftes im Ort mit dem anliegenden Bauerngarten wird ebenso festgehalten wie typische Verkaufswaren, Einrichtungsgegenstände und die unterschiedlichen Räume dieser alten Landhökerei.

Geeignet ist der Kurs für alle FotografInnen, die Interesse und Spaß daran haben, sich intensiv mit einem „Objekt“ auseinander zu setzen und dieses fotografisch zu erschließen.

Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl können auch Anfänger intensiv betreut werden.

Folgende Foto-Ausrüstung ist hilfreich: Stativ, Blitz, unterschiedliche Objektiv-Brennweiten.

Minimal 4 (max. 8) Teilnehmer; Kosten: € 100 (incl. Tee/Kaffee, Kuchen)

14.9., 14 Uhr: Tag des offenen Denkmals – Lothar Seruset und Anna Arnskötter führen durch ihre Ausstellung