Haus Peters

Saisoneröffnung im Haus Peters am 18.4.

Im Bereich des Kulturprogramms hat sich das Haus Peters zu einer Neuerung entschlossen. Im Fokus steht diesmal eine Künstlergruppe, die sich zunächst in einer Gemeinschaftsausstellung präsentieren wird und dann in drei weiteren Ausstellungen jeweils die individuellen Sichtweisen der drei Künstlerinnen beleuchten wird. Zu sehen sind dann auch aktuelle Werke, die während diverser Malsymposien auf Eiderstedt entstehen werden. Die Malsymposien stehen auch Interessenten offen und sollen auch digital begleitet werden. Zu allen Terminen wie Eröffnungen oder Veranstaltungen gilt coronabedingt Anmeldepflicht.

Am 18. April startet die Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“ zum Thema „Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt“ mit Julia Pasinski, Anke Gruss und Barbara Hirsekorn. Eine Eröffnungsfeier kann aufgrund der Corona-Bestimmungen leider noch nicht stattfinden.

Auf Initiative von Anke Gruss gründete sich im November 2020 die Künstlergruppe „Roter Hahn“ mit Barbara Hirsekorn und Julia Pasinski. Das Ziel der Gruppe ist es, gemeinsame Ausstellungen und Pleinair-Aktionen zu veranstalten. Maltreffen und Symposien in Norddeutschland und anderswo sollen der Gruppe in Zukunft einen tiefen Einblick in die jeweilige Region ermöglichen. Die Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten und die Darstellung des unmittelbar Erlebten fließen in die Bilder ein. Ihre Motive finden die drei Malerinnen an alltäglichen sowie außergewöhnlichen Orten. So führte die Gründung und das erste Pleinair auf die „Cap San Diego“ im Hamburger Hafen.

Was die Künstlerinnen verbindet, ist die Inspiration durch den Norden und die Nähe zum Meer, dennoch bewahrt sich jede der Künstlerinnen ihre malerische Individualität und ihren eigenen Blick auf die Motive.

Bei der Namensfindung für die Künstlergruppe wurde nach Gemeinsamkeiten gesucht und der Begriff „Roter Hahn“ gefunden, da die drei Künstlerinnen während der Zeit eines Stipendiums in dem mittelalterlichen Ensemble „Roter Hahn“ in Lüneburg gewohnt hatten – und im Fall von Anke Gruss – sogar immer noch wohnen. „Roter Hahn“ gilt auch als Synonym für Feuer oder Brand und schließlich „brennen“ sie ja für die Malerei.

Im Juni folgt die Einzelausstellung mit Barbara Hirsekorn (4.6.-18.7.); Ende Juli startet dann Julia Pasinski (31.7.-12.9.) mit ihrer Bilderschau und ab September ist das Werk von Anke Gruss zu sehen (18.9.-31.10.).

Neben ihrer Tätigkeit als ausgebildete Musikerin am Kieler Opernhaus widmete Barbara Hirsekorn sich kontinuierlich der Malerei. Die Schönheit der umgebenden Alltagswelt und die Herausforderung, das Licht in ihren Aquarellen festzuhalten, sind ihre Motivation, die sie seit Neustem auch mit Gouachefarben in ihren Bildern einfängt.

Vögel und Maritimes sind die bevorzugten Motive der gebürtigen Sylterin und Grafik-Designerin Julia Pasinski, die ihre Motive am liebsten in Aquarell und Öl umsetzt. Seit 2014 arbeitet sie als freischaffende Malerin und war auch bereits im Haus Peters zu Gast.

Anke Gruss arbeitete nach dem Erhalt ihres Diploms als Kunstpädagogin und -therapeutin als freischaffende Künstlerin. Bei Reisen und Aufenthalten in Island und Norwegen entwickelte sich ihr Hauptthema „Licht und Atmosphäre“, das sie bevorzugt in Öl und Aquarell umsetzt.

Da die Jubiläumsausstellung „200 Jahre Kolonialwarenladen“ leider wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, wird im Laufe des Jahres immer wieder die Dauerausstellung „Kolonialwarenladen Haus Peters – von 1820 bis heute“ umgestaltet und zu einer Zeitreise durch die ländliche Geschichte des Warenhandels, der Kolonial- und Markenwaren und der Geschichte des Hauses und seiner Besitzer, der Familie Peters, eingeladen. Die Besucher können so immer wieder neue Exponate entdecken.
 18.4.-20.5.: Ausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“ zum Thema „Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt“ mit Julia Pasinski, Anke Gruss und Barbara Hirsekorn.

http://www.roterhahn-kunst.de/

 Weitere Termine:

10.-12.5.: Malsymposium der Künstlergruppe „Roter Hahn“ auf Eiderstedt

16.5. Internationaler Museumstag: Museen inspirieren die Zukunft– Aquarellworkshop mit Barbara Hirsekorn mit digitaler Dokumentation

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich ab 20.4. bis  Oktober: Di.-So.: 13-18 Uhr

Haus Peters öffnet wieder!

Ab 12. März öffnet das Haus Peters endlich wieder seine Türen. Im März zunächst nur von jeweils Freitag bis Sonntag von 13-18 Uhr und ab April dann wieder gewohnt von Dienstag bis Sonntag von 13-18 Uhr.

Die aktuelle Ausstellung von Miriam Frerix und Günther Bema wurde bis Ostern verlängert.
Zu beachten ist, dass ab einem Inzidenzwert von 50 eine Terminanmeldung erfolgen muss; auf der Startsite https://www.hauspeters.info wurde deshalb ein “Click&Meet”-System eingerichtet; eine Anmeldung geht aber auch per Mail, direkt an post@hauspeters.info.

Das Haus Peters startet auch mit der neuen Luca-App, um den Ansprüchen der Kontaktdatenverfolgung zu entsprechen.


Mit der aktuellen Haus Peters hat wieder zwei Künstler zusammengebracht, die zwar technisch unterschiedlich arbeiten, aber ein Thema gemeinsam haben, nämlich: Tetenbüll. Die Ausstellung läuft zwar seit November, konnte coronabedingt aber nicht besucht werden.
Die Tetenbüller Malerin Miriam Frerix zeigt Ölgemälde und Pastelle unter dem Titel „Auf neuen Wegen“, und Günther Bema, Grafiker aus Heide, zeigt „Tetenbüller Strichwerke“.
Ab dem 18. April startet dann das Kulturprogramm 2021 mit der Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“. Auf Initiative von Anke Gruss gründete sich im November 2020 die Künstlergruppe „Roter Hahn“ mit Barbara Hirsekorn und Julia Pasinski. Das Ziel der Gruppe ist es, gemeinsame Ausstellungen und Pleinair-Aktionen zu veranstalten. Maltreffen und Symposien in Norddeutschland und anderswo sollen der Gruppe in Zukunft einen tiefen Einblick in die jeweilige Region ermöglichen. Die Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten und die Darstellung des unmittelbar Erlebten fließen in die Bilder ein.

Bei der Namensfindung für die Künstlergruppe wurde nach Gemeinsamkeiten gesucht und der Begriff „Roter Hahn“ gefunden, da die drei Künstlerinnen während der Zeit eines Stipendiums in dem mittelalterlichen Ensemble „Roter Hahn“ in Lüneburg wohnten. „Roter Hahn“ gilt auch als Synonym für Feuer oder Brand und schließlich „brennen“ sie ja für die Malerei.

Während des laufenden Jahres wird das Haus Peters zusätzlich immer wieder seine Dauerausstellung zum Thema Kolonial- und Markenwaren umgestalten.

 

Lesung mit Kristof Magnusson in der Reihe „Erzähl mir was auf Eiderstedt“

Auch in diesem Jahr nimmt das Haus Peters wieder an der Veranstaltungsreihe „Erzähl mir was … auf Eiderstedt“ teil.

Die Veranstaltung am 19. Oktober (19 Uhr) findet wieder im Kirchspielkrug in Tetenbüll statt.

In diesem Jahr in der Autor Kristof Magnusson zu Gast. Er wurde 1976 in Hamburg als Sohn deutsch-isländischer Eltern geboren. Nach einer Ausbildung zum am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavík Kirchenmusiker und dem Zivildienst schloss sich ein Studium an. Er schreibt Romane und Theaterstücke und übersetzt aus dem Isländischen. Magnusson engagiert sich für Literatur in Einfacher Sprache, unterrichtet gelegentlich an Unis und kuratiert Literaturveranstaltungen.

Foto: Gunnar Klack

In der Lesung am 19.10.2020 liest er aus seinem Buch „Das war ich nicht“, das einige Passagen enthält, die auf Eiderstedt (Nordfriesland) spielen. Der Roman spielt zur Hälfte in Chicago und zur Hälfte in einer fiktiven Eiderstedter Ortschaft. Somit ist der Regionalbezug gegeben, wie es sich für die seit einigen Jahren stattfindende Lesungsreihe „Erzähl mir was … auf Eiderstedt“ anbietet. Der Inhalt ist in wenigen Worten erzählt:

Ein junger Banker, auf dem Sprung zur großen Karriere. Eine Literaturübersetzerin, auf der Flucht vor dem schön eingerichteten Leben mit Weinklimaschrank und Salzmühle mit Peugeotmahlwerk. Ein international gefeierter Schriftsteller mit Schreibblockade und Altersangst. Drei Menschen, die sich unversehens in abenteuerlicher Abhängigkeit befinden. Wie konnte es dazu kommen? Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert. Das ist das Erschreckende, aber auch das Komische an diesem Roman, der mit großer Leichtigkeit von unheimlichen Zeiten erzählt.

Im Anschluss wird der Autor noch seinen neuesten Roman “Ein Mann der Kunst” präsentieren, ein Buch über einen berühmten Maler, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt, über Kunstfreunde, die ihn verehren und ihm ein Museum bauen wollen: eine Begegnung, die die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs ausleuchtet, so heiter, komisch und wahr, wie es selten zu lesen ist.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

https://www.kristofmagnusson.de/das-war-ich-nicht-2/

https://www.kristofmagnusson.de/ein-mann-der-kunst/

 

Termin: 19.10.2020, 19 Uhr, verbindliche Anmeldung unter: 04862/681 oder post@hauspeters.info.

Eintritt: 5,- €, gerne auch eine Spende fürs Haus Peters.


Begrenzte Teilnehmerzahl; bitte beachten Sie die Hygienehinweise!

 

Veranstalter: Förderverein Haus Peters,  Ort: Kirchspielkrug Tetenbüll

Horst Janssens Bücherwelt

Eine Reise durch die Bücherwelt Horst Janssens!

VG BILD

Janssen-Vortragsreihe mit Angelika Gerlach: jeweils 15 Uhr; Termine: 10.9. / 8.10. / 12.11. / 10.12.

 „Mein Zeichnen und Malen ist geschaffen fürs Buch, und das Buch ist wie geschaffen für meine Art zu zeichnen und zu malen.“ (Horst Janssen)

 „In den Serien und Arbeitsschüben seiner Werke folgen die Bilder wie die Seiten eines Buches aufeinander. Auch die freieste Art des Fabulierens – im Buch  entfaltet sie die Dramaturgie
einer Erzählung. Wer in seinen Büchern aufgehoben ist, braucht das Museum nicht.

Das Buch ist ihm – buchstäblich – Museum seiner verflossenen Tage und
tagtäglichen Einfälle: sein Tagebuch.

Wie sich denn auch Janssen immer wieder voller Genuß als sein eigener Leser gesehen hat, mit dem „Buch auf dem Bauch“ die Fülle intensiv gelebter Tage zurückruft, indem er Seite für Seite umblättert.“ (Prof. Stefan Blessin)

Wir blättern Ihnen die Fülle der Janssen Bücher auf.

Vorgelesene Textbeispiele werden Ihnen die Vielfalt der schriftstellerischen Meisterschaft Janssens nahebringen.

Anschließend gibt es Gelegenheit, Fragen zu seinem Gesamtwerk zu stellen und zu diskutieren und gemeinsam mit Frau Gerlach das Janssen-Kabinett vom Haus Peters zu besichtigen.

Stimmen zu Lesung:

“Angelika Gerlach war großartig. Von dem Moment an, als sie vorzulesen begann, war auch ich einfach nur noch Zuhörererin – und vollkommen gefesselt.
Sie hat so eine Art, einen mitzunehmen in den Rhythmus des Geschriebenen, der einen dann in sich hineinzieht, dabei zur inhaltlichen Melodie wird … dass selbst ich (eine olle Analysiererin) dann aufhöre, nachzudenken,
und endlich mal:  nur noch zuhöre. Und den Text ganz nah an mich ranlasse. Schön ist das. Und ganz große Klasse.”

(Ursula Sdunnus, Kuratorin in der Hamburger Kunsthalle).

Die Veranstaltung läuft in Kooperation mit MOSTA.
Lokale Anreisemöglichkeiten:

- RUFBUS: bis spätestens 13 Uhr am selben Tag unter der Nummer 04841/67 777 bestellen, gerne auch einige Tage vorher. Rückfahrt wäre dann um 16.30 und um 18.30 Uhr möglich – kann gleich mitbestellt werden oder 90 Minuten vorher noch mal anrufen.

- Bus, Bahn, Mitfahrbänke


Limitierte Zuschauerzahl – coronabedingt! Anmeldung unter 04862-681 oder post@hauspeters.info erbeten; bitte Mund-Nasen-Schutz tragen!

Kulturherbst im Haus Peters

Aktuell läuft die Doppelausstellung mit Bildern des „impressionistischen“ Realisten André Krigar, der Arbeiten zeigt, die alle in Plein-air-Technik entstanden sind, und mit norddeutschen Naturmotiven des Fotografen Jan Goedelt (noch bis 29.2.2020).

https://hauspeters.info/veranstaltungsprogramm-2019/aktuelle-ausstellung/

Im ersten Stock ist zusätzlich eine kleine Extra-Ausstellung zu sehen: Seit rund 28 Jahren finden im Haus Peters Kunst- und Kulturausstellungen statt. Und viele Künstler spendeten dem Haus Peters großzügig Kunstwerke, auch mit dem Zweck, den Verkaufserlös dem Erhalt des historischen Kolonialwarenladens zukommen zu lassen. Aus Platzgründen können diese Bilder nicht dauerhaft gezeigt werden, sind jetzt aber noch in einer Auswahl ebenfalls bis Ende Februar 2020 zu sehen. Darunter befinden sich namhafte Künstler wie Otmar Alt, Horst Janssen, Nikolaus Störtenbecker, Till Warwas oder Gesche Tietjens. Zudem hat das Haus Peters vor Kurzem eine Spende von Frau Heike Gickeleiter erhalten, die sich aus privaten Gründen von Teilen ihrer umfangreichen Kunstsammlung trennen musste. So hat sie dem Haus Peters u.a. frühe Grafiken von Wolfgang Werkmeister oder Diether Kressel sowie einen Lithographiezyklus von Fritz Kronenberg geschenkt.

https://hauspeters.info/galerie-aktuelle-kunstangebote/

Am 30.11. (ab 15 Uhr) gibt Jan Goedelt Einblicke in seine fotografische Arbeit und antwortet auf Fragen der Besucher. Dazu lädt das Haus Peters auch zu adventlichem Gebäck mit Tee und Kaffee ein.

Jan Goedelt hat sich ganz auf die Naturfotografie spezialisiert. An seine Motive geht er durchaus mit wissenschaftlichem Interesse heran, besonders die Ornithologie hat es ihm angetan. Aber neben Studien von Vögeln finden sich auch Reptilien, Krabbeltiere, Wildtiere, Pflanzen und Landschaften vor seiner Linse wieder. Seine Motive sucht sich Jan Goedelt hauptsächlich in den frühen Morgen- und den späteren Abendstunden in Norddeutschland, bevorzugt in Schleswig-Holstein. Entweder geht er aktiv auf die Fotopirsch oder er sitzt gut getarnt in einem Zelt, um auf eine ansprechende, fotogene Szene zu warten. Ebenso gern liegt er still und getarnt im Watt oder am Strand von Nord- und Ostsee und hofft z.B. auf Vögel in Aktion. Mit seinem Makro-Objektiv geht Jan Goedelt bevorzugt auf Motivsuche unter Schmetterlingen und Libellen. Er hält auch Vorträge zur Vogelfotografie und veröffentlicht seit rund zwanzig Jahren bebilderte, hauptsächlich vogel- und naturkundliche Beiträge in verschiedenen Zeitschriften sowie Fotos in Fachbüchern, Kalendern und Ausstellungen. Im Vordergrund der aktuellen Ausstellung stehen eindrucksvolle Situationen und Porträts, entstanden in der norddeutschen Natur, teilweise kombiniert mit attraktiven Lichtstimmungen.

Tag des offenen Denkmals im Haus Peters: Künstlerbegegnung mit Meike Lipp

Am 8.9., dem Tag des offenen Denkmals, ist Meike Lipp zu Gast im Haus Peters aus Anlass ihrer aktuellen Ausstellung „Von der Elbe ans Meer“. Sie führt durch ihre Ausstellung und beantwortet Fragen zu ihrer Kunst und den Bildern.

In ihrer Malerei bleibt Meike Lipp der realen Welt als Vorbild zwar treu, das heißt, man erkennt die Motive, z.B. eine Gegend oder eine Stadt durchaus wieder, aber sie nähert sich nicht der Nachahmungswelt des klassischen Realismus. Vielmehr verfremdet sie die Außenwelt durch den Einsatz leuchtender Farben, die sie frei und fernab jedes Vorbildes über ihre Leinwand tanzen lässt. Ihre unverwechselbare Interpretation der Realwelt durch ihre „tanzenden Farben“ machen ihre Bilder so lebendig und gewissermaßen voller Sinnlichkeit, denn bei intensiver Betrachtung öffnen sich die Sinne, man nimmt nicht nur das Motiv wahr, sondern spürt die Entstehungssituation: Wind, Gerüche, Rauschen der Bäume, das Plätschern des Wassers. Und selbst leblose Objekte wie in Stillleben erwachen durch ihre dynamische Farbkomposition zum Leben. Lipp lebt ihre malerische Kraft am liebsten in der „plein air-Malerei“ aus, also im direkten Kontakt mit ihren Motiven.
Die Landschaftsbilder der Ausstellung sind neuere Arbeiten aus den Jahren 2018/19 und zeigen Motive der Elbe, der Westküste bis hinauf nach Flensburg.

Meike Lipp studierte ab 1977 zunächst an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg, bis 1981 an der der HfBK in Hamburg, unter anderem als Schülerin von Harald Duwe und Gisela Bührmann, die übrigens selbst gut mit Horst Janssen befreundet war. Es schloss sich von 1982-83 ein Studium an der Rijksakademie Amsterdam an. Seit 1983 ist sie freischaffende Malerin. Sie war in unzähligen Ausstellungen präsent und unternahm Mal- und Studienreisen, unter anderem nach Südafrika oder Odessa. Meike Lipp nahm auch an Malsymposien der Norddeutschen Realisten teil, hat zum Beispiel mit Tobias Duwe die Flensburger Förde porträtiert und war in diesem Juni erst für einige Tage mit der Gruppe in Warschau unterwegs.

Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll, 04862/681, https://hauspeters.info/

 8.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals – Meike Lipp führt durch ihre Ausstellung und antwortet auf Fragen der Besucher

 

Buntes Sommerwochenende und Musiknachmittag mit Kaffee, Kuchen und Westcoast

Der August im Haus Peters wird wieder bunt und abwechslungsreich. Gestartet wird am 3. und 3. August mit dem „Bunten Sommerwochenende“. Ein Kunsthandwerkermarkt, der draußen im Garten und auch in den Innenräumen stattfindet, bietet ein breitgefächertes Angebot für jeden Geschmack, hier gibt es zum Beispiel: Silberschmuck, Keramik, Gartenkeramik, Filzarbeiten, Mode, Altes Leinen, Schmuck, Weidenarbeiten, historisches Spinnen (Monis Spinnstube), Maritimes, Wassersteine, Seifen und Imkereiprodukte. Weil es im vergangenen Jahr so gut ankam, wird es auch wieder einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen. Viele Kunsthandwerker kennt man aus den letzten Jahren oder dem Rosenwochenende im Juni. Es wird aber auch ganz Neues geben.

Am Samstag unterhält Liedermacher und Gitarrist Volker Thomsen die Besucher, am Sonntag ab 14 Uhr stattet die Lammprinzessin Nadine Dethlefs dem Haus Peters einen Besuch ab. Und um 15 Uhr spielt dann – wie schon in den Vorjahren – das beliebte Duo Vio und Lou – „Vilou“ – ihre TIDE‐ LOUNGE Musik, die einen entspannten und unterhaltsamen Nachmittag garantiert.

Am 11.8. gibt es einen unterhaltsamen Nachmittag im Haus Peters, bei gutem Wetter findet die Veranstaltung selbstverständlich im Freien statt.
Das Eiderstedter Duo „Westcoast“ – Birgit und Uwe Schwalm –  bietet bei Kaffee und Kuchen anspruchsvolle und swingende Livemusik. Die Künstler, die in der Region schon einen guten Ruf haben, beherrschen Keyboard, Saxofon, Gitarre und Gesang. Die Gäste erwartet ein umfangreiches Repertoire vom Jazz zum Swing bis zu Klassikern und deren Neuinterpretationen. Es darf mitgetanzt werden und auf Wünsche der Gäste geht die Gruppe auch gerne ein.
Das Westcoast-Duo aus Tating ist musikalisch sehr breit aufgestellt: Vom kleinen grünen Kaktus über Jazz-Balladen und Soft-Rock-Titeln bis hin zu Evergreens und aktuellen Hits. Hörproben gibt es unter: www.saxofon-livemusik.de/saxofon-mit-gesang und www.saxofon-livemusik.de/saxofon-solo .

Eintritt: gegen eine Spende für die Kulturarbeit des Haus Peters

Meike Lipps expressiver Realismus trifft auf Plakate von Horst Janssen – ab 6.7.

Kultursommer im Haus Peters:

Ab Anfang Juli startet das Haus Peters in seinen Kultursommer. In einer Doppelausstellung begegnen sich die Hamburger Malerin Meike Lipp (*1955), die aktuelle Bilder unter dem Ausstellungsmotto „Von der Elbe ans Meer“ zeigt, und eine Auswahl aus Horst Janssens Plakatkunst.

Meike Lipp vertritt einen Stil, den man mit expressivem Realismus umschreiben könnte. In ihrer Malerei bleibt Meike Lipp der realen Welt als Vorbild zwar treu, das heißt, man erkennt die Motive, z.B. eine Gegend oder eine Stadt durchaus wieder, aber sie nähert sich nicht der Nachahmungswelt des klassischen Realismus. Vielmehr verfremdet sie die Außenwelt durch den Einsatz leuchtender Farben, die sie frei und fernab jedes Vorbildes über ihre Leinwand tanzen lässt. Ihre unverwechselbare Interpretation der Realwelt durch ihre „tanzenden Farben“ machen ihre Bilder so lebendig und gewissermaßen voller Sinnlichkeit, denn bei intensiver Betrachtung öffnen sich die Sinne, man nimmt nicht nur das Motiv wahr, sondern spürt die Entstehungssituation: Wind, Gerüche, Rauschen der Bäume, das Plätschern des Wassers. Und selbst leblose Objekte wie in Stillleben erwachen durch ihre dynamische Farbkomposition zum Leben. Lipp lebt ihre malerische Kraft am liebsten in der „plen air-Malerei“ aus, also im direkten Kontakt mit ihren Motiven.

Meike Lipp studierte ab 1977 zunächst an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg, bis 1981 an der der HfBK in Hamburg, als Schülerin von Gisela Bührmann, Kai Sudeck, Werner Bunz und Harald Duwe. Es schloss sich von 1982-83 ein Studium an der Rijksakademie Amsterdam an. Seit 1983 ist sie freischaffende Malerin. Sie war in unzähligen Ausstellungen präsent und unternahm Mal- und Studienreisen, unter anderem nach Südafrika oder Odessa. Meike Lipp nahm auch an Malsymposien der Norddeutschen Realisten teil, hat zum Beispiel mit Tobias Duwe die Flensburger Förde porträtiert und war in diesem Juni erst für einige Tage mit der Gruppe in Warschau.

Zum 90. Geburtstag des Grafikers Horst Janssen zeigt das Haus Peters außerdem einen Querschnitt seiner Plakatkunst und bieten eine breite Auswahl an Plakaten zum Kauf an. Seit 1997 beherbergt das Haus Peters eine Dauerausstellung mit der „Eiderlandmappe“ Janssens, der Anfang der 1970er Jahre unweit von Tetenbüll im Witzworter „Flöhdorfer Haubarg“ mit seiner damaligen Lebensgefährtin Gesche Tietjens wohnte. Der Sommer ist jedoch ausschließlich seiner Plakatkunst gewidmet. Denn tatsächlich waren Ausstellungsplakate für Janssen weit mehr als nur Ankündigung, sondern vielmehr eigenständige Kunstobjekte, im Original gezeichnet oder gemalt, dann als Lithographie gedruckt.

Außerdem gibt es in diesem Sommer eine kleine Extra-Ausstellung: Seit rund 28 Jahren finden im Haus Peters Kunst- und Kulturausstellungen statt. Und viele Künstler spendeten dem Haus Peters großzügig Kunstwerke, auch mit dem Zweck, den Verkaufserlös dem Erhalt des historischen Kolonialwarenladens zukommen zu lassen. Aus Platzgründen können diese Bilder, die zum Verkauf stehen, nicht dauerhaft gezeigt werden. In der Sommersaison 2019 sind die Grafiken, Bilder und Fotografien im 1. Stock des Haus Peters ausgestellt, darunter befinden sich namhafte Künstler wie Otmar Alt, Horst Janssen, Ulf Petermann, Nikolaus Störtenbecker, Till Warwas, Jens Rusch, Ingrid M. Schmeck oder Gesche Tietjens.

Alles Bilder sind hier zu sehen: https://hauspeters.info/galerie-aktuelle-kunstangebote/

Ein Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerk und Musik, ein musikalischer Nachmittag und eine Führung durch ihre Ausstellung mit Meike Lipp runden das Sommerprogramm ab.

 

Eröffnung: 6.7., 15 Uhr: Einführung in die Ausstellungen: Dr. Thomas Gädeke

Dauer der Ausstellungen: 6.7. – 29.9.

Meike Lipp (Malerei): „Von der Elbe ans Meer“ – Kabinettausstellung Horst-Janssen-Plakate (zum 90. Geb.) – Sonderausstellung im 1. Stock mit aktuellen Kunstangeboten
Öffnungszeiten: Juni bis September: Di.-So.: 11-18 Uhr.

 

Weitere Termine während des Kultursommers:

- Verkaufsausstellung im 1. Stock: Künstler der Galerie.

- 3./4.8.: Buntes Sommerwochenende im Haus und im Bauerngarten

Silberschmuck, Keramik, Gartenkeramik, Filzarbeiten, Mode, Altes Leinen, Schmuck, historisches Spinnen, Imkereiprodukte, Maritimes u.v.m. sowie Kunsthandwerk aus dem Haus Peters.

3.8., 14-17 Uhr: Vorträge der Wildkräuter-Expertin Marion Wick

Musik 4.8., ab 15 Uhr: Vilou – Tidelounge-Musik

- 11.8., 15 Uhr: Kaffee, Kuchen und anspruchsvolle und swingende Livemusik mit der Gruppe „Westcoast” (Keyboard, Saxofon, Gitarre und Gesang)

- 8.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals – Meike Lipp führt durch ihre Ausstellung und antwortet auf Fragen der Besucher

Schaf- und Rosenwochenende mit Kunsthandwerkermarkt am 22./23. Juni

Ende Juni, nämlich am 22. und 23.6., findet wieder das alljährliche beliebte Rosen- und Schafwochenende im und rund um das Haus Peters in Tetenbüll statt.

Wie schon in den Vorjahren gibt es Wissenswertes, Schönes und Köstliches rund um Rosen und einen abwechslungsreichen und sehenswerten Kunsthandwerkermarkt, der draußen rund um den blühenden Rosengarten stattfindet. Hier gibt es zum Beispiel Silberschmuck, Gefilztes, Keramik, historisches Spinnen (Monis Spinnstube), Schmuck, Gartenkeramik, Maritimes, Weidenarbeiten, Handgemachtes aus Schafwolle, Wassersteine, Rosenkeramik, Honig, handgesiedete Seifen, Strandgut-Kunstwerke und alles für den Sommergarten. Auch die Innenräume werden von Kunsthandwerkern genutzt, so gibt es unter anderem Kunsthandwerk von Mitarbeitern des Haus Peters und Modisches. Und ein ausgewähltes Rosenangebot wird natürlich auch wieder angeboten. Auch die IG Baupflege ist mit einem Info-Stand mit Haubarg-Modell, Büchern, Maueranker und Flyern vertreten.

Wie immer ist auch der Landfrauenverein Everschop mit hausgemachten Köstlichkeiten und dekorativen Accessoires dabei und unterstützt so, wie schon in den Jahren zuvor, die Kulturarbeit des Haus Peters ehrenamtlich.

Am 22.6. singt ab 15 Uhr gibt es plattdeutsche Lieder und Texte mit Gitarrenbegleitung mit Peter Kööp und Inge Lorenzen, ein bekanntes Duo, das unterhaltsame Momente garantiert. Kööp und Lorenzen singen und spielen eigene Kompositionen, aber auch bekannte Songs in plattdeutscher Interpretation.

Am 23.6. hält die Wildkräuterexpertin und Naturpädagogin Marion Wick ab 13 Uhr Vorträge zu Wildrosen und Wildkräutern, die Themen richten sich ganz nach den Wünschen der Gäste.

Imagefilm fürs Haus Peters

Ds Haus Peters möchte einen Imagefilm drehen lassen, um damit besser im Netz und bei Sponsoren Aufmerksamkeit zu bekommen.

Doch so ein Film muss auch erst mal gedreht werden … und professionell soll es ja auch sein. Wir haben dafür das Team von FLORIANFILM gewinnen können.

Wir haben daher eine Spendenaktion ins Leben gerufen – jeder kann spenden, anonym und jeder kann den Betrag spenden, den er sich selbst leisten kann. Auf Wunsch erhalten Sie aber auch eine Spendenbescheinigung – dann setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung.

Hier geht es zur Spendenseite:
https://www.leetchi.com/c/imagefilm-fuers-haus-peters

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns helfen würden, dieses Projekt zu finanzieren – der Link darf gerne weitergeleitet und verbreitet werden – auch das hilft!

Herzlichen Dank!

Und hier ist die Projektbeschreibung:

Der Image-Film „Haus Peters in Tetenbüll“ erzählt die einzigartige Geschichte des historischen Kaufmannsladens von 1820 und präsentiert auch seine heutige Nutzung als Museum, Galerie und Verkaufsraum mit dem Flair von anno dazumal.

Er enthält historische Fotos und Postkarten sowie neu gedrehte, hochwertige Außen- und Innenansichten vom Haus und dem angrenzenden Bauern- und Rosengarten sowie markante Einstellungen von Tetenbüll und der unmittelbaren Umgebung auf Eiderstedt – auch aus der Luft.

An zwei Drehtagen soll mit und ohne Publikum das Haus Peters sowie als kurze Einführung der Ort Tetenbüll gefilmt werden.

Gedreht wird mit verschiedenen professionellen Kameras sowie einer Drohne.

Der Film soll eine Länge von etwa fünf bis sechs Minuten haben und auf der Homepage und zu anderen Gelegenheiten öffentlich gemacht werden. Geplant ist außerdem eine kürzere Variante von ca. zwei Minuten, die für Facebook und andere soziale Medien eingesetzt werden und von den Usern geteilt werden kann.

Der Film kann überdies auch auf Monitoren in der Ausstellung und zur Suche nach weiteren Sponsoren eingesetzt werden. Das ist uns besonders wichtig, denn so können wir uns für zukünftige Spendenaktionen, um dieses Kleinod erhalten zu können, besser und zeitgemäßer präsentieren!

Ein Teil der Produktion wird bereits gesponsert, aber die Kosten für Kamerateam, Kameraequipment, Musik, Ton, Sprecher und Fahrtkosten müssen noch finanziert werden.

Imagefilm von André Schäfer (Buch und Regie)

HD / 16:9

5-6 Minuten und 2 Minuten

Kamera: Harald Schlund

Schnitt: Aksana Dijkstra

Eine FLORIANFILM Produktion