Haus Peters

Saisoneröffnung im Haus Peters am 18.4.

Im Bereich des Kulturprogramms hat sich das Haus Peters zu einer Neuerung entschlossen. Im Fokus steht diesmal eine Künstlergruppe, die sich zunächst in einer Gemeinschaftsausstellung präsentieren wird und dann in drei weiteren Ausstellungen jeweils die individuellen Sichtweisen der drei Künstlerinnen beleuchten wird. Zu sehen sind dann auch aktuelle Werke, die während diverser Malsymposien auf Eiderstedt entstehen werden. Die Malsymposien stehen auch Interessenten offen und sollen auch digital begleitet werden. Zu allen Terminen wie Eröffnungen oder Veranstaltungen gilt coronabedingt Anmeldepflicht.

Am 18. April startet die Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“ zum Thema „Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt“ mit Julia Pasinski, Anke Gruss und Barbara Hirsekorn. Eine Eröffnungsfeier kann aufgrund der Corona-Bestimmungen leider noch nicht stattfinden.

Auf Initiative von Anke Gruss gründete sich im November 2020 die Künstlergruppe „Roter Hahn“ mit Barbara Hirsekorn und Julia Pasinski. Das Ziel der Gruppe ist es, gemeinsame Ausstellungen und Pleinair-Aktionen zu veranstalten. Maltreffen und Symposien in Norddeutschland und anderswo sollen der Gruppe in Zukunft einen tiefen Einblick in die jeweilige Region ermöglichen. Die Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten und die Darstellung des unmittelbar Erlebten fließen in die Bilder ein. Ihre Motive finden die drei Malerinnen an alltäglichen sowie außergewöhnlichen Orten. So führte die Gründung und das erste Pleinair auf die „Cap San Diego“ im Hamburger Hafen.

Was die Künstlerinnen verbindet, ist die Inspiration durch den Norden und die Nähe zum Meer, dennoch bewahrt sich jede der Künstlerinnen ihre malerische Individualität und ihren eigenen Blick auf die Motive.

Bei der Namensfindung für die Künstlergruppe wurde nach Gemeinsamkeiten gesucht und der Begriff „Roter Hahn“ gefunden, da die drei Künstlerinnen während der Zeit eines Stipendiums in dem mittelalterlichen Ensemble „Roter Hahn“ in Lüneburg gewohnt hatten – und im Fall von Anke Gruss – sogar immer noch wohnen. „Roter Hahn“ gilt auch als Synonym für Feuer oder Brand und schließlich „brennen“ sie ja für die Malerei.

Im Juni folgt die Einzelausstellung mit Barbara Hirsekorn (4.6.-18.7.); Ende Juli startet dann Julia Pasinski (31.7.-12.9.) mit ihrer Bilderschau und ab September ist das Werk von Anke Gruss zu sehen (18.9.-31.10.).

Neben ihrer Tätigkeit als ausgebildete Musikerin am Kieler Opernhaus widmete Barbara Hirsekorn sich kontinuierlich der Malerei. Die Schönheit der umgebenden Alltagswelt und die Herausforderung, das Licht in ihren Aquarellen festzuhalten, sind ihre Motivation, die sie seit Neustem auch mit Gouachefarben in ihren Bildern einfängt.

Vögel und Maritimes sind die bevorzugten Motive der gebürtigen Sylterin und Grafik-Designerin Julia Pasinski, die ihre Motive am liebsten in Aquarell und Öl umsetzt. Seit 2014 arbeitet sie als freischaffende Malerin und war auch bereits im Haus Peters zu Gast.

Anke Gruss arbeitete nach dem Erhalt ihres Diploms als Kunstpädagogin und -therapeutin als freischaffende Künstlerin. Bei Reisen und Aufenthalten in Island und Norwegen entwickelte sich ihr Hauptthema „Licht und Atmosphäre“, das sie bevorzugt in Öl und Aquarell umsetzt.

Da die Jubiläumsausstellung „200 Jahre Kolonialwarenladen“ leider wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, wird im Laufe des Jahres immer wieder die Dauerausstellung „Kolonialwarenladen Haus Peters – von 1820 bis heute“ umgestaltet und zu einer Zeitreise durch die ländliche Geschichte des Warenhandels, der Kolonial- und Markenwaren und der Geschichte des Hauses und seiner Besitzer, der Familie Peters, eingeladen. Die Besucher können so immer wieder neue Exponate entdecken.
 18.4.-20.5.: Ausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“ zum Thema „Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt“ mit Julia Pasinski, Anke Gruss und Barbara Hirsekorn.

http://www.roterhahn-kunst.de/

 Weitere Termine:

10.-12.5.: Malsymposium der Künstlergruppe „Roter Hahn“ auf Eiderstedt

16.5. Internationaler Museumstag: Museen inspirieren die Zukunft– Aquarellworkshop mit Barbara Hirsekorn mit digitaler Dokumentation

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich ab 20.4. bis  Oktober: Di.-So.: 13-18 Uhr

Haus Peters öffnet wieder!

Ab 12. März öffnet das Haus Peters endlich wieder seine Türen. Im März zunächst nur von jeweils Freitag bis Sonntag von 13-18 Uhr und ab April dann wieder gewohnt von Dienstag bis Sonntag von 13-18 Uhr.

Die aktuelle Ausstellung von Miriam Frerix und Günther Bema wurde bis Ostern verlängert.
Zu beachten ist, dass ab einem Inzidenzwert von 50 eine Terminanmeldung erfolgen muss; auf der Startsite https://www.hauspeters.info wurde deshalb ein “Click&Meet”-System eingerichtet; eine Anmeldung geht aber auch per Mail, direkt an post@hauspeters.info.

Das Haus Peters startet auch mit der neuen Luca-App, um den Ansprüchen der Kontaktdatenverfolgung zu entsprechen.


Mit der aktuellen Haus Peters hat wieder zwei Künstler zusammengebracht, die zwar technisch unterschiedlich arbeiten, aber ein Thema gemeinsam haben, nämlich: Tetenbüll. Die Ausstellung läuft zwar seit November, konnte coronabedingt aber nicht besucht werden.
Die Tetenbüller Malerin Miriam Frerix zeigt Ölgemälde und Pastelle unter dem Titel „Auf neuen Wegen“, und Günther Bema, Grafiker aus Heide, zeigt „Tetenbüller Strichwerke“.
Ab dem 18. April startet dann das Kulturprogramm 2021 mit der Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“. Auf Initiative von Anke Gruss gründete sich im November 2020 die Künstlergruppe „Roter Hahn“ mit Barbara Hirsekorn und Julia Pasinski. Das Ziel der Gruppe ist es, gemeinsame Ausstellungen und Pleinair-Aktionen zu veranstalten. Maltreffen und Symposien in Norddeutschland und anderswo sollen der Gruppe in Zukunft einen tiefen Einblick in die jeweilige Region ermöglichen. Die Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten und die Darstellung des unmittelbar Erlebten fließen in die Bilder ein.

Bei der Namensfindung für die Künstlergruppe wurde nach Gemeinsamkeiten gesucht und der Begriff „Roter Hahn“ gefunden, da die drei Künstlerinnen während der Zeit eines Stipendiums in dem mittelalterlichen Ensemble „Roter Hahn“ in Lüneburg wohnten. „Roter Hahn“ gilt auch als Synonym für Feuer oder Brand und schließlich „brennen“ sie ja für die Malerei.

Während des laufenden Jahres wird das Haus Peters zusätzlich immer wieder seine Dauerausstellung zum Thema Kolonial- und Markenwaren umgestalten.

 

Horst Janssens Bücherwelt

Eine Reise durch die Bücherwelt Horst Janssens!

VG BILD

Janssen-Vortragsreihe mit Angelika Gerlach: jeweils 15 Uhr; Termine: 10.9. / 8.10. / 12.11. / 10.12.

 „Mein Zeichnen und Malen ist geschaffen fürs Buch, und das Buch ist wie geschaffen für meine Art zu zeichnen und zu malen.“ (Horst Janssen)

 „In den Serien und Arbeitsschüben seiner Werke folgen die Bilder wie die Seiten eines Buches aufeinander. Auch die freieste Art des Fabulierens – im Buch  entfaltet sie die Dramaturgie
einer Erzählung. Wer in seinen Büchern aufgehoben ist, braucht das Museum nicht.

Das Buch ist ihm – buchstäblich – Museum seiner verflossenen Tage und
tagtäglichen Einfälle: sein Tagebuch.

Wie sich denn auch Janssen immer wieder voller Genuß als sein eigener Leser gesehen hat, mit dem „Buch auf dem Bauch“ die Fülle intensiv gelebter Tage zurückruft, indem er Seite für Seite umblättert.“ (Prof. Stefan Blessin)

Wir blättern Ihnen die Fülle der Janssen Bücher auf.

Vorgelesene Textbeispiele werden Ihnen die Vielfalt der schriftstellerischen Meisterschaft Janssens nahebringen.

Anschließend gibt es Gelegenheit, Fragen zu seinem Gesamtwerk zu stellen und zu diskutieren und gemeinsam mit Frau Gerlach das Janssen-Kabinett vom Haus Peters zu besichtigen.

Stimmen zu Lesung:

“Angelika Gerlach war großartig. Von dem Moment an, als sie vorzulesen begann, war auch ich einfach nur noch Zuhörererin – und vollkommen gefesselt.
Sie hat so eine Art, einen mitzunehmen in den Rhythmus des Geschriebenen, der einen dann in sich hineinzieht, dabei zur inhaltlichen Melodie wird … dass selbst ich (eine olle Analysiererin) dann aufhöre, nachzudenken,
und endlich mal:  nur noch zuhöre. Und den Text ganz nah an mich ranlasse. Schön ist das. Und ganz große Klasse.”

(Ursula Sdunnus, Kuratorin in der Hamburger Kunsthalle).

Die Veranstaltung läuft in Kooperation mit MOSTA.
Lokale Anreisemöglichkeiten:

- RUFBUS: bis spätestens 13 Uhr am selben Tag unter der Nummer 04841/67 777 bestellen, gerne auch einige Tage vorher. Rückfahrt wäre dann um 16.30 und um 18.30 Uhr möglich – kann gleich mitbestellt werden oder 90 Minuten vorher noch mal anrufen.

- Bus, Bahn, Mitfahrbänke


Limitierte Zuschauerzahl – coronabedingt! Anmeldung unter 04862-681 oder post@hauspeters.info erbeten; bitte Mund-Nasen-Schutz tragen!