Haus Peters

Neue Ausstellung mit Julia Pasinski ab 31.7.!

Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt – die zweite Einzelausstellung mit Julia Pasinski

 

Im Bereich des Kulturprogramms hat sich das Haus Peters zu einer Neuerung entschlossen. Im Fokus steht diesmal eine Künstlergruppe, die sich zunächst in einer Gemeinschaftsausstellung präsentierte und dann in drei weiteren Ausstellungen jeweils die individuellen Sichtweisen der drei Künstlerinnen beleuchten wird. Zu sehen sind dann auch aktuelle Werke, die während diverser Malsymposien auf Eiderstedt entstehen werden. Nachdem am 18. April die Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“ zum Thema „Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt“ mit Julia Pasinski, Anke Gruss und Barbara Hirsekorn startete, folgt nun ab 31.7. (bis 12.9.) die Einzelausstellung mit Julia Pasinski, die bereits 2016 im Haus Peters ausstellte. https://juliapasinski.de/

Julia Pasinski

Pasinski liebt die Nordseeküste, das Meer, die Weite, die Salzwiesen und Vögel, stammt sie doch selbst von einer Nordseeinsel und verbringt ihre Freizeit am liebsten auf der Hallig Oland. Hier in der Natur findet sie täglich neue Impulse, kann Spontaneität ausleben, neue Motive entdecken – und sich dabei immer treu bleiben, nämlich ihrer Liebe zur realistischen Malerei.

Aquarell und Öl sind ihre liebsten Techniken, bisweilen übt sie sich in Acrylmalerei oder im Linolschnitt; bevorzugt wird allerdings die Aquarelltechnik, weil sie einen Hauch von Flüchtigkeit widerspiegelt und sie als Künstlerin besser mit den Tonwerten spielen kann. Die Aquarelle haben keine festen Grenzen mehr, treten quasi aus sich selbst heraus, direkt auf den Betrachter zu, sind mal zart, mal kräftig, mal verspielt, mal nachdenklich, mal frei in der Ausführung, im Grunde aber immer so gemalt, dass man das porträtierte Objekt oder Tier wiedererkennen kann.

Julia Pasinski

Julia Pasinski ist gelernte Grafik-Designerin. Bereits in ihrer Jugend gewann sie mehrere Preise (Malwettbewerbe des Magistrats Westerland und dem Kultusministerium in Kiel) und nahm an verschiedenen Ausstellungen auf Sylt und dem nordfriesischem Festland teil.

Nach ihrem Studium in Hamburg arbeitete sie in Werbeagenturen in Brüssel, Flensburg und Hamburg und fertigte u.a. Illustrationen an. Seit 2005 zeigt sie ihre Arbeiten regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen. Seit 2014 arbeitet sie als freischaffende Malerin. Im Frühjahr 2019 war sie Stipendiatin in Lüneburg und im selben Jahr bezog sie ihr Atelier auf dem Kulturhof Beimoor in Ahrensburg.

 

Julia Pasinski

31.7. – 12.9.: Julia Pasinski – Einzelausstellung – https://juliapasinski.de/

Eröffnung Sa., 31.7., 15 Uhr – unter Vorbehalt, wenn, dann im Freien

Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll, www.hauspeters.info

post@hauspeters.info, Tel.: 04862-681

Öffnungszeiten: Di.-So.: 13-18 Uhr

 

Einzelausstellung mit Barbara Hirsekorn ab 4. Juni

Im Bereich des Kulturprogramms hat sich das Haus Peters zu einer Neuerung entschlossen. Im Fokus steht diesmal eine Künstlergruppe, die sich zunächst in einer Gemeinschaftsausstellung präsentierte und dann in drei weiteren Ausstellungen jeweils die individuellen Sichtweisen der drei Künstlerinnen beleuchten wird. Zu sehen sind dann auch aktuelle Werke, die während diverser Malsymposien auf Eiderstedt entstehen werden. Nachdem am 18. April die Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“ zum Thema „Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt“ mit Julia Pasinski, Anke Gruss und Barbara Hirsekorn startete, folgt nun ab 4. Juni (bis 18. Juli) die Einzelausstellung mit Barbara Hirsekorn. https://dieaquarellwerkstatt.de/

Was die Künstlerinnen verbindet, ist die Inspiration durch den Norden und die Nähe zum Meer, dennoch bewahrt sich jede der Künstlerinnen ihre malerische Individualität und ihren eigenen Blick auf die Motive.

Neben ihrer Tätigkeit als ausgebildete Musikerin am Kieler Opernhaus widmete Barbara Hirsekorn sich kontinuierlich der Malerei. Die Schönheit der umgebenden Alltagswelt und die Herausforderung, das Licht in ihren Aquarellen festzuhalten, sind ihre Motivation, die sie seit Neustem auch mit Gouachefarben in ihren Bildern einfängt. In der Ausstellung präsentiert sie einen abwechslungsreichen Querschnitt ihrer Arbeiten: Aquarelle mit Motiven vom Leben am Meer, Städtebilder mit expressivem und farbintensivem Ausdruck, aber auch ungewöhnliche Stillleben, die keineswegs unbelebt wirken, sondern so, als sei der Besitzer dieser Dinge nur mal eben aus dem Bild gegangen. Bei den Stillleben arbeitet Hirsekorn bevorzugt mit der Gouache-Technik. Ausgewählte Porträts runden die Ausstellung ab.

Barbara Hirsekorn arbeitet jedoch vorwiegend mit Aquarellfarben. Die Verbindung der Farbpigmente mit dem Element Wasser, das Fließenlassen und behutsame Eingreifen in den Verlauf macht den Reiz dieser Technik aus. Ausgehend von der Vorzeichnung erarbeitet sie sich ihre Bildidee und setzt sie – manchmal über der Linie, manchmal ganz frei – auf dem Aquarellpapier um. Dabei experimentiert sie auch gerne mit neuen, unkonventionellen Arbeitsweisen und lässt sich dabei direkt vom Sujet und vom Umfeld ihrer Motive inspirieren.
Neben ihrer eigenen Malerei gibt Hirsekorn auch Workshops und Kurse im eigenen Atelier in Kiel, in Lübeck und bei Boesner in Hamburg , Bremen und Kiel. Auf Malreisen findet sie für sich und ihre Schüler neue Inspiration.

 

Eine Eröffnungsfeier kann aufgrund der Corona-Bestimmungen leider noch nicht stattfinden.

 Es gelten die üblichen Corona-Regeln:

- Negativtest (Schnelltest: nicht älter als 24 Std.; PCR-Test: nicht älter als 48 Std.!) oder vollständiger Impfpass oder Genesungsnachweis!
- Registrierung mit der Luca-App
- Hygienemaßnahmen (Maskenpflicht, Abstand, beschränkte Besucherzahlen)

Weitere Termine:  14. und 15. Juni: Malsymposium mit allen 3 Künstlerinnen der Gruppe „Roter Hahn“

Öffnungszeiten:bis  Oktober: Di.-So.: 13-18 Uhr

Saisoneröffnung im Haus Peters am 18.4.

Im Bereich des Kulturprogramms hat sich das Haus Peters zu einer Neuerung entschlossen. Im Fokus steht diesmal eine Künstlergruppe, die sich zunächst in einer Gemeinschaftsausstellung präsentieren wird und dann in drei weiteren Ausstellungen jeweils die individuellen Sichtweisen der drei Künstlerinnen beleuchten wird. Zu sehen sind dann auch aktuelle Werke, die während diverser Malsymposien auf Eiderstedt entstehen werden. Die Malsymposien stehen auch Interessenten offen und sollen auch digital begleitet werden. Zu allen Terminen wie Eröffnungen oder Veranstaltungen gilt coronabedingt Anmeldepflicht.

Am 18. April startet die Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“ zum Thema „Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt“ mit Julia Pasinski, Anke Gruss und Barbara Hirsekorn. Eine Eröffnungsfeier kann aufgrund der Corona-Bestimmungen leider noch nicht stattfinden.

Auf Initiative von Anke Gruss gründete sich im November 2020 die Künstlergruppe „Roter Hahn“ mit Barbara Hirsekorn und Julia Pasinski. Das Ziel der Gruppe ist es, gemeinsame Ausstellungen und Pleinair-Aktionen zu veranstalten. Maltreffen und Symposien in Norddeutschland und anderswo sollen der Gruppe in Zukunft einen tiefen Einblick in die jeweilige Region ermöglichen. Die Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten und die Darstellung des unmittelbar Erlebten fließen in die Bilder ein. Ihre Motive finden die drei Malerinnen an alltäglichen sowie außergewöhnlichen Orten. So führte die Gründung und das erste Pleinair auf die „Cap San Diego“ im Hamburger Hafen.

Was die Künstlerinnen verbindet, ist die Inspiration durch den Norden und die Nähe zum Meer, dennoch bewahrt sich jede der Künstlerinnen ihre malerische Individualität und ihren eigenen Blick auf die Motive.

Bei der Namensfindung für die Künstlergruppe wurde nach Gemeinsamkeiten gesucht und der Begriff „Roter Hahn“ gefunden, da die drei Künstlerinnen während der Zeit eines Stipendiums in dem mittelalterlichen Ensemble „Roter Hahn“ in Lüneburg gewohnt hatten – und im Fall von Anke Gruss – sogar immer noch wohnen. „Roter Hahn“ gilt auch als Synonym für Feuer oder Brand und schließlich „brennen“ sie ja für die Malerei.

Im Juni folgt die Einzelausstellung mit Barbara Hirsekorn (4.6.-18.7.); Ende Juli startet dann Julia Pasinski (31.7.-12.9.) mit ihrer Bilderschau und ab September ist das Werk von Anke Gruss zu sehen (18.9.-31.10.).

Neben ihrer Tätigkeit als ausgebildete Musikerin am Kieler Opernhaus widmete Barbara Hirsekorn sich kontinuierlich der Malerei. Die Schönheit der umgebenden Alltagswelt und die Herausforderung, das Licht in ihren Aquarellen festzuhalten, sind ihre Motivation, die sie seit Neustem auch mit Gouachefarben in ihren Bildern einfängt.

Vögel und Maritimes sind die bevorzugten Motive der gebürtigen Sylterin und Grafik-Designerin Julia Pasinski, die ihre Motive am liebsten in Aquarell und Öl umsetzt. Seit 2014 arbeitet sie als freischaffende Malerin und war auch bereits im Haus Peters zu Gast.

Anke Gruss arbeitete nach dem Erhalt ihres Diploms als Kunstpädagogin und -therapeutin als freischaffende Künstlerin. Bei Reisen und Aufenthalten in Island und Norwegen entwickelte sich ihr Hauptthema „Licht und Atmosphäre“, das sie bevorzugt in Öl und Aquarell umsetzt.

Da die Jubiläumsausstellung „200 Jahre Kolonialwarenladen“ leider wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, wird im Laufe des Jahres immer wieder die Dauerausstellung „Kolonialwarenladen Haus Peters – von 1820 bis heute“ umgestaltet und zu einer Zeitreise durch die ländliche Geschichte des Warenhandels, der Kolonial- und Markenwaren und der Geschichte des Hauses und seiner Besitzer, der Familie Peters, eingeladen. Die Besucher können so immer wieder neue Exponate entdecken.
 18.4.-20.5.: Ausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“ zum Thema „Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt“ mit Julia Pasinski, Anke Gruss und Barbara Hirsekorn.

http://www.roterhahn-kunst.de/

 Weitere Termine:

10.-12.5.: Malsymposium der Künstlergruppe „Roter Hahn“ auf Eiderstedt

16.5. Internationaler Museumstag: Museen inspirieren die Zukunft– Aquarellworkshop mit Barbara Hirsekorn mit digitaler Dokumentation

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich ab 20.4. bis  Oktober: Di.-So.: 13-18 Uhr

Lesung mit Kristof Magnusson in der Reihe „Erzähl mir was auf Eiderstedt“

Auch in diesem Jahr nimmt das Haus Peters wieder an der Veranstaltungsreihe „Erzähl mir was … auf Eiderstedt“ teil.

Die Veranstaltung am 19. Oktober (19 Uhr) findet wieder im Kirchspielkrug in Tetenbüll statt.

In diesem Jahr in der Autor Kristof Magnusson zu Gast. Er wurde 1976 in Hamburg als Sohn deutsch-isländischer Eltern geboren. Nach einer Ausbildung zum am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavík Kirchenmusiker und dem Zivildienst schloss sich ein Studium an. Er schreibt Romane und Theaterstücke und übersetzt aus dem Isländischen. Magnusson engagiert sich für Literatur in Einfacher Sprache, unterrichtet gelegentlich an Unis und kuratiert Literaturveranstaltungen.

Foto: Gunnar Klack

In der Lesung am 19.10.2020 liest er aus seinem Buch „Das war ich nicht“, das einige Passagen enthält, die auf Eiderstedt (Nordfriesland) spielen. Der Roman spielt zur Hälfte in Chicago und zur Hälfte in einer fiktiven Eiderstedter Ortschaft. Somit ist der Regionalbezug gegeben, wie es sich für die seit einigen Jahren stattfindende Lesungsreihe „Erzähl mir was … auf Eiderstedt“ anbietet. Der Inhalt ist in wenigen Worten erzählt:

Ein junger Banker, auf dem Sprung zur großen Karriere. Eine Literaturübersetzerin, auf der Flucht vor dem schön eingerichteten Leben mit Weinklimaschrank und Salzmühle mit Peugeotmahlwerk. Ein international gefeierter Schriftsteller mit Schreibblockade und Altersangst. Drei Menschen, die sich unversehens in abenteuerlicher Abhängigkeit befinden. Wie konnte es dazu kommen? Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert. Das ist das Erschreckende, aber auch das Komische an diesem Roman, der mit großer Leichtigkeit von unheimlichen Zeiten erzählt.

Im Anschluss wird der Autor noch seinen neuesten Roman “Ein Mann der Kunst” präsentieren, ein Buch über einen berühmten Maler, der zurückgezogen auf einer Burg am Rhein lebt, über Kunstfreunde, die ihn verehren und ihm ein Museum bauen wollen: eine Begegnung, die die Höhen und Tiefen des Kulturbetriebs ausleuchtet, so heiter, komisch und wahr, wie es selten zu lesen ist.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

https://www.kristofmagnusson.de/das-war-ich-nicht-2/

https://www.kristofmagnusson.de/ein-mann-der-kunst/

 

Termin: 19.10.2020, 19 Uhr, verbindliche Anmeldung unter: 04862/681 oder post@hauspeters.info.

Eintritt: 5,- €, gerne auch eine Spende fürs Haus Peters.


Begrenzte Teilnehmerzahl; bitte beachten Sie die Hygienehinweise!

 

Veranstalter: Förderverein Haus Peters,  Ort: Kirchspielkrug Tetenbüll

Imagefilm fürs Haus Peters

Ds Haus Peters möchte einen Imagefilm drehen lassen, um damit besser im Netz und bei Sponsoren Aufmerksamkeit zu bekommen.

Doch so ein Film muss auch erst mal gedreht werden … und professionell soll es ja auch sein. Wir haben dafür das Team von FLORIANFILM gewinnen können.

Wir haben daher eine Spendenaktion ins Leben gerufen – jeder kann spenden, anonym und jeder kann den Betrag spenden, den er sich selbst leisten kann. Auf Wunsch erhalten Sie aber auch eine Spendenbescheinigung – dann setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung.

Hier geht es zur Spendenseite:
https://www.leetchi.com/c/imagefilm-fuers-haus-peters

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns helfen würden, dieses Projekt zu finanzieren – der Link darf gerne weitergeleitet und verbreitet werden – auch das hilft!

Herzlichen Dank!

Und hier ist die Projektbeschreibung:

Der Image-Film „Haus Peters in Tetenbüll“ erzählt die einzigartige Geschichte des historischen Kaufmannsladens von 1820 und präsentiert auch seine heutige Nutzung als Museum, Galerie und Verkaufsraum mit dem Flair von anno dazumal.

Er enthält historische Fotos und Postkarten sowie neu gedrehte, hochwertige Außen- und Innenansichten vom Haus und dem angrenzenden Bauern- und Rosengarten sowie markante Einstellungen von Tetenbüll und der unmittelbaren Umgebung auf Eiderstedt – auch aus der Luft.

An zwei Drehtagen soll mit und ohne Publikum das Haus Peters sowie als kurze Einführung der Ort Tetenbüll gefilmt werden.

Gedreht wird mit verschiedenen professionellen Kameras sowie einer Drohne.

Der Film soll eine Länge von etwa fünf bis sechs Minuten haben und auf der Homepage und zu anderen Gelegenheiten öffentlich gemacht werden. Geplant ist außerdem eine kürzere Variante von ca. zwei Minuten, die für Facebook und andere soziale Medien eingesetzt werden und von den Usern geteilt werden kann.

Der Film kann überdies auch auf Monitoren in der Ausstellung und zur Suche nach weiteren Sponsoren eingesetzt werden. Das ist uns besonders wichtig, denn so können wir uns für zukünftige Spendenaktionen, um dieses Kleinod erhalten zu können, besser und zeitgemäßer präsentieren!

Ein Teil der Produktion wird bereits gesponsert, aber die Kosten für Kamerateam, Kameraequipment, Musik, Ton, Sprecher und Fahrtkosten müssen noch finanziert werden.

Imagefilm von André Schäfer (Buch und Regie)

HD / 16:9

5-6 Minuten und 2 Minuten

Kamera: Harald Schlund

Schnitt: Aksana Dijkstra

Eine FLORIANFILM Produktion

Doppelausstellung „Am Meer!“ im Haus Peters ab 6.4.: Ursula Schultz-Spenner (Malerei) und Wilfried Dunckel (Fotografie)

Am 6. April wird die erste Ausstellung der neuen Saison im Haus Peters in Tetenbüll eröffnet. Auch 2019 wird das Konzept der Doppelausstellungen beibehalten. Unter dem gemeinsamen Ausstellungsmotto „Am Meer!“ treffen diesmal die Malerin Ursula Schultz-Spenner und der Oldensworter Fotograf Wilfried Dunckel zusammen.


Ursula Schultz-Spenner, die in Hamburg und auf Eiderstedt lebt, beherrscht viele Techniken wie Aquarell, Gouache, Eitempera, Acryl oder Ölmonotypie. Sie hat sich hierbei ihre eigene Herangehensweise erarbeitet, die sie je nach Motiv individuell variiert. Das Motiv bestimmt immer mit, welche Technik sie einsetzt. Jede Arbeit erfordert ein eigenes individuelles Bildkonzept. Sie arbeitet in mehreren Bildschichten und bezieht auch Strukturen in den Bildgrund mit ein, sodass die Motive zum Teil eine ungewöhnliche Tiefenwirkung erhalten. Für die Ausstellung im Haus Peters hat sie sich auf Küstenmotive der Region Eiderstedt mit ihren einzigartigen Momenten konzentriert und auch ganz neue Werke mitgebracht.

Das Meer selbst sowie die Strukturen im und am Meer wie Sand, Dünengras, Wellen oder Reet, die sich aus der ständigen Wandelbarkeit durch Wind, Gezeiten und Lichteinfall ergeben, inspirieren die Künstlerin immer wieder aufs Neue. In letzter Zeit experimentiert Schulz-Spenner besonders gern mit der Technik der Ölmonotypie. Mit dieser anspruchsvollen und zeitaufwändigen Technik kann sie schon während des Entstehungsprozesses des Bildes auf diese Wandlungsfähigkeit der Natur reagieren. So ist die Unvorhersehbarkeit der Optik – z.B. des Meerwassers – auch im Entstehungsprozess eines Bildwerkes als malerisches Mittel zugelassen – Maßstab bleibt aber immer die Realisierung des geplanten Bildkonzeptes.
Eine Skulptur des Bildhauers Frido Röhrs, der ebenfalls seine Arbeitsschwerpunkte auf Eiderstedt und in Hamburg hat, ergänzt die Ausstellung.
Schultz-Spenner studierte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg
Illustration bei Wilhelm M. Busch, Gero Flurschütz sowie Siegfried Oelke sowie Grafikdesign mit Diplomabschluss. Sie war lange Jahre als freiberufliche Grafikdesignerin tätig und schloss zusätzlich noch ein Malereistudium bei Gerd Krenckel ab. Sie ist in verschiedenen Künstlergruppierungen aktiv, unternehmt regelmäßig Malreisen ins In- und Ausland und kann auf eine beachtliche Reihe von Ausstellungen zurücksehen.
(http://www.ursula-schultz-spenner.de)

Der Oldensworter Wilfried Dunckel fühlt sich im Nationalpark Wattenmeer zu Hause. Viele seiner Fotografien entstehen hier, sozusagen vor seiner Haustür. In einer Kabinettausstellung zeigt er einen Ausschnitt seiner beeindruckenden Landschaftsfotografie. Sein Motto lautet: „Bilder gehören an die Wand“ – folgerichtig waren seine Arbeiten bereits in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.
Sein Thema ist die Naturfotografie und hier vor allem Meer- und Küstenmotive, nicht nur hier im Norden, sondern auch in Schottland, Kanada, Alaska oder Skandinavien.

Ursprünglich kommt Dunckel aus der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie, ist dann aber auf die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Fotografie umgestiegen. Seine Bilder, früher eigenhändig in der Dunkelkammer entwickelt, produziert er heute mit einem Fine Art Printer selbst und kann so auch durch den Fotodruck Einfluss auf das Endprodukt nehmen, so z.B. durch die Papierauswahl.
(http://wilfried-dunckel.de)

Eröffnung: 6.4., 15 Uhr: Dieter Staacken führt in die Ausstellung von Ursula Schultz-Spenner ein. Künstlergespräch mit Wilfried Dunckel.
Dauer der Ausstellung: 6.4. – 23.6.
Öffnungszeiten: bis Mai: Di.-So.: 14-18 Uhr, ab Juni: Di.-So.: 11-18 Uhr.

Weitere Termine während des Ausstellungszeitraums:
28.4., 11-18 Uhr
Tag des offenen Ateliers – Ursula Schultz-Spenner gibt vor Ort im Haus Peters Einblicke in ihre Malerei

19.5., 14-18 Uhr
Internationaler Museumstag: Museen – Zukunft lebendiger Traditionen
„Einkaufen und leben wie anno dazumal“, zu Gast ist die Tanz- und Trachtengruppe Drelsdorf

22./23.6.
Schaf- und Rosenwochenende mit Kunsthandwerkermarkt, Musik u.v.m.

Hinterm-Deich-Krimi-Lesung „Im Schatten der Loge“ im Haus Peters

Im Rahmen der Reihe „Erzähl mir was … auf Eiderstedt“ sind am 22.10. Hannes Nygaard und Jens Rusch mit einer Lesung aus ihrem „Hinterm-Deich-Krimi“ „Im Schatten der Loge“ zu Gast. Ein Abend voller Spannung ist garantiert. Es ist das erste Mal, dass der bekannte nordfriesische Autor Hannes Nygaard und Jens Rusch, Maler und Freimaurer, sich zusammengetan haben, um einen Krimi zu schreiben.

Ein Richter, Freimaurer und jüdischen Glaubens, wird auf Föhr rituell ermordet. Hat er Geheimnisse der Bruderschaft verraten? Oder hat ihn sein Amt das Leben gekostet? Lüder Lüders bekommt in diesem verzwickten Fall Unterstützung von den Kollegen aus Husum: Gemeinsam tauchen sie in ein Dickicht aus Verschwiegenheit, dunklen Machenschaften und Zeremonien.

 Hannes Nygaard ist das Pseudonym von Rainer Dissars-Nygaard. 1949 in Hamburg geboren, hat er sein halbes Leben in Schleswig-Holstein verbracht. Er studierte Betriebswirtschaft und war viele Jahre als Unternehmensberater tätig. Hannes Nygaard lebt auf der Insel Nordstrand. Er ist heute erfolgreich als Autor tätig und schreibt vor allem Bücher, die „Hinterm Deich“ spielen und deutschlandweit sehr erfolgreich sind. (www.hannes-nygaard.de)
Jens Rusch wurde 1950 in Norddeutschland geboren und war nach einer Elektrikerlehre und einem Fernstudium an der Famous Artists School 1979 Meisterschüler bei Prof. E. Schlotter in Spanien. 1994 wurde er als Freimaurer aufgenommen; 2009 gründete er das Online-Lexikon »Freimaurer-Wiki«. Jens Rusch ist erfolgreicher Maler und Grafiker und hat schon mehrmals im Haus Peters ausgestellt.

 

Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll, Tel.: 04862-681

22.10., 19 Uhr.  Eintritt frei – um Anmeldung und eine Spende wird gebeten.

Erzähl mir was … auf Eiderstedt: Kolonialwarenladengeschichten am 30.10.

Die Veranstaltungsreihe „Erzähl mir was … auf Eiderstedt“ ist am 30. Oktober zu Gast im Haus Peters in Tetenbüll, dem Historischen Kaufmannsladen von 1820.
Unter dem Motto „Kolonialwarenladen-Erinnerungen – Zeitzeugen erinnern sich an Paul und Luise Peters“ erzählen Eiderstedter Geschichten rund um die letzten Besitzer des historischen Kolonialwarenladens „Haus Peters“.

Gut 100 Jahre lang bildete der Kaufmannsladen Peters den Mittelpunkt des Dorfes, wo Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs verkauft wurden, und war zugleich sozialer Treffpunkt der weitläufig in den Kögen lebenden Kundschaft.
Die Familie Peters lebte über 200 Jahre – von 1765 bis 1987 – in dem Haus in der ehemaligen Tetenbüller Straße, heute Dörpstraat, in der Mitte des Dorfes Tetenbüll.
Die letzte Generation bildeten die Geschwister Paul (1899-1987) und Luise (1900-1991) Peters. Nach Aufgabe des Ladenbetriebs 1923 lebten die beiden unverheirateten Geschwister bis 1955 zusammen mit ihrer Mutter, dann alleine im Haus in der Dörpstraat. Die Ladeneinrichtung blieb unangetastet und wurde von ihnen wie ein Augapfel gehütet.

Haus und Geschwister bildeten quasi eine Einheit – jeder in Tetenbüll kannte die beiden und jeder kann andere Anekdoten über sie zu erzählen. Die beiden Geschwister Paul und Luise Peters lebten bis zuletzt eher zurückgezogen und ernährten sich sogar aus dem eigenen Garten und kochten vieles ein. Von Luise sind sogar Kuchen- und Plätzchenrezepte überliefert, die heute in Buchform erhältlich sind. Zwei Tetenbüller Originale also, die viele Erinnerungen wecken.
Es erzählen: Christian Marwig, Amtsvorsteher vom Amt Eiderstedt, und Jakob Claußen, ehemaliger Kröger von Tetenbüll und Kenner der Region.

Termin: 30.10, 19.30 Uhr
Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll.

Ein buntes Wochenende im Haus Peters: Rosen, Schafe und Meer

Mitte Juni, nämlich am 17./18./19.6., steht ein langes Wochenende rund um die Themen Schafe, Rosen und Meer“ im Focus.

Der 17.7. ist dabei speziell den Rosen gewidmet; es werden Rosenableger der historischen Rosen aus dem Haus-Peters-Bauerngarten verkauft, Gesche Siebke, die über lange Jahre Erfahrungen mit Alten Rosen und deren Begleitpflanzen gesammelt hat, wird Fragen zu Pflege und Zucht beantworten, und es wird Schönes, Köstliches und Wissenswertes rund um Rosen und Wildrosen geben. Marion Wick, Wildkräuter-Fachfrau, hält zudem einen Vortrag zur Verwendung und kulturhistorischen Hintergründen der Hundsrose. Zwischen 13 und 15 Uhr geben beide Tipps und halten kleine Vorträge zu verschiedenen Rosenthemen.

Am Wochenende, dem 18. und 19., werden zahlreiche Kunsthandwerker zu Gast sein: u.a. Deichschaf Bertha und seine Freunde, Filzarbeiten, Silberschmuck, Keramik, Holz- und Bernsteinaktionen (für Groß & Klein), Buddelschiffe, Mode aus altem Leinen, Brandmalerei.

Das Eiderstedter Landfrauentrio unterhält die Gäste mit vergnüglichen Volksliedern am 18.6., ab 15 Uhr, und am Sonntag (ab 16 Uhr) treten Vio & Lou auf. Unter dem Namen VILOU vereinen sie musikalische Gegensätze. Traditionell und modern – heimisch und international – akustisch und elektronisch. Diese besondere Mischung bringen Vio und Lou mit ihrer persönlichen und von ihnen geschaffenen TIDE-LOUNGE- Musik zum Ausdruck. 

Ein Besuch der nordfriesischen Lammkönigin Nele Christine Kahl (18.6.: 14-16 Uhr), Spiel- und Bastelangebote für Kinder mit Bernstein und Holz, Streichellämmer und kulinarische Angebote der Landfrauen runden das Wochenende ab.

Zeitgleich wird an diesem Wochenende eine Ausstellung einer Nachwuchskünstlerin (17.6 – 17.7.) eröffnet. Damit startet das Haus Peters ein neues Experiment. Ab sofort soll jedes Jahr ein noch relativ unbekannter Künstler eine Chance bekommen, sich einem breiteren Publikum vorzustellen. Diese Ausstellungen werden immer im Sommer stattfinden und jeweils einen Monat dauern. Julia Pasinski macht den Anfang und zeigt Bilder zum Thema „Meermalen“. Die Malerin ist studierte Grafik-Designerin, hat ihre Wurzeln auf Sylt und lebt heute in Hamburg; auch in ihrer Kunst hat sie sich den Motiven von der Küste und dem Meer verschrieben. Mit Techniken wie Acryl, Aquarell und Linoldruck bannt sie auf Papier, was für sie Heimat ausmacht: „Der Himmel, das Wasser, dieser besondere Geruch …“

Lachmöwe von Julia Pasinski


17./18./19.6.: Schaf, Rosen und Meer“-Wochenende

17.6-17.7.: Julia Pasinksi „Meermalen“


Öffnungszeiten Juni-September: Di.-So.: 11-18 Uhr

30.10.: Erzähl mir was! Wie Gewürze und Kakao nach Tetenbüll kamen