Haus Peters

Kulturherbst im Haus Peters

Aktuell läuft die Doppelausstellung mit Bildern des „impressionistischen“ Realisten André Krigar, der Arbeiten zeigt, die alle in Plein-air-Technik entstanden sind, und mit norddeutschen Naturmotiven des Fotografen Jan Goedelt (noch bis 29.2.2020).

https://hauspeters.info/veranstaltungsprogramm-2019/aktuelle-ausstellung/

Im ersten Stock ist zusätzlich eine kleine Extra-Ausstellung zu sehen: Seit rund 28 Jahren finden im Haus Peters Kunst- und Kulturausstellungen statt. Und viele Künstler spendeten dem Haus Peters großzügig Kunstwerke, auch mit dem Zweck, den Verkaufserlös dem Erhalt des historischen Kolonialwarenladens zukommen zu lassen. Aus Platzgründen können diese Bilder nicht dauerhaft gezeigt werden, sind jetzt aber noch in einer Auswahl ebenfalls bis Ende Februar 2020 zu sehen. Darunter befinden sich namhafte Künstler wie Otmar Alt, Horst Janssen, Nikolaus Störtenbecker, Till Warwas oder Gesche Tietjens. Zudem hat das Haus Peters vor Kurzem eine Spende von Frau Heike Gickeleiter erhalten, die sich aus privaten Gründen von Teilen ihrer umfangreichen Kunstsammlung trennen musste. So hat sie dem Haus Peters u.a. frühe Grafiken von Wolfgang Werkmeister oder Diether Kressel sowie einen Lithographiezyklus von Fritz Kronenberg geschenkt.

https://hauspeters.info/galerie-aktuelle-kunstangebote/

Am 30.11. (ab 15 Uhr) gibt Jan Goedelt Einblicke in seine fotografische Arbeit und antwortet auf Fragen der Besucher. Dazu lädt das Haus Peters auch zu adventlichem Gebäck mit Tee und Kaffee ein.

Jan Goedelt hat sich ganz auf die Naturfotografie spezialisiert. An seine Motive geht er durchaus mit wissenschaftlichem Interesse heran, besonders die Ornithologie hat es ihm angetan. Aber neben Studien von Vögeln finden sich auch Reptilien, Krabbeltiere, Wildtiere, Pflanzen und Landschaften vor seiner Linse wieder. Seine Motive sucht sich Jan Goedelt hauptsächlich in den frühen Morgen- und den späteren Abendstunden in Norddeutschland, bevorzugt in Schleswig-Holstein. Entweder geht er aktiv auf die Fotopirsch oder er sitzt gut getarnt in einem Zelt, um auf eine ansprechende, fotogene Szene zu warten. Ebenso gern liegt er still und getarnt im Watt oder am Strand von Nord- und Ostsee und hofft z.B. auf Vögel in Aktion. Mit seinem Makro-Objektiv geht Jan Goedelt bevorzugt auf Motivsuche unter Schmetterlingen und Libellen. Er hält auch Vorträge zur Vogelfotografie und veröffentlicht seit rund zwanzig Jahren bebilderte, hauptsächlich vogel- und naturkundliche Beiträge in verschiedenen Zeitschriften sowie Fotos in Fachbüchern, Kalendern und Ausstellungen. Im Vordergrund der aktuellen Ausstellung stehen eindrucksvolle Situationen und Porträts, entstanden in der norddeutschen Natur, teilweise kombiniert mit attraktiven Lichtstimmungen.

Schaf- und Rosenwochenende mit Kunsthandwerkermarkt am 22./23. Juni

Ende Juni, nämlich am 22. und 23.6., findet wieder das alljährliche beliebte Rosen- und Schafwochenende im und rund um das Haus Peters in Tetenbüll statt.

Wie schon in den Vorjahren gibt es Wissenswertes, Schönes und Köstliches rund um Rosen und einen abwechslungsreichen und sehenswerten Kunsthandwerkermarkt, der draußen rund um den blühenden Rosengarten stattfindet. Hier gibt es zum Beispiel Silberschmuck, Gefilztes, Keramik, historisches Spinnen (Monis Spinnstube), Schmuck, Gartenkeramik, Maritimes, Weidenarbeiten, Handgemachtes aus Schafwolle, Wassersteine, Rosenkeramik, Honig, handgesiedete Seifen, Strandgut-Kunstwerke und alles für den Sommergarten. Auch die Innenräume werden von Kunsthandwerkern genutzt, so gibt es unter anderem Kunsthandwerk von Mitarbeitern des Haus Peters und Modisches. Und ein ausgewähltes Rosenangebot wird natürlich auch wieder angeboten. Auch die IG Baupflege ist mit einem Info-Stand mit Haubarg-Modell, Büchern, Maueranker und Flyern vertreten.

Wie immer ist auch der Landfrauenverein Everschop mit hausgemachten Köstlichkeiten und dekorativen Accessoires dabei und unterstützt so, wie schon in den Jahren zuvor, die Kulturarbeit des Haus Peters ehrenamtlich.

Am 22.6. singt ab 15 Uhr gibt es plattdeutsche Lieder und Texte mit Gitarrenbegleitung mit Peter Kööp und Inge Lorenzen, ein bekanntes Duo, das unterhaltsame Momente garantiert. Kööp und Lorenzen singen und spielen eigene Kompositionen, aber auch bekannte Songs in plattdeutscher Interpretation.

Am 23.6. hält die Wildkräuterexpertin und Naturpädagogin Marion Wick ab 13 Uhr Vorträge zu Wildrosen und Wildkräutern, die Themen richten sich ganz nach den Wünschen der Gäste.

Internationaler Museumstag im Haus Peters: „Einkaufen und leben wie anno dazumal“

Der Internationale Museumstag am 19. Mai steht in diesem Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“.

Das Haus Peters als historischer Kolonialwarenladen bietet daher an diesem Tag die Möglichkeit, das Einkaufen und Leben von anno dazumal nachzuempfinden. Außer den ständigen Exponaten aus den Bereichen Kolonialwaren, Hökerei und Landleben wird der Ladenbereich noch mit zusätzlichen zeitgenössischen Archiv-Stücken dekoriert.

Um einen möglichst genauen zeithistorischen Kontext zu schaffen – der Kaufmannsladen Haus Peters wurde im Jahr 1820 eröffnet – tritt die Drelsdorfer Tanz- und Trachtengruppe auf. Die Mitglieder tragen Trachten aus der Zeit zwischen 1780 bis 1850. Die Männer- und Frauentrachten werden in ihrer Funktion erläutert, es wird gezeigt wie man z.B. das Schieddeck der Haube mit Tüllstickerei verziert, was die unterschiedlichen Hauben für Frauen, die Schultertücher und Schürzen bedeuten oder wie sich die typische Tracht des Mannes, der „Ackermann“, zusammensetzt.

Die Trachtengruppe wird auch historische Tänze vorführen – bei schönem Wetter im Bauerngarten – und sich einfach unter die Besucher mischen. Das Personal des Haus Peters wird an diesem Tag ebenfalls in Trachten auftreten. An der Kasse werden die Einkäufe ins traditionelle Anschreibebuch eingetragen und selbstverständlich wird nur in bar bezahlt.

Einkaufen und Leben im frühen 19. Jahrhundert wird so anschaulich erlebbar gemacht. Ein Mitmachtag für Groß und Klein.

In den Ausstellungsräumen läuft noch bis zum 23.6. die Doppelausstellung „Am Meer“ (Malerei von Ursula Schultz-Spenner und Fotografie von Wilfried Dunckel).

 

19. Mai, ab 15 Uhr.

Imagefilm fürs Haus Peters

Ds Haus Peters möchte einen Imagefilm drehen lassen, um damit besser im Netz und bei Sponsoren Aufmerksamkeit zu bekommen.

Doch so ein Film muss auch erst mal gedreht werden … und professionell soll es ja auch sein. Wir haben dafür das Team von FLORIANFILM gewinnen können.

Wir haben daher eine Spendenaktion ins Leben gerufen – jeder kann spenden, anonym und jeder kann den Betrag spenden, den er sich selbst leisten kann. Auf Wunsch erhalten Sie aber auch eine Spendenbescheinigung – dann setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung.

Hier geht es zur Spendenseite:
https://www.leetchi.com/c/imagefilm-fuers-haus-peters

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns helfen würden, dieses Projekt zu finanzieren – der Link darf gerne weitergeleitet und verbreitet werden – auch das hilft!

Herzlichen Dank!

Und hier ist die Projektbeschreibung:

Der Image-Film „Haus Peters in Tetenbüll“ erzählt die einzigartige Geschichte des historischen Kaufmannsladens von 1820 und präsentiert auch seine heutige Nutzung als Museum, Galerie und Verkaufsraum mit dem Flair von anno dazumal.

Er enthält historische Fotos und Postkarten sowie neu gedrehte, hochwertige Außen- und Innenansichten vom Haus und dem angrenzenden Bauern- und Rosengarten sowie markante Einstellungen von Tetenbüll und der unmittelbaren Umgebung auf Eiderstedt – auch aus der Luft.

An zwei Drehtagen soll mit und ohne Publikum das Haus Peters sowie als kurze Einführung der Ort Tetenbüll gefilmt werden.

Gedreht wird mit verschiedenen professionellen Kameras sowie einer Drohne.

Der Film soll eine Länge von etwa fünf bis sechs Minuten haben und auf der Homepage und zu anderen Gelegenheiten öffentlich gemacht werden. Geplant ist außerdem eine kürzere Variante von ca. zwei Minuten, die für Facebook und andere soziale Medien eingesetzt werden und von den Usern geteilt werden kann.

Der Film kann überdies auch auf Monitoren in der Ausstellung und zur Suche nach weiteren Sponsoren eingesetzt werden. Das ist uns besonders wichtig, denn so können wir uns für zukünftige Spendenaktionen, um dieses Kleinod erhalten zu können, besser und zeitgemäßer präsentieren!

Ein Teil der Produktion wird bereits gesponsert, aber die Kosten für Kamerateam, Kameraequipment, Musik, Ton, Sprecher und Fahrtkosten müssen noch finanziert werden.

Imagefilm von André Schäfer (Buch und Regie)

HD / 16:9

5-6 Minuten und 2 Minuten

Kamera: Harald Schlund

Schnitt: Aksana Dijkstra

Eine FLORIANFILM Produktion

Doppelausstellung „Am Meer!“ im Haus Peters ab 6.4.: Ursula Schultz-Spenner (Malerei) und Wilfried Dunckel (Fotografie)

Am 6. April wird die erste Ausstellung der neuen Saison im Haus Peters in Tetenbüll eröffnet. Auch 2019 wird das Konzept der Doppelausstellungen beibehalten. Unter dem gemeinsamen Ausstellungsmotto „Am Meer!“ treffen diesmal die Malerin Ursula Schultz-Spenner und der Oldensworter Fotograf Wilfried Dunckel zusammen.


Ursula Schultz-Spenner, die in Hamburg und auf Eiderstedt lebt, beherrscht viele Techniken wie Aquarell, Gouache, Eitempera, Acryl oder Ölmonotypie. Sie hat sich hierbei ihre eigene Herangehensweise erarbeitet, die sie je nach Motiv individuell variiert. Das Motiv bestimmt immer mit, welche Technik sie einsetzt. Jede Arbeit erfordert ein eigenes individuelles Bildkonzept. Sie arbeitet in mehreren Bildschichten und bezieht auch Strukturen in den Bildgrund mit ein, sodass die Motive zum Teil eine ungewöhnliche Tiefenwirkung erhalten. Für die Ausstellung im Haus Peters hat sie sich auf Küstenmotive der Region Eiderstedt mit ihren einzigartigen Momenten konzentriert und auch ganz neue Werke mitgebracht.

Das Meer selbst sowie die Strukturen im und am Meer wie Sand, Dünengras, Wellen oder Reet, die sich aus der ständigen Wandelbarkeit durch Wind, Gezeiten und Lichteinfall ergeben, inspirieren die Künstlerin immer wieder aufs Neue. In letzter Zeit experimentiert Schulz-Spenner besonders gern mit der Technik der Ölmonotypie. Mit dieser anspruchsvollen und zeitaufwändigen Technik kann sie schon während des Entstehungsprozesses des Bildes auf diese Wandlungsfähigkeit der Natur reagieren. So ist die Unvorhersehbarkeit der Optik – z.B. des Meerwassers – auch im Entstehungsprozess eines Bildwerkes als malerisches Mittel zugelassen – Maßstab bleibt aber immer die Realisierung des geplanten Bildkonzeptes.
Eine Skulptur des Bildhauers Frido Röhrs, der ebenfalls seine Arbeitsschwerpunkte auf Eiderstedt und in Hamburg hat, ergänzt die Ausstellung.
Schultz-Spenner studierte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg
Illustration bei Wilhelm M. Busch, Gero Flurschütz sowie Siegfried Oelke sowie Grafikdesign mit Diplomabschluss. Sie war lange Jahre als freiberufliche Grafikdesignerin tätig und schloss zusätzlich noch ein Malereistudium bei Gerd Krenckel ab. Sie ist in verschiedenen Künstlergruppierungen aktiv, unternehmt regelmäßig Malreisen ins In- und Ausland und kann auf eine beachtliche Reihe von Ausstellungen zurücksehen.
(http://www.ursula-schultz-spenner.de)

Der Oldensworter Wilfried Dunckel fühlt sich im Nationalpark Wattenmeer zu Hause. Viele seiner Fotografien entstehen hier, sozusagen vor seiner Haustür. In einer Kabinettausstellung zeigt er einen Ausschnitt seiner beeindruckenden Landschaftsfotografie. Sein Motto lautet: „Bilder gehören an die Wand“ – folgerichtig waren seine Arbeiten bereits in zahlreichen Ausstellungen zu sehen.
Sein Thema ist die Naturfotografie und hier vor allem Meer- und Küstenmotive, nicht nur hier im Norden, sondern auch in Schottland, Kanada, Alaska oder Skandinavien.

Ursprünglich kommt Dunckel aus der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie, ist dann aber auf die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Fotografie umgestiegen. Seine Bilder, früher eigenhändig in der Dunkelkammer entwickelt, produziert er heute mit einem Fine Art Printer selbst und kann so auch durch den Fotodruck Einfluss auf das Endprodukt nehmen, so z.B. durch die Papierauswahl.
(http://wilfried-dunckel.de)

Eröffnung: 6.4., 15 Uhr: Dieter Staacken führt in die Ausstellung von Ursula Schultz-Spenner ein. Künstlergespräch mit Wilfried Dunckel.
Dauer der Ausstellung: 6.4. – 23.6.
Öffnungszeiten: bis Mai: Di.-So.: 14-18 Uhr, ab Juni: Di.-So.: 11-18 Uhr.

Weitere Termine während des Ausstellungszeitraums:
28.4., 11-18 Uhr
Tag des offenen Ateliers – Ursula Schultz-Spenner gibt vor Ort im Haus Peters Einblicke in ihre Malerei

19.5., 14-18 Uhr
Internationaler Museumstag: Museen – Zukunft lebendiger Traditionen
„Einkaufen und leben wie anno dazumal“, zu Gast ist die Tanz- und Trachtengruppe Drelsdorf

22./23.6.
Schaf- und Rosenwochenende mit Kunsthandwerkermarkt, Musik u.v.m.

Malerei und Grafik „(Zwischen) Himmel und Erde“ trifft auf „Digitale Malerei“

Am 10. November wird eine neue Doppelausstellung eröffnet; die letzte in diesem Jahr, dafür läuft sie aber bis Ende März 2019. Erneut treffen zwei Kunstrichtungen aufeinander. Der Grafiker und Maler Augustin M. Noffke aus Ratzeburg zeigt Arbeiten zum Thema „(Zwischen) Himmel und Erde“ und der Flensburger Fotograf und Mediendesigner Bernt Hoffmann präsentiert eine Auswahl seiner „Digitalen Malerei“.

Noffkes (* 1958) Bilder sind Momente der sinnlichen Erfahrung von Natur und Menschlichkeit. Die Motive erscheinen teils experimentell, teils träumerisch. Es gibt für den Betrachter viel zu entdecken in Noffkes Aquarellen, Radierungen und Mischtechnik-Bildern. Und was man entdeckt, ist schwer zu fassen, schwer festzuhalten. Ein Rezensent brachte gar mal den Begriff „Schlachtfeld der Kunst“ ins Spiel, und tatsächlich hat man den Eindruck, der Künstler würde auf dem Mal- oder Radieruntergrund Kämpfe austragen. Intimes und Erotisches trifft hier auf Figuren, die anmuten wie steinzeitliche Höhlenmalereien, aus dem Untergrund schimmern Schriftzüge hindurch und warten auf ihre Dechiffrierung, Flächiges trifft auf Skizzenhaftes. Noffkes Bilder wirken so, als seien sie immer noch mitten in ihrem Entstehungsprozess, verharren in der Schwebe, wie Erzählungen, die kein Ende finden.
Noffke hat von 1980-1987 an der Christian- Albrechts-Universität, Kiel Kunstgeschichte, Philosophie, Theologie, Psychologie und Pädagogik studiert und parallel dazu Grafik bei Ekkehard Thieme und Malerei bei Harald Duwe an der Muthesius Hochschule, Kiel, erlernt. Seit 1982 ist er in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen vertreten.

„Noffke erzählt keine geschlossene Geschichte, und es geht ihm auch nicht um eine verbindliche landschaftliche Ansicht. Stattdessen sind es die Erinnerungen und Erfahrungen, womöglich auch Überlegungen, und vor allem die Sehnsüchte nach dem Unvorhersehbaren, die seine Arbeiten auslösen und in ihrem Erscheinungsbild prägen.“ (U. Haupenthal)

Die „Digitale Malerei“ ist hingegen eine Kunstform, die der Flensburger Bernt Hoffmann in unendlich vielen Experimenten seit 2007 entwickelt und in den Folgejahren immer weiter verfeinert hat. Der gelernte Fotograf verwandelt „normale“ Fotografien in malerisch wirkende Bildwerke. Hierzu wird zunächst jedes Foto mit meist drei aufeinander abgestimmten Software-Komponenten – per digitalem Tuschkasten – bearbeitet und erlangt sozusagen durch die Wegnahme von Bildinformation ein Aussehen, das wirkt, als sei es mit Pinsel und Farbe von Hand gemalt worden. Seit Herbst 2017 gibt es noch einen weiteren Verfahrensweg, der den Künstler zur nächsten Stufe, der „Digitalen Malerei 2.0“, führt. Seine Bilder strahlen eine Zeitlosigkeit aus, denn er fühlt sich keinem Stil, keinem Mainstream verbunden.

Für die Ausstellung im Haus Peters hat sich Bernt Hoffmann vor allem auf Eiderstedt- und Nordfriesland-Motive konzentriert. Zunächst sind bis Februar die Eiderstedt-Bilder zu sehen und im Februar findet ein Wechsel statt, der dann auch schon einen Hauch Frühling in die Ausstellung bringt und sich mehr auf den Bereich Husum konzentriert. (https://www.bernt-hoffmann.de/)

 

Doppelausstellung Augustin M. Noffke „(Zwischen) Himmel und Erde“ (Grafik, Malerei) und Bernt Hoffmann „Digitale Malerei“ (Fotografie)

Eröffnung: 10.11., 15 Uhr: Zur Eröffnung findet ein Künstlergespräch mit den beiden Künstlern statt.

 

23.2.2019, 15 Uhr: Künstlergespräch und Einblicke ins Atelierleben mit den ausstellenden Künstlern

 

10.11.2018 – 24.3.2019

Öffnungszeiten: Di.-So.: 13-17 Uhr. Januar/Februar: nur Sa./So. 13-17 Uhr. März: Do.-So.: 14-18 Uhr

 

Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerk

Der August im Haus Peters wird wieder bunt und abwechslungsreich. Gestartet wird am 4. und 5. August mit dem „Bunten Sommerwochende“.

Ein Kunsthandwerkermarkt, der draußen im Garten und auch in den Innenräumen stattfindet, bietet ein breitgefächertes Angebot für jeden Geschmack, hier gibt es zum Beispiel: Silberschmuck, Keramik, Gartenkeramik, Filzarbeiten, Mode, Altes Leinen, Schmuck, Weidenarbeiten, historisches Spinnen (Monis Spinnstube), Maritimes, Wassersteine sowie fotografische Arbeiten. Weil es im vergangenen Jahr so gut ankam, wird es auch wieder einen Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten geben, die ausschließlich von Haus-Peters-Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. Kunsthandwerk aus dem Krämerladen sozusagen. Viele Kunsthandwerker kennt man aus den letzten Jahren oder dem Rosenwochenende im Juni. Es wird aber auch ganz Neues geben.

Am Samstag, 4.8. 12 Uhr statten Lammkönigin und Lammprinzessin (Lammkönigin Marleen Westensee und Lammprinzessin Heike Marit Carstensen) dem Haus Peters einen Besuch ab. Und am Sonntag (15 Uhr) spielt, wie schon in den Vorjahren, das beliebte Duo Vio und Lou – „Vilou“ – ihre TIDE‐ LOUNGE Musik, die einen entspannten und unterhaltsamen Nachmittag garantiert.

 

4. und 5.8.: 11-18 Uhr
Öffnungszeiten Juni-September: Di.-So.: 11-18 Uhr

Ole West: ab 7. Oktober im Haus Peters

Leuchttürme und Mee(hr)

Ab dem 7. Oktober zeigt das Haus Peters eine Ausstellung mit Arbeiten von Ole West (*1953). Der Grafiker, Maler und Illustrator ist ein Künstler des Nordens und der Küste; seine Motive und Bücher – Leuchttürme, Schiffe, Seezeichen, Seekarten, Fische, Maritimes, Meer & mehr in kreativer Mischtechnik – kennt fast jeder. Daher auch der Titel der Ausstellung „Leuchttürme und Mee(h)r“. Ole West, der lange auf Norderney lebte und jetzt in Wedel an der Elbe bei Hamburg wohnt, hat hier seinen Lebensmittelpunkt, hier fühlt er sich mit Landschaft und

Menschen verbunden, was sich natürlich in seiner Kunst niederschlägt. Für die Ausstellung im Haus Peters hat er viele neue Motive aus dem Jahr 2017 mitgebracht, thematisch und technisch bunt gemischt. Die Elemente des küstennahen Lebens gehören zu den immer wiederkehrenden, aber sich auch ständig wandelnden Themen seiner Werke. In der Ausstellung wird er einen Querschnitt durch sein Werk zeigen – Neues, aber auch solches mit Wiedererkennungswert.

Von seinem Standort aus zieht Ole West jedoch auch seine Kreise, bereist fast ganz Europa (u.a. Irland, Dänemark, Schottland, Niederlande), aber auch die USA. Überall entstehen Zyklen mit regionalen Motiven: Aquarelle, Zeichnungen, Ölbilder, und natürlich auch immer wieder Leuchttürme, aber auch Bildbände, die die diese Reisen illustrieren.
Eine Besonderheit seiner Kunst ist, dass er oft ungewöhnliche Maluntergründe verwendet: Anstelle von Leinwand oder Papier entstehen viele seiner maritimen Motive auf Seekartenausschnitten, die thematisch einen Bezug zum dargestellten Motiv bilden. Der collagenhafte Charakter dieser Technik macht seine Bilder so unverwechselbar. Entstanden ist diese Technik durch einen Zufall: “Ich hatte eine alte Seekarte zu Hause liegen und habe einfach aus dem Kopf einen Leuchtturm darauf gemalt.” Und dabei ist er geblieben. Mittlerweile hat er jeden Leuchtturm an Deutschlands Küsten porträtiert und schon sehr viele Leuchtzeichen aus ganz Europa. Leuchttürme sind nun mal seine Leidenschaft.

Ole West studierte Malerei sowie Buchillustration bei den Professoren Siegfried Oelke und Manfred Grossmann von 1975 bis 1979 an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Erste Berufspraxis erhielt der Diplom-Designer dann beim NDR, Studio Hamburg und beim Ernst-Deutsch–Theater. Hier entstehen Entwürfe für Film – und Theaterkulissen und für Messestände.

Seit 1982 arbeitet Ole West erfolgreich als freier Maler, Zeichner, Buchautor- und Illustrator. Zahlreiche Ausstellungen, Radio- und Fernsehbeiträge, kleine, limitierte Editionen sowie Drucke in hohen Auflagen, u.a. von Kochbüchern, zeugen von seiner Schaffenskraft. Im eigenen Verlag Tidenhub werden Bücher und Grafiken vertrieben.

Ausstellungsdauer Ole West: 7. Oktober – 25. Februar 2018

Eröffnung: 7.10, 15 Uhr: Ole West im Gespräch, Signierstunde.

 

 Sonstige Veranstaltungen im Verlauf der Ausstellung:

 18.11., 15 Uhr: „Seemannsgarn“ – Extra-Veranstaltung zur laufenden Ausstellung.

(Vor-)Weihnachtszeit: Gönnen Sie sich eine Auszeit vom Weihnachtsstress im Haus Peters!

 14.12., 19 Uhr: Nordfriesischer Advent – heitere Lesung mit Musik

21. Februar, 14.30 Uhr – Tetenbüller Futjesessen am Biike-Tag

Öffnungszeiten:

Oktober – Dezember: Di.-So.: 13-17 Uhr.  Jan./Febr.: Sa./So.: 13-17 Uhr
Hl.Abend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester geschlossen.

19.11.: 25 Jahre Förderverein Haus Peters – ein erzählender Rückblick

Am 19.11., ab 15 Uhr, blicken Freunde, Gründer und Mitarbeiter des Haus Peters zurück. Wie war es, als vor 25 Jahren der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet wurde? Wie liefen die ersten Jahre ab, wie entwickelte es sich weiter? Dieser Termin ergänzt die aktuelle Ausstellung „25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters“, die noch bis zum 26.2.2017 läuft.

Zum Auftakt der Veranstaltung wird es eine kleine Übersicht über die Geschichte des Haus Peters von Hila Küpper geben. Dann spricht Sönnich Volquardsen, der von 2001-2013 Vorsitzender des Fördervereins Haus Peters e.V., war. Danach berichten Bernd Ipsen und Uwe Renfranz über die Sanierung des Gebäudes und erläutern die damaligen Baumaßnahmen. Es schließt sich ein anekdotischer Teil an, in dem sich die früheren Mitarbeiterinnen Erna Ingwersen, Gisela Oesen und Ilse Möller an ihre Tätigkeit im Haus Peters erinnern. In der Pause versorgt Ingrid Wolf, die ebenfalls schon fast von Anfang an dabei war, die Gäste mit Kaffee und Kuchen und kleinen Anekdoten. Es spielt begleitend Rainer Martens aus Garding.


Danach treten Henning Möller, ehemaliger Bürgermeister von Tetenbüll und Mitbegründer des Fördervereins, und Helmut Oesen (langjähriges Vorstandsmitglied im Verein) in den Dialog. Es geht um die Fragen: Wie wurde der Verein etabliert? Wie kam die Idee damals bei der Bevölkerung an? Welche Hürden mussten genommen werden?

Zum Abschluss zieht Dr. Katrin Schäfer, die jetzige Geschäftsführerin, sozusagen die aktuelle Bilanz und wagt einen Ausblick in die Zukunft. Der Nachmittag wird moderiert vom aktuellen 1. Vorstand Wolfgang Jansen.

1991 wurde der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet, um den ehemaligen Kolonialwarenladen neu zu beleben: einerseits durch einen Ladenbetrieb, andererseits durch Dauerausstellungen und einen wechselnden Galeriebetrieb. Das Haus Peters sollte mehr sein als ein normales Heimatmuseum.

Die ersten Aktivitäten 1991/92 unter der damaligen Geschäftsführerin Kathrin Schumann umfassten einen Dezember- und Ostermarkt, danach wurden erste Ausstellungen präsentiert – eine Kunstausstellung mit Werken von Otmar Alt sowie die Teddybärenausstellung „Teddy Tedt“, die beide überregional Beachtung fanden. Es folgten unter der Nachfolgerin Brigitta Seidel Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009). Aus diesen Ausstellungen ging auch die ständige Ausstellung hervor, die die historische Atmosphäre des Hauses zusätzlich betont und die Besucher quasi auf eine kleine Zeitreise einlädt.

Das Giebelzimmer in der Mitte des Hauses wurde am 11. Oktober 1997 dem Hamburger Künstler Horst Janssen gewidmet. Aus Fördermitteln der Lottozentrale des Landes Schleswig-Holstein konnte die berühmte „Eiderlandmappe“ des Künstlers erworben werden, die hier als Dauerausstellung gezeigt wird.

Das Verzeichnis der Künstler, die in 25 Jahren ausstellten, liest sich wie das Who’s Who der norddeutschen Kunst. Fast alle Künstler der Gruppe der Norddeutschen Realisten waren schon zu Gast: z.B. Nikolaus Störtenbecker, Tobias Duwe, Ulf Petermann, Erhard Göttlicher, Till Warwas, Lars Möller, Brigitta Borchert, Michael Arp, Frauke Gloyer. Andere bekannte Künstlernamen sind Otmar Alt, Chagall, Jens Rusch, Susanne Wind, Gisela Mott-Dreizler, Manuel Knortz oder Gesche Tietjens, um nur einige zu nennen. Kunsthandwerkermärkte und Themenwochenenden um Rosen, Schafe und Meer runden das Programm ab. Insgesamt fanden in 25 Jahren über 80 Ausstellungen statt, an die diese Jubiläumsausstellung erinnern soll.

25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters – ab 22. Oktober

Zu einer Jubiläumsausstellung, die ab dem 22. Oktober 2016 läuft, finden sich noch einmal fast alle Künstler, die in den vergangenen 25 Jahren im Haus Peters ausstellten, zu einer Gemeinschaftsausstellung zusammen.

36 Künstler spendeten ein oder mehrere Kunstwerke für diese retrospektive Kunst-Schau zum Thema „25 Jahre Kunst und Kultur“, die unter der Schirmherrschaft des Landrats Dieter Harrsen steht und zudem mit einem ausführlichen Katalog dokumentiert wird. Die Ausstellung umfasst knapp 50 Exponate in den unterschiedlichsten Techniken wie Grafik, Öl- und Acrylarbeiten, Fotografien, Aquarelle und Skulpturen und dokumentiert die Bedeutung des Haus Peters als wichtigen Kulturstandort der Region. Die Ausstellung hat kein Oberthema, die Auswahl soll vielmehr einen repräsentativen Querschnitt der Kulturarbeit der letzten 25 Jahre dokumentieren. Trotzdem zeigen sich, obwohl die Auswahl jeweils dem Künstler überlassen blieb, eindeutige Tendenzen. So wird es eine Abteilung mit Malern der Norddeutschen Realisten geben, eine umfangreiche Grafikschau, aber auch die Sparte der Aquarellmaler und Fotografen wird vertreten sein.

1991 wurde der Förderverein Haus Peters e.V. gegründet, um den ehemaligen Kolonialwarenladen neu zu beleben: einerseits durch einen Ladenbetrieb, andererseits durch Dauerausstellungen und einen wechselnden Galeriebetrieb. Das Haus Peters sollte mehr sein als ein normales Heimatmuseum.

 Die ersten Aktivitäten 1991/92 des neu gegründeten Fördervereins unter der Leitung von Kathrin Schumann umfassten einen Dezember- und Ostermarkt, danach wurden erste Ausstellungen präsentiert – eine Kunstausstellung mit Werken von Otmar Alt sowie die Teddybärenausstellung „Teddy Tedt“, die beide überregional Beachtung fanden. Es folgten unter der Leiterin Brigitta Seidel (2000-2013) Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009).

Ausstellungen zum Thema „Dörflicher Warenhandel vom 18. bis 20. Jahrhundert“, wie z.B. „Landhökerei“ (2000), Kolonialwaren (2001), Markenwaren (2002), „Als Tante Emma noch bediente“ (2009). Aus diesen Ausstellungen ging auch die ständige Ausstellung hervor, die die historische Atmosphäre des Hauses zusätzlich betont und die Besucher quasi auf eine kleine Zeitreise einlädt.

Das Giebelzimmer in der Mitte des Hauses wurde am 11. Oktober 1997 dem Hamburger Künstler Horst Janssen gewidmet. Aus Fördermitteln der Lottozentrale des Landes Schleswig-Holstein konnte die berühmte „Eiderlandmappe“ des Künstlers erworben werden, die hier als Dauerausstellung gezeigt wird.

Das Verzeichnis der Künstler, die in 25 Jahren ausstellten, liest sich wie das Who’s Who der norddeutschen Kunst. Fast alle Künstler der Gruppe der Norddeutschen Realisten waren schon zu Gast: z.B. Nikolaus Störtenbecker, Tobias Duwe, Ulf Petermann, Erhard Göttlicher, Till Warwas, Lars Möller, Brigitta Borchert, Michael Arp, Frauke Gloyer. Andere bekannte Künstlernamen sind Otmar Alt, Chagall, Jens Rusch, Susanne Wind, Gisela Mott-Dreizler, Manuel Knortz oder Gesche Tietjens, um nur einige zu nennen. Kunsthandwerkermärkte und Themenwochenenden um Rosen, Schafe und Meer runden das Programm ab. Insgesamt fanden in 25 Jahren über 80 Ausstellungen statt, an die diese Jubiläumsausstellung erinnern soll.


Folgende Künstler haben ein oder mehrere Kunstwerke gespendet:
Otmar Alt, Anna Arnskötter, Otto Beckmann, Brigitta Borchert, Marianne Breckwoldt, CHAU TRAN (QING LIAN), Tobias Duwe,Rosemarie Gaede, Frauke Gloyer, Erhard Göttlicher, Peter Haefcke,Karl-Heinz Höppner,Horst Janssen / Galerie St. Gertrude,Manuel Knortz,Hans-Ruprecht Leiß,Hannes Mercker,Gisela Mott-Dreizler (Reinhard Scheuble – Die Quetsche),Angelika Nitsch,Günter Nommsen,Siri Pasina, Julia Pasinski, Ulf Petermann, Frauke Petersen, Peter F. Piening, Karina Reck, Jens Rusch, Ingrid M. Schmeck, Ulrich Schmied, Ursula Schultz-Spenner, Lothar Seruset, Nikolaus Störtenbecker, Peter Streicher, Gesche Tietjens, Till Warwas, Wolfgang Werkmeister, Susanne Wind.

 Dauer der Jubiläumsausstellung: bis 26.2.2017

Eröffnung „25 Jahre Kunst und Kultur“: 22. Oktober, 15 Uhr.

Einführung in die Ausstellung: Dr. Thomas Gädeke, Schloss Gottorf

Grußworte: Schirmherr der Ausstellung Landrat Dieter Harrsen

Musikalische Umrahmung: Vilou

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Hrsg. von Katrin Schäfer, 96 Seiten. 36 farbige Abbildungen. 9,50 €

Zum Jubiläum wird außerdem die erste Publikation des Haus Peters wieder neu aufgelegt: Kathrin und Bernd Schumann: Teddy Tedt in Tetenbüll. Edition Haus Peters. 1993 (neu: 2016). 7,95 €


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