Internationaler Museumstag am 18. Mai – Zündholzschachteln von Uwe Saß

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Unter dem Motto „Sammeln verbindet – Museum collections make connections“ zeigen Museen zu diesem Anlass ausgewählte Beispiele aus eigenen oder privaten Sammlungen.
Das Haus Peters zeigt an diesem Tag ab 15 Uhr exklusiv die schönsten, kostbarsten und originellsten Exponate aus der privaten Zündholzschachtelsammlung des Husumers Uwe Saß.


Der 56jährige Uwe Saß steht sozusagen im wahrsten Sinn des Wortes auf “alte Schachteln”. Diesem Hobby, das unter Fachleuten Phillumenie bezeichnet wird, geht er schon seit 1980 nach; bei einem Unfall war sein linker Arm gelähmt und der Umgang mit den kleinformatigen Schachteln und Streichhölzern war für ihn zunächst so etwas wie ein Training; daraus entwickelte sich aber eine richtige Sammelleidenschaft, auch wenn es gesundheitlich leider nicht bergauf ging. Seitdem hat er mehrere Hundert Streichholzschachteln, Briefchen und Etiketten zusammengetragen. Darunter auch viele historische Schachteln, wie die “Priester-Hölzer” von 1909, aber auch internationale und sogar regionale Raritäten.

Als „Liebhaber des Lichts“, denn so heißt der Fachbegriff im Deutschen, erfreut er sich an diesen kleinen Kunstwerken, die die meisten Leuten nur als reine Wegwerfartikel kennen und die heute, im Zeitalter des Einwegfeuerzeugs, langsam in Vergessenheit geraten. Ein Stück Nostalgie könnte man sagen, das sich natürlich hervorragend in die Atmosphäre des historischen Kaufmannsladen des Haus Peters einfügt, gehörten Zündhölzer doch einst zum klassischen Warenangebot.
Am 18. Mai wird Uwe Saß im Haus Peters anwesend sein und Anekdoten rund um seine Sammelleidenschaft und die ausgestellten Streichholzschachteln erzählen.
Die Ausstellung wird musikalisch begleitet von der Percussion-Gruppe „Trommeltomtom“ aus Langenhorn.

18. Mai, ab 15 Uhr.

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