Haus Peters

Neue Ausstellung mit Julia Pasinski ab 31.7.!

Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt – die zweite Einzelausstellung mit Julia Pasinski

 

Im Bereich des Kulturprogramms hat sich das Haus Peters zu einer Neuerung entschlossen. Im Fokus steht diesmal eine Künstlergruppe, die sich zunächst in einer Gemeinschaftsausstellung präsentierte und dann in drei weiteren Ausstellungen jeweils die individuellen Sichtweisen der drei Künstlerinnen beleuchten wird. Zu sehen sind dann auch aktuelle Werke, die während diverser Malsymposien auf Eiderstedt entstehen werden. Nachdem am 18. April die Gemeinschaftsausstellung der Künstlergruppe „Roter Hahn“ zum Thema „Plenairmalerei aus Norddeutschland und Eiderstedt“ mit Julia Pasinski, Anke Gruss und Barbara Hirsekorn startete, folgt nun ab 31.7. (bis 12.9.) die Einzelausstellung mit Julia Pasinski, die bereits 2016 im Haus Peters ausstellte. https://juliapasinski.de/

Julia Pasinski

Pasinski liebt die Nordseeküste, das Meer, die Weite, die Salzwiesen und Vögel, stammt sie doch selbst von einer Nordseeinsel und verbringt ihre Freizeit am liebsten auf der Hallig Oland. Hier in der Natur findet sie täglich neue Impulse, kann Spontaneität ausleben, neue Motive entdecken – und sich dabei immer treu bleiben, nämlich ihrer Liebe zur realistischen Malerei.

Aquarell und Öl sind ihre liebsten Techniken, bisweilen übt sie sich in Acrylmalerei oder im Linolschnitt; bevorzugt wird allerdings die Aquarelltechnik, weil sie einen Hauch von Flüchtigkeit widerspiegelt und sie als Künstlerin besser mit den Tonwerten spielen kann. Die Aquarelle haben keine festen Grenzen mehr, treten quasi aus sich selbst heraus, direkt auf den Betrachter zu, sind mal zart, mal kräftig, mal verspielt, mal nachdenklich, mal frei in der Ausführung, im Grunde aber immer so gemalt, dass man das porträtierte Objekt oder Tier wiedererkennen kann.

Julia Pasinski

Julia Pasinski ist gelernte Grafik-Designerin. Bereits in ihrer Jugend gewann sie mehrere Preise (Malwettbewerbe des Magistrats Westerland und dem Kultusministerium in Kiel) und nahm an verschiedenen Ausstellungen auf Sylt und dem nordfriesischem Festland teil.

Nach ihrem Studium in Hamburg arbeitete sie in Werbeagenturen in Brüssel, Flensburg und Hamburg und fertigte u.a. Illustrationen an. Seit 2005 zeigt sie ihre Arbeiten regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen. Seit 2014 arbeitet sie als freischaffende Malerin. Im Frühjahr 2019 war sie Stipendiatin in Lüneburg und im selben Jahr bezog sie ihr Atelier auf dem Kulturhof Beimoor in Ahrensburg.

 

Julia Pasinski

31.7. – 12.9.: Julia Pasinski – Einzelausstellung – https://juliapasinski.de/

Eröffnung Sa., 31.7., 15 Uhr – unter Vorbehalt, wenn, dann im Freien

Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll, www.hauspeters.info

post@hauspeters.info, Tel.: 04862-681

Öffnungszeiten: Di.-So.: 13-18 Uhr

 

Windige Geschichten und Hinterland/Neuland im Haus Peters ab 18.8.

“Windige Geschichten im Neuland”

Neue Doppelausstellung im Haus Peters in Tetenbüll

Am 18. August wird eine neue Doppelausstellung eröffnet. Erneut treffen zwei Kunstrichtungen aufeinander. Von Hartmut R. Berlinicke (1942-2018) ist unter dem Titel „Windige Geschichten“ eine retrospektive Grafikauswahl seines Lebenswerkes zu sehen, während Torsten Richter mit „Neuland/Hinterland“ seine fotografischen Arbeiten zeigt.

Hartmut R. Berlinicke arbeitete vorzugsweise im Bereich Druckgrafik und in der Technik der mehrfarbigen Aquatintaradierung, die ihm erlaubte, einen Farbton in verschiedenen Abstufungen flächig wiederzugeben. Der Künstler lebte viele Jahre in Wildeshausen, wo er auch sein Atelier und seine Galerie betrieb.

„Bilder entstehen als formaler Protest oder als Tröstung. Meine Bilder beinhalten den Dialog mit der Erinnerung an den letzten Augenblick oder gar an die früheste Zeit meiner Kindheit.
Sie sind auch Tagebuchnotiz in der Beziehung zu Weggefährten, auch mal Auseinandersetzung mit Zeitung und Tagesthemen. Als solides Handwerk entstehen meine Arbeiten trotz aller Anstrengung spielerisch und entwickeln sich im Arbeitsprozess unerwartet ausgebufft zu existenziellen Lebensmitte, natürlich durch die Nachsicht und die kritische Anteilnahme meiner Umwelt.“

Berlinicke war ein Meister der Grafik, er beherrschte alle Techniken – von der Radierung mit Kaltnadel, über die Farbaquatinta bis hin zu Sieb- und Holzdruck. In diesem Jahr hätte er sein 50jähriges Künstlerjubiläum feiern können. Berlinicke schreckte vor keinem Thema zurück. So setzte er sich in mehreren Mappenwerken und Zyklen mit dem Holocaust und dem Judentum auseinander, oder widmete sich sensiblen Themen wie Tod und Religion. Gleichermaßen liebte er aber Landschaften, Natur, Architektur und die kleinen, scheinbar unsichtbaren Dinge, die sonst niemand beachtet. Was alle seine Werke kennzeichnet, ist, dass der Betrachter immer sehr genau hinschauen muss. Dann findet er Anspielungen, Zitate und ironische Brechungen, die seine Motive in der Schwebe lassen zwischen Realität und Vision.

Die Ausstellung “NEULAND/HINTERLAND” zeigt fotografische Arbeiten des Brunsbütteler Fotokünstlers Torsten Richter. Thematisch steht hier das beobachtende Leben vor und hinterm Deich im Vordergrund, unter Vermeidung der zu erwartenden Postkartenidylle und unter Zuhilfenahme diverser grafischer und fototechnischer Mischtechniken.

Die Bilder entwickeln hierbei eine elementare Eigenständigkeit, die ihren Ursprung nicht verhehlt, und gleichzeitig eine Tür öffnen, die einen universellen Zugang ermöglicht. So entstehen teils klassische Motive in völlig neuen Intensitäten, während auf der anderen Seite besonders der Verzicht auf das Offensichtliche den Betrachter in eine abstrahierte Wahrnehmung mitnimmt, und so den Blick nach innen lenkt.

“Neuland“ ist nicht nur eine geographische Landmarke, sondern vor allem ein psychologischer Startpunkt einer subjektiven Wahrnehmung. Bekanntlich ist es zunehmend schwierig, auf einer Landkarte noch weiße Flecken zu entdecken. Deswegen geht es weniger darum, WAS man sieht, sondern vielmehr darum WIE man das Gesehene interpretiert. Der Brunsbütteler Fotokünstler Torsten Richter hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Land hinterm Deich (und dem Treiben vor dem Deich) einige neue und ungewöhnliche Eindrücke abzutrotzen.

Mit Hilfe der Fotografie und verschiedenster Mal- und Mixed-Media-Techniken wird hierbei nicht einfach die Realität in bekannter Form abgebildet, sondern Bild und Betrachter in eine Position versetzt, die in einem hohen Maße subjektiv bleibt.” https://www.trchtr.de/

Doppelausstellung: Hartmut R. Berlinicke: „Windige Geschichten“ (Grafik) und Torsten Richter „Neuland/Hinterland“ (Fotografie)

Eröffnung: 18.8., 15 Uhr:

- Einführung in das Werk Berlinickes: Otto Beckmann – Künstlerkollege
- Künstlergespräch mit Torsten Richter

 18.8.- 28.10.2018

10.9.: Tag des offenen Denkmals mit Uwe Thomas Guschl

Uwe Thomas Guschl (*1945), der vor allem für seine schwungvolle, mit außergewöhnlicher Ausdruckskraft kombinierte Malerei bekannt ist, ist noch bis zum 24. September mit seiner Ausstellung “Häuser, Hütten, Scheunen, Ställe“ im Haus Peters zu Gast.

Am 10.9., dem „Tag des offenen Denkmals“, wird er ab 15 Uhr durch seine Ausstellung führen und Fragen der Besucher zu seinen Bildern und seiner Technik beantworten. Im Dialog mit den Besuchern wird er Einblicke ins Atelierleben geben und sozusagen kleine Geheimnisse rund um sein Schaffen lüften.

Seine bevorzugte Technik ist die Ölmalerei, seine Bildthemen verarbeitet er vorzugsweise in Serien. Es sind norddeutsche und nordeuropäische Landschaften, Variationen ein und desselben Motivs, oft mit Gebäuden oder Formationen, die den Blick des Betrachters anziehen, sich aber gleichzeitig harmonisch in das Bild einfügen. Die Wiedergabe seiner Motive ist stark verdichtet und abstrahiert. So, als würde er die Essenz der Dinge auf die Leinwand bannen. Früher malte er bevorzugt die reine Landschaft, heute steht das Objekt im Vordergrund, die Landschaft bleibt nur angedeutet, aber dennoch präsent.

In Guschls Bildern sind nie Menschen zu sehen, aber dennoch spürt man, dass seine Häuser und Hütten bewohnt sind oder dass Mensch und Tier ihre Spuren hinterlassen haben. „Oft sind Behausungen auch Spiegelbilder menschlicher Beziehungen“, so der Künstler.

Häuser, Hütte, Scheunen, Ställe – das sind alles sind nicht nur Behausungen, sondern sie spenden auch Schutz, sie zähmen quasi die zeitlose Natur, sie sind Symbole einer Suche nach Heimat. „Ich erzähle keine Geschichten, aber es finden Geschichten in meinen Bildern statt“ – und diese Geschichten zu entdecken, ist Aufgabe des Betrachters: So entsteht eine ständige Zwiesprache zwischen ihm und dem Künstler.

Seine malerische Handschrift ist kraftvoll, impulsiv, emotional, mit raschen Pinselstrichen bringt er seine Sujets auf die Leinwand. Mal greift er zu kräftigen Farbtönen, mal spielt er mit Farbnuancen, die fast Ton in Ton daherkommen. Das Bild entsteht während des Malprozesses, wobei Guschl so gut wie nie korrigiert. Lieber belässt er es bei informellem Farbmustern oder skizzenhafter Spontaneität, als dass er Gefahr läuft, ins allzu Naturalistische abzugleiten. Die Wiedergabe von Atmosphäre, Licht, Witterung und Oberflächenstrukturen ist ihm wichtiger. Seine Werke sind nicht seelenloses Abbild, sondern sie sind das pure Leben.

 

10.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals: Künstlergespräch und Einblicke ins Atelierleben mit Uwe Thomas Guschl

Uwe Thomas Guschl im Haus Peters: “Häuser, Hütten, Scheunen, Ställe“

Uwe Thomas Guschl (*1945), der vor allem für seine schwungvolle, mit außergewöhnlicher Ausdruckskraft kombinierte Malerei bekannt ist, wird ab dem 8. Juli im Haus Peters mit der Ausstellung zu Gast sein.
Seine bevorzugte Technik ist die Ölmalerei, seine Bildthemen verarbeitet er vorzugsweise in Serien. Es sind norddeutsche und nordeuropäische Landschaften, Variationen ein und desselben Motivs, oft mit Gebäuden oder Formationen, die den Blick des Betrachters anziehen, sich aber gleichzeitig harmonisch in das Bild einfügen. Die Wiedergabe seiner Motive ist stark verdichtet und abstrahiert. So, als würde er die Essenz der Dinge auf die Leinwand bannen. Früher malte er bevorzugt die reine Landschaft, heute steht das Objekt im Vordergrund, die Landschaft bleibt nur angedeutet, aber dennoch präsent.

In Guschls Bildern sind nie Menschen zu sehen, aber dennoch spürt man, dass seine Häuser und Hütten bewohnt sind oder dass Mensch und Tier ihre Spuren hinterlassen haben. „Oft sind Behausungen auch Spiegelbilder menschlicher Beziehungen“, so der Künstler.

Häuser, Hütte, Scheunen, Ställe – das sind alles sind nicht nur Behausungen, sondern sie spenden auch Schutz, sie zähmen quasi die zeitlose Natur, sie sind Symbole einer Suche nach Heimat. „Ich erzähle keine Geschichten, aber es finden Geschichten in meinen Bildern statt“ – und diese Geschichten zu entdecken, ist Aufgabe des Betrachters: So entsteht eine ständige Zwiesprache zwischen ihm und dem Künstler.

Seine malerische Handschrift ist kraftvoll, impulsiv, emotional, mit raschen Pinselstrichen bringt er seine Sujets auf die Leinwand. Mal greift er zu kräftigen Farbtönen, mal spielt er mit Farbnuancen, die fast Ton in Ton daherkommen. Das Bild entsteht während des Malprozesses, wobei Guschl so gut wie nie korrigiert. Lieber belässt er es bei informellem Farbmustern oder skizzenhafter Spontaneität, als dass er Gefahr läuft, ins allzu Naturalistische abzugleiten. Die Wiedergabe von Atmosphäre, Licht, Witterung und Oberflächenstrukturen ist ihm wichtiger. Seine Werke sind nicht seelenloses Abbild, sondern sie sind das pure Leben.

Uwe Thomas Guschl wurde 1945 in Sterup Dingholz, im Kreis Schleswig-Flensburg geboren und studierte von 1972 bis 1977 an der Fachhochschule Hamburg die Fachrichtung Gestaltung. Seit Abschluss des Studiums ist er als Maler und Grafiker tätig und lebt heute in Flensburg, wo er auch sein Atelier betreibt.

Öffnungszeiten während der Ausstellung: Di.-So.: 11-18 Uhr.

Ausstellungsdauer: 8.7. – 24.9.2017

Eröffnung: 8.7, 15 Uhr. Eröffnungsredner: Rüdiger Otto von Brocken

 

Weitere Veranstaltungen im Ausstellungszeitraum:

12./13.8.: Buntes Sommerwochenende mit Kunsthandwerkermarkt

10.9., 15 Uhr: Tag des offenen Denkmals: Künstlergespräch und Einblicke ins Atelierleben mit Uwe Thomas Guschl

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Tipp: An- und Abreise nach Tetenbüll ist auch mit dem RufBUS-Mittleres Eiderstedt möglich.
Spätestens zwei Stunden vor Abfahrt  unter der Nummer 04862-1000 788 (zum Festnetztaruf) oder unter 0171-1205655 (für WhatsApp und SMS) anrufen und den RufBUS an die Wunschhaltestelle bestellen.



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Schafe- und Rosenwochenende am 24. und 25. Juni!

Am 24. und 25. Juni lockt wieder das beliebte „Schaf, Rosen und Meer“-Wochenende Besucher ins Haus Peters.

Hier gibt es wieder Schönes, Wissenswertes und Köstliches rund um Rosen und Wildrosen, einen Verkauf von Rosenablegern aus dem Haus-Peters-Bauerngarten und natürlich den traditionellen Kunsthandwerkermarkt im und rund um das Haus.

Am Sonnabend findet zum Beispiel um 12 Uhr ein Vortrag zum Thema Rosen und Wildrosen, deren kulturhistorische Hintergründe und ihre Verwendung von der Wildkräuter-Fachfrau Marion Wick statt.

Das Deichschaf Bertha und seine Freunde sind zu Besuch und Kunsthandwerker präsentieren Silberschmuck, Filzen, Keramik, Musik, Mode und vieles mehr; außerdem gibt es Kunsthandwerk von Mitarbeitern aus dem Haus Peters. Spiel- und Bastelangebote für Kinder, Streichellämmer und kulinarische Angebote der Landfrauen runden das Wochenende ab. Auch die IG Baupflege ist mit einem Info-Stand mit Haubarg-Modell, Reetbunde, Büchern, Maueranker und Flyern vertreten.

Ein Highlight dürfte in diesem Jahr die Auktion am 24.6. um 15 Uhr werden: Zu diesem Termin kommen die nicht verkauften Bilder aus der letztjährigen Jubiläumsausstellung „25 Jahre Kunst und Kultur im Haus Peters“ unter den Hammer. Die Bilder kann man vorab im Internet besichtigen: http://hauspeters.info/galerie-aktuelle-kunstangebote/

Am Sonntag zwischen von 14.00 bis 16.00 Uhr ist Gelegenheit, die neue Lammkönigin Femke Andresen kennenzulernen. Es singt zeitgleich der Frauenchor Garding unter der Leitung von Heike Löw vergnügliche Lieder.

Die aktuelle Ausstellung von Torsten K. Hiebner wurde verlängert bis zum Ende des Schaf-Rosen-Wochenendes.

24./25.6.: 11-18 Uhr

Tipp: An- und Abreise nach Tetenbüll ist auch mit dem RufBUS-Mittleres Eiderstedt möglich.
Spätestens zwei Stunden vor Abfahrt  unter der Nummer 04862-1000 788 (zum Festnetztaruf) oder unter 0171-1205655 (für WhatsApp und SMS) anrufen und den RufBUS an die Wunschhaltestelle bestellen.

 

Saisoneröffnung am 11. März mit thorsten k. hiebner im Haus Peters

Vom 11. März bis zum 18. Juni 2017 stellt Thorsten K. Hiebner im Haus Peters unter dem Titel „mehrsicht – einsicht. landschaften und stillleben“ seine malerischen Arbeiten aus.

Der Kieler Maler Thorsten K. Hiebner, der an der Muthesius Kunsthochschule bei Ekkehard Thieme, Harald Duwe und Peter Nagel studierte, ist einer der eher stillen Künstler in Schleswig-Holstein. Aber man kann ihn durchaus als Geheimtipp für die Freunde realistischer Malerei bezeichnen. Starke Farbigkeit, ausgeprägte Kontraste und außergewöhnliche Bildausschnitte verleihen den Bildern eine ungewöhnliche Anziehungskraft.

Im Focus stehen die Themenbereiche „Landschaft“ und „Stillleben“. Die Arbeiten, meist mit Acryl auf Leinwand oder grundiertes Papier gemalt, stammen vorwiegend aus den letzten drei Jahren.

Meine Malerei versucht die Grenzen zwischen Abbild und Abstraktion auszuloten, sie wirft damit auch unterschiedliche Fragen auf. Sie kann aber einfach auch nur ästhetisch sein, dem Betrachter gefallen“, so Thomas K. Hiebner über seine malerische Intention.

Im Bereich „mehrsicht der landschaften“ zeigt Hiebner unterschiedliche Standpunkte durch unterschiedliche Sehweisen. Wechselnde Lichtverhaltnisse und verschiedene Standorte reflektieren verschiedene Begebenheiten. Er bevorzugt dabei vor allem nordische Motive. Mal sind Landschaften in das Licht der Nachmittagssonne getaucht, mal zieht ein bedeckter, fast bedrohlichen Himmel auf. Unterschiedliche Inhalte verfolgen auch unterschiedliche Ziele: Industrie– und Hafenanlagen stehen reinen Naturausschnitten gegenuber. Alle Bilder zeigen Auseinandersetzungen mit dem Gesehenen, indem sie abbilden und gleichzeitig abstrahieren, sie werden mehrdeutig, vielschichtig im Auge des Betrachters.

Im zweiten Themenbereich „einsicht der stillleben“ beschäftigt sich der Künstler mit dem Vanitasgedanken, mit Familiengeschichten und historischen Fragestellungen. Sie führen zu unterschiedlichen Einsichten. So gibt es z.B. Spielfiguren aus dem Elternhaus, die nicht nur abgebildet werden, sondern hinter denen sich Geschichten verbergen. Manche haben den Krieg uberstanden, andere sind verbrannt und wurden spater wieder neu angeschafft. Schriftandeutungen oder portraitähnliche Zeichen innerhalb des Bildes weisen zum Beispiel auf diese Zusammenhange hin.

Thomas K. Hiebner arbeitet seit 1987 als freischaffender Künstler und seit 1988 auch als Kunsterzieher. Er studierte Kunsterziehung ( Christian-Albrechts-Universität) und Geografie sowie Malerei (Muthesiusschule Kiele bei Ekkehard Thieme, Harald Duwe und Peter Nagel). Seit 1996 ist er Mitglied im Bund Bildender Künstler Schleswig-Holsteins und stellt seit 1992 regelmäßig aus in Einzel- und Gruppenausstellungen aus.

Ausstellungsdauer: 11.3. – 18.6.2017

Eröffnung: 11.3., 15 Uhr. Einführung: Jutta Johannsen M.A., Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Kunstlerhauses Eckernförde

 Haus Peters, Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll, http://www.hauspeters.info

Öffnungszeiten: Di.-So.: 14-18 Uhr. Ab Juni: 11-18 Uhr.

 Weiterer Termin während der Ausstellung: Internationaler Museumstag, 21.5., 15 Uhr: Ein Künstlergesprach, eine Führung durch die Ausstellung und Einblicke in das Atelierleben

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